Archive for the ‘Abenteuer Yogalehrerausbildung’ Category

…ist momentan wichtiger als Onlinezeit, also bin ich, wie man unschwer feststellen kann, wieder so gar nicht zum bloggen gekommen in letzter Zeit.

Und ich versuche täglich und im Idealfall gut eine Stunde Zeit auf der Matte zu verbringen mit Entspannung, Pranayama, Asanas und Meditation und stelle fest, dass es klappt, wenn man seine Prioritäten entsprechend setzt. Natürlich ist es auch hilfreich wenn die Rahmenbedingungen stimmen und man sich für ein Stündchen ungestört zurückziehen kann. Ich merke auch wie gut es mir tut, sao dass ich diese Zeit am Tag gar nicht missen möchte. Klar, ist manches auch Tagesform anhängig, und gerade  deshalb sollte man die Übungen am intensivsten machen, die in diesem Moment nicht ganz so viel Spaß machen. Aber auch hier macht es die Mischung, was man auf alle Lebensbereiche auch übertragen kann. Ich bin auch immer wieder verblüfft wie ganzheitlich Yoga wirkt und das Leben (und natürlich auch die Gesundheit) positiv beeinflusst.

Mein normaler Job ist an sich das ganze Jahr über stressig, aber im Sommer, wenn Hochsaison und Urlaubssperre ist, nochmals ganz besonders, so dass ich teilweise Nachts unruhig aufwache und über die Arbeit grüble. Daher habe ich mich eines Montag morgens spontan dazu entschlossen ein klein bisschen früher aufzustehen und  morgens ca. 10 min. zu meditieren. Klappt auch vom Zeitmanagement ganz gut, aber ich muss mich manchmal wirklich dazu zwingen und jeder kennt es: das Gedankenkarussell dreht sich weiter. Meine Yogapraxis hat mir bisher schon enorm geholfen etwas gelassener zu werden, aber ich sehe es auch als lebenslangen Prozess. Und man lernt auch nie aus. Mein Oberziel definiere ich bisher eigentlich gar nicht über Erleuchtung, mir reicht schon mehr Loslassen und Gelassenheit in einigen Dingen, ich weiß wie schwierig es ist und genauso versuche ich es auch meinen Schülern zu vermitteln.

Auf meinen Dienstag abend Yogakurs im Fitnessstudio freue ich mich immer ganz besonders und ich habe die letzten Male auch viel positives Feedback von meinen Teilnehmern bekommen, was mich sehr freut und mir zeigt, dass ich den richtigen Weg eingeschlagen habe. Aber auch ich muss noch viel Lernen, aber ich freue mich auch immer das neu gelernte direkt weiterzugeben.

Mein letztes Yogalehrerausbildungswochenende Anfang Mai war sehr intensiv und hat mich zu vielem Nachdenken angeregt. Auch deshalb war es hier im Blog etwas stiller. Das Thema Spiritualität wird zentraler, wie man es auch definieren mag. Da ich sehr freigeistig bin und Dogmatismus jeglicher Art ablehne versuche ich viele Dinge auch zu hinterfragen und sie für mich einzuordnen. (Selbst-)Reflektion spielt (nicht nur ) im Yoga eine wichtige Rolle und sie wird durch die Beschäftigung mit dem Yogaweg geschult, was ich sehr wichtig finde.

Ich geniesse jetzt noch etwas freie Zeit in der Sonne und freue mich schon auf die Stunde auf der Matte später & wünsche euch ein angenehmen langes Wochenende.

 

 

Yogalinus ist wieder am bloggen…Nein, ich habe Yoga nicht aufgegeben, ich hatte nur die letzten Wochen ziemlich viel um die Ohren, war jedes Wochenende mit etwas anderem beschäftigt und auch sonst eher mit Praxis auf der Matte oder im Fitnessstudio. Nun folgt ein kleines Update.

Im März ging meine Yogalehrerausbildung in die nächste Runde, wieder mit einem tollen Wochenende mit meinen lieben Mitschülern, den Lehrern Ulrike & Werner und schönem Sonnenschein, der in der Mittagspausen Lust aufs Frühjahr gemacht hat. Thematisch ging es um die Themen Yoga & Stress und weiter in der Yogaphilosohie. Allein darüber könnte ich (bei mehr Zeit) noch unzählige Beiträge dazu verfassen. Aber eins nach dem anderen.

Die Yogakurse Dienstag abends im Fitnessstudio laufen gut, mal mit mehr,mal mit weniger Teilnehmern, aber es ist ein offener Fitnessstudiokurs, da ist Fluktuation normal. Ich denke, dass es ganz gut angenommen wird & ich versuche jede Stunde ordentlich vorzubereiten (woraus ich ja auch ziemlich viel lerne) um den Teilnehmern Dynamik & Entspannung zu bieten. Habe auch schon gutes Feedback bekommen, sowohl was die Gestaltung als auch die Entspannung angeht, was mich sehr freut, aber ich denke, ich bin noch am Anfang und muss echt noch extrem viel Lernen (und bei vielen Sachen denke ich hinterher was ich noch hätte alles sagen oder machen können…).

