Beim letzten Ausbildungswochenende wurden wir wieder zu täglicher Yogapraxis ermutigt. Vor allem geht es  darum, sich nicht von seinen Launen treiben zu lassen und eine tägliche Yogapraxis in seinen Alltag zu integrieren. Und dies ist in einem berufstätigen Alltag häufig gar nicht so einfach, wie die meisten Leser hier wahrscheinlich aus eigener Erfahrung wissen. Es geht ja auch gar nicht darum jeden Tag  3 Stunden Yoga zu üben, sondern täglich wenigstens ein bisschen Yoga zu machen, und sei es nur eine Viertelstunde.

Wichtig dabei ist auf jeden Fall der Achtsamkeitsaspekt. Eine Stunde auf der Matte, aber die Gedanken meilenweit entfernt bei anderen Dingen – das bringt nicht den gewünschten Effekt. Yoga praktiziert man für sich selber: für seinen eigenen Körper, seinen Geist und seine Seele! Die Zeit auf der Matte ist Zeit für einen selber und die eigene Achtsamkeit steht im Mittelpunkt.

Manchmal muss man sich etwas auf die Matte zwingen, aber wenn man sich mit Atmung und seiner Achtsamkeit bei sich selber eingependelt hat, dann ist es um so schöner Asanas, Entspannung und Meditation zu praktizieren. Und das Gefühl danach ist grandios: Entspannt, frisch & glücklich. Ich bin der Meinung, dass sich dieses Gefühl und diese Einstellung auf alle Lebensbereiche überträgt.

Letzte Woche habe ich nicht jeden Tag Yoga gemacht, aber ich arbeite dran. Montag gings mit Elan zu Hause auf die Matte, Dienstag waren Pump & Yoga im Fitnessstudio (ich habe extrem gut entspannt) angesagt. Mittwoch habe ich den Step/Workout-Kurs im Fitnessstudio mitgemacht (kein Yoga an diesem Tag, dafür anderer Sport), Donnerstag abend ein gutes Stündchen zu Hause auf die Matte gelegt. Freitag fiel die Yogapraxis leider aus, da ich direkt nach der Arbeit am Abend Freunde getroffen habe. Samstag abend hatte ich eine wirklich gute & dynamische Stunde zu Hause (und mein Kopfstand wird immer besser!) und eine schöne Meditation zum Abschluss. Für heute ist auch wieder ein Stündchen zu Hause geplant.

Am nächsten Dienstag ist die letzte Stunde Yoga im Fitnessstudio an der als Teilnehmer mitmachen werde, denn ab 01.02. werde ich den Kurs übernehmen. Ich freue mich riesig auf die neue Aufgabe & den regelmäßigen Kurs, aber dann habe ich wieder keine Yogaklasse an dem ich teilnehmen kann. Aber genau das war auch der Grund warum ich die Yogalehrerausbildung angefangen habe!

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