Das Thema Meditation kam erst im Laufe meiner Yogalehrerausbildung für mich konkret auf. In einer normalen Yogastunde meditiert man ja meist nicht ganz so viel, vielleicht ein wenig am Ende der Yogastunde, dann aber meist auch nicht mehr als 3-5 Minuten. Ich habe mich lange ein wenig geziert, mochte mich nicht überwinden es mal zu tun und mir fehlte schlicht & einfach auch die Anleitung. Ins kalte Wasser wurde ich auf einem Yogawochenende (mein erstes) geworfen, als wir morgens – ganz ohne Anleitung – 30 min. meditiert haben. Die anderen schienen zu wissen wie es funktioniert. Das war eine interessante Erfahrung, aber ein bisschen Anleitung hätte mir definitiv was gebracht. So saß ich 2x 30 Minuten und meine Beine sind eingeschlafen oder meine Nase lief unaufhörlich.

Meditation ist ein sehr wichtiger Teil des 8-fachen Yogapfades, sollen doch Yamas & Nyamas, Asana & Pranayana zu Konzentration und Meditation führen – wobei ich Patanjalis 8 Stufen als zyklisches und nicht als hierarchisches System verstehe.

Im Rahmen meiner Yogalehrerausbildung führte uns Lehrer Michael, der einen sehr meditativen Yogastil unterrichtet, an die Meditation ran. Mein wichtigstes Mantra wurde und ist bis heute “Om Gam Ganapataye Namah” – Anrufung an den Gott Ganesha, welcher Hindernisse entfernt und den Weg zur Erleuchtung begleitet und sichert. Seine Segnungen sind wichtig für alle Anfänge und Neubeginne (siehe auch Zitat Lord Vishnus Couch). Und die Konzentration auf das 3. Auge, und den Atem.

Für mich zuhause hat Headspace von Andy Puddicombe sehr sehr viel gebracht, da ich so tatsächlich morgens vor der Arbeit mit der iPhone App und den Take10 eine Technik zum Meditieren gelernt habe. Ich plane immer mal wieder Take15 & 20 zu machen, aber bis dahin setze ich mich selber hin, mal mit einem Mantra, mal mit Atembeobachtung & Körperreise. Bisher 10 min. morgens ziemlich regelmässig vor allem unter der Woche, was ich gerade auf 13-15 Minuten am ausbauen bin. Allerdings schlafen mir bei über 10 min. Sitzen die Beine/Füße ein (ich sitze auf einem flachen Meditationskissen in Easy Pose (Sukhasana). Tipps anyone?

Mal hat man das Gefühl sich überhaupt gar nicht konzentrieren zu können und dann kommen Phasen, in denen man am liebsten Sitzen bleiben würde um einfach nur in der Meditation zu sein.

Zu Weihnachten gab es auch noch ein passendes Geschenk:

Ein wunderschönes rundes Yogaprogramm gibt es mit Patrick Broome auf Yogaeasy mit einer leider viel zu kurzen, aber sehr tiefgründigen Meditation am Ende. Diese hat mich schon zum zweiten Mal wirklich zu Tränen gerührt und sehr bewegt.

Welche Erfahrungen hab ihr mit Meditation?

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