Auch mit meiner Praxis zu Hause war ich fleißig, ich bereite an 1-2 Tagen die Stunde fürs Fitnessstudio vor, an den anderen Tagen übe ich was mir gerade in den Sinn kommt. Aber häufig habe ich dann doch die Unterrichtsgestaltung im Hinterkopf, was ich eigentlich auch mal bei meiner eigenen Praxis ausblenden sollte. Das Ziel tägliche Yogapraxis ist doch schneller in mein Leben gerückt als ich noch vor einiger Zeit gedacht habe, aber es hat auch einen gewissen Suchtfaktor. Und es macht mich schon in vielen Dingen viel gelassener, besonders was meinen Job betrifft. 1-2 yogafreie Tage sind dann doch meist unumgänglich, wenn man auch noch was anderes machen will, Ziel ist, dann trotzdem noch ein Viertelstündchen Yoga zu machen, aber man muss auch noch Ziele im Leben haben 🙂

Zu meinem Geburtstag im März habe ich ganz viele tolle Yogabücher & ein Yogitowel geschenkt bekommen, worüber ich mich riesig gefreut habe. Habe noch nicht alles gelesen, aber bisher gefällt mir das Flow Yoga Buch von Beate Cuson extrem gut.

Heute war ich zu einem tollen Workshop, dazu gibt es einen gesonderten Bericht.
Anfang Mai geht die Yogalehrerausbildung weiter, die nachdem sich die Spitzenverbände der Krankenkassen getroffen hatten, auf 500 Stunden erhöht wurde, damit die Ausbildung dann auch anerkannt werden kann. Die 100 Stunden mehr sind eher eine freiwillige Sache, aber wir sind alle so begeistert von der Ausbildung & wissbegierig, dass alle gern die Extrastunden mitmachen wollen.

An diesem Wochenende geht meine Yogalehrerausbildung mit einem weiteren Blockseminar von Freitag bis Sonntag weiter und ich fand es wieder richtig gut meine lieben Yogakommilitonen wieder zu sehen und mehr über Yoga zu Lernen. Dieses Ausbildungswochenende wird von Michael von der Yoga Akademie Freiburg unterrichtet und brachte nach einer Vorstellungsrunde auch ganz neue Aspekte in die von ihm geleitete Yogastunde. Praktiziert wurde in einem langsamen Tempo die klassischen Asanas der Rishikesh-Reihe, die wir mit einer besonderen Konzentration auf das Stirnchakra und sich Loslösen vom Körper besonders meditativ erlebten. Dies brachte wirklich eine neue Dimension und Perspektive ins Yogaerleben. Im Theorieteil geht es um die Chakrenlehre und wir gehen jedes Chakra einzeln durch und man kann Michael wirklich stundenlang ohne Wunsch nach Pause zuhören. Die bisherigen 2 Tage vergingen wir im Flug und man wünscht sich wirklich noch mehr Ausbildungsstunden, weil das Thema Yoga in all seinen Facetten so unglaublich spannend und interessant ist.

Am Ende meines Urlaubs stand der 2. Ausbildungsblock meiner Yogalehrerausbildung in Marburg. Freitag Vormittag ging es los & unsere Dozentin Ulrike leitete nach der ausführlichen Vorstellungsrunde eine angenehme Yogastunde an (leichte Mittelstufe). Theoretisch ging es weiter mit dem Schwerpunktthema Vorwärtsbeugen (Paschimottasana (sitzende Vorwärtsbeuge) und Uttanasana (stehende Vorwärtsbeuge)) und nach der Mittagspause mit einem interessanten Vortag über die Wirbelsäule, die im Yoga ein zentrales Anatomieelement ist. Besonders das Alter lässt sich an der Beweglichkeit der Wirbelsäule ablesen. Und die Wirbelsäule repräsentiert die ideale Verbindung von sthira (Stabilität) und sukha (Flexibilität).

Besonders interessant und lehrreich fand ich die Informationen über die Bandscheiben, die ab einem Alter von  Mitte 20 keine Versorgung mehr bekommen und dann nur noch über ausreichend Bewegung “ernährt” werden können. Wenn die Bandscheiben bei guter Bewegung z.B. durch Vor- und Rückbeugen und Twists (Drehbewegungen) in unterschiedliche Richtungen gedrückt werden ist eine Versorgung der Bandscheiben durch Osmose von aussen gegeben. Wenn man sich aber nur einseitig in eine Richtung bewegt (z.b. nur Vorbeugen am Schreibtisch), dann werden die Bandscheiben nur in eine Richtung gequetscht, verlieren ihre Flexibilität und im schlimmsten Fall kann es zum Bandscheibenvorfall kommen.

Auch im Yogaenergetischen Bereich spielt die Wirbelsäule eine zentrale Rolle: Über die Wirbelsäule steigt die Kundalinienergie vom Steißbein-/Kreuzbeinbereich über die Nadis hoch zum Stirnchakra.

Im Asanaworkshop wurden dann Paschimottasana und Uttasana praktisch geübt und gegenseitig angeleitet, ausführlich besprochen und Gegenbewegungen (Tisch, Schiefe Ebene, Fisch, Chakrasana) beschrieben.

Abschliessend wurden wir in der Abschlussmeditation noch einmal durch das an diesem Tag erlernte Wissen geleitet, was eine angenehme Wiederholung und ein schöner Tagesrückblick war. Mit dem Loka Samasta-Mantra wurden wir in den Freitag abend entlassen.

Gestern hat die erste von mir unterrichtete Yogastunde stattgefunden!  Die Yogalehrerin im Fitnessstudio hat mich schon gefragt ob ich die Vertretung machen möchte als ich ihr von meiner Yogalehrerausbildung erzählte, so dass die Vertretung seit Wochen geplant war. Ich hab es mir von Anfang an zugetraut und und konnte ich mich über einen längeren Zeitraum mit dem Gedanken auseinandersetzen. Richtig konkret wurde die Stunde dann am Samstag Nachmittag als ich mich bei schönstem Oktobersonnenschein im Garten mit der theoretischen Planung der Stunde auseinandersetzte. Bewaffnet mit meinen Aufzeichnungen aus dem ersten Ausbildungswochenende, verschiedenen Yogabüchern und iPhone Apps plante ich den Ablauf der Stunde und die Asanas, schaute mir die Asanas noch einmal ganz genau an und probte die Stunde anschliessend um zu sehen ob das Programm in 60-70 min machbar ist und ob wie ich die Übergänge möglichst fliessend hinbekomme. Hier und da habe ich noch kleine Änderungen vorgenommen und war am Samstag schon ganz zufrieden und optimistisch. Die momentanen Yogastunden zu Hause übe ich jetzt mit Ansagen im Selbstgespräch, denn das Knifflige am Lehrerdasein ist ja die Asanas nicht nur ausführen zu können, sondern diese auch noch möglichst genau zu verbalisieren (“Linker Fuß hinter das rechte Ohr während der rechte Arm…”). Diese Yogaselbstgespräche werden im Web2.0.-Haushalt auch direkt entsprechend kommentiert.

Am Sonntag Nachmittag bin ich die Stunde dann nochmals durchgegangen und habe noch die Abschlussentspannung dazugefügt und die Stunde mit einem (anfänglich etwas unfreiwilligen) Teilnehmer, der noch nie vorher Yoga gemacht hat, geübt. Auch das lief gut und ich konnte die Ansagen etwas besser lernen und üben.

Montag bin ich dann erst in die Stepstunde ins Fitnessstudio und zu Hause gab es anschliessend die Generalprobe mit finalem Programm für die Yogastunde am Dienstag. Überschattet wurde meine Yogaeuphorie durch die traurige Nachricht, dass meine Tante, die ich sehr gern mochte, am Wochenende verstorben ist, was mich doch aus der Bahn geworfen hat. Dadurch war ich auch am Dienstag auf der Arbeit recht durch den Wind, aber schon nachmittags zu Hause. Kurz vor der Yogastunde habe ich mir dann die Notizen nochmals angesehen und war dann doch ziemlich aufgeregt. Danke an Diana für den super Tipp mit der Wechselatmung! Das hat mich wirklich runtergebracht.

Auf der Fahrt ins Fitnesstudio habe ich dann die CD Sharanam von Sharon Gannon gehört.

Wegen der Herbstferien war allerdings nicht so viel los, der Yogakurs ist auch recht unterschiedlich besucht. Ich hatte 2 Teilnehmerinnen, die den Kurs regelmäßig besuchen und zu den fitteren gehören. Dabei hatte ich mich auch auf die etwas älteren und nicht so flexiblen Teilnehmerinnen eingestellt, die sonst auch meist da sind.

Die Stunde lief dann wie geplant und nach der Anfangsentspannung und der ersten Asanas kamen meine Ansagen flüssig und fast wie von selbst, so dass ich zwischenzeitlich fast über mich selber staunte.

Meine Teilnehmerinnen sahen am Ende der Stunde recht glücklich aus & sagten, dass ihnen die Stunde gefallen hat, so dass ich denke, dass es wirklich optimal gelaufen ist. Ich bin auch mit einem glücklichen Yogagrinsen nach Hause gefahren und freue mich schon auf die Vorbereitