Heute war Yogalehrerprüfung. Um 10.00h sind wir pünktlich im Yoga Balance Studio zur schriftlichen Yogalehrerklausur angetreten. Wir, dass sind 9 von ursprünglich 13 Yogalehrerazubis (die anderen 3-4 werden vorrauss. im Dezember die Prüfung ablegen). Nach 4 intensiven Wochenenden des Lernens, Karteikartenschreibens & Sanskritvokabelnpaukens ging es dann in die 4stündige schriftliche Prüfung. Insgesamt 60 Fragen aus den Bereichen Philosophie, Didaktik, Anatomie und Yogatherapie erwarteten uns, davon mussten 60% richtig beantwortet werden. Gerade die Anatomiefragen waren nicht ganz ohne, was sogar die Physiotherapeutin meinte. Ich konnte über 90% recht gut beantworten, nur bei wenigen Fragen stand ich echt auch dem Schlauch. Auch die Sanskritvokabeln flossen….

Nach der Mittagspause in der Sonne, in der wir die Prüfungsfragen mit unserem Lehrer diskutierten, ging es dann am Nachmittag für 2 Prüflinge in die praktische dreiviertelstündige Prüfung, ich war die Zweite. Die erste Stunde begann mit einer Mobilisation und dann recht anspruchsvollen Balancehaltungen, nach der Pause ging es dann in meinen Flow, eine Mittelstufenstunde, die als Peak Asana parivritta janu shirshansana hatte, unter Einsatz von Hilfsmitteln (Yogagurt, Block & Decke). Klappte alles gut, auch das Zeitmanagement. Ich hatte diese Dreiviertelstunde auch inzwischen  3 mal mit meinem Kurs im Fitnessstudio geübt (denen hängt dieser Flow inzwischen bestimmt zum Hals raus), so wie mehrmals zu Hause, einmal habe ich mich sogar selber mit iMovie auf Video aufgenommen. Anschliessend folgte das Einzelgespräch, das Feedback meines Lehrers und die gute Nachricht alles gut bestanden zu haben. Ich muss sagen, so schlimm war es im Endeffekt nicht, aber es hat schon eine enorme Vorbereitung und Lernphase gekostet. Zusammenhänge auf allen Ebenen wurde immer klarer, aber auch die Erkenntnis, dass die 500h Yogalehrerausbildung nur der erste große Schritt auf dem Yogaweg ist, dieses Wissen erst die “Spitze des Eisbergs”. Für mich ist klar, dass die Ausbildung und Weiterbildung auf allen Ebenen weiter geht. Und ich bin meinem Lehrer Werner so was von dankbar, dass er diese wunderbare Ausbildung angeboten hat und mich auch ermutigt hat, diesen Weg zu gehen. Eine der besten Entscheidungen meines Lebens! D- A – N – K – E!

Morgen & Sonntag geht es mit den praktischen Prüfungen weiter, es wird ein intensives Yogawochenenende.

Auf der einen Seite bin ich glücklich & erleichtert es (gut) geschafft zu haben, aber auf der anderen Seite bin ich sehr traurig, dass die Ausbildung in dieser tollen Gruppe zu Ende ist (aber wir planen einen regelmäßigen Yogalehrerstammtisch in Marburg). Danke auch an alle Mit-Yogalehrerazubis, ich werde die tollen Wochenenden mit euch vermissen!

Der Yogalinus-Blog geht natürlich weiter, ich bleibe ja trotzdem weiterhin Schülerin 🙂

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