Archive for the ‘Abenteuer Yogalehrerausbildung’ Category

Heute hat meine Yogalehrerausbildung begonnen. Durch krankheitsbedingten Ausfall des Dozenten, der eigentlich dieses Wochenende lehren sollte, begann der Freitag erst um 14h statt wie geplant 10h. Heute stand dann erst einmal das Kennenlernen der 13 Teilnehmer im Vordergrund. Die Gruppe besteht aus 9 Frauen und 4 Männern. Nach der Vorstellungsrunde – wir dürfen übrigens auf bequemen Seminarstühlen sitzen – wurde und das 327seitige Skript ausgehändigt und es ging um den allgemeinen Ablauf des Wochenendes und der Ausbildung. Anschliessend wurde das Inhaltsverzeichnis durchgegangen und was uns in der Ausbildung erwartet. Nach einer kurzen Pause sind wir dann auf den Matten in die Asanapraxis eingestiegen und haben eine Mittelstufenstunde mit ausgewählten Asanas ausführlich besprochen. Dies hat im Gegensatz zu einer normalen Yogastunde recht lange gedauert, da viele Fragen beantwortet wurden, viele Beispiele für Falsch und Richtig gebracht wurden und uns gezeigt wurde wie man Asanas anleitet. Ich habe gelernt, dass ich den Hund Kopf oben (urdhva muhka svanasana) viel zu sehr durchhängen lasse.

Morgen und übermorgen sind jeweils volle Tage angesagt, heute fand ich noch gar nicht anstrengend, aber ich habe auch Lust viel zu Lernen und Wissen auszutauschen.

Ein Grund warum ich diesen Blog gestartet habe ist, dass ich ab September an einer Yogalehrerausbildung (Hatha Yoga) teilnehmen werde. Mein Marburger Yogalehrer Werner  bietet die Ausbildung in seiner Yogaschule Yoga Balance in Kooperation mit der Yoga Akademie Freiburg und der Universität Bayreuth an. Die Ausbildung umfasst 400UE, die berufsbegleitend über 15 Monate verteilt im Rahmen von Wochenend-Blockseminaren stattfinden.

Ich hatte die Info über die Ausbildung schon gelesen und dachte mir, dass das eine schöne Sache wäre, war aber selber unsicher ob ich überhaupt schon so weit bin. Ich mache ja selber erst seit etwas über 2 Jahren Yoga. Die Bestätigung kam aber schnell als mein Yogalehrer mich nach einem Workshop bei ihm fragte, ob das nicht eine Sache wäre, die mir Spaß machen würde. Und ob! Ich habe mich dann noch einige Zeit mit dem Gedanken auseinandergesetzt bis ich mich fest angemeldet habe. Denn die Ausbildung muss ja auch bezahlt werden und bringt einige Pflichten und Selbstdisziplin mit sich. Je mehr ich mich mit diesem Thema auseinandersetze, desto mehr hab ich den Wunsch die Ausbildung zu machen.

Ich habe keine konkrete Zielsetzung was nach der Ausbildung sein wird. Ich denke, das wird sich finden. In erster Linie möchte ich bei dieser Ausbildung mehr über Yoga und über mich selbst lernen, ich möchte weiter kommen. In welcher Form ich anschliessend als Lehrerin arbeiten werde, wird sich zeigen.

Es ist eine Chance, die ich zu diesem Zeitpunkt einfach ergreifen möchte. Ich hätte nach meinem Studium beinah eine Aerobictrainerausbildung gemacht, aber da ich direkt einen Job gefunden habe, habe ich es damals nicht gemacht. Aus heutiger Perspektive finde ich recht schade, denn jetzt zahle ich Geld dafür. Daher ist mein Motto für die Yogalehrerausbildung: “Wenn nicht jetzt wann dann?!”

Letzte Woche habe ich die Neuigkeit dann meiner Yogalehrerin im Fitnessstudio erzählt und mich sehr über ihre positive Reaktion gefreut: Sie freut sich nämlich bald eine Vertretung haben!

Für mich eröffnen sich jetzt schon neue Perspektiven und ich freue mich riesig auf die neue Aufgaben & die Ausbildung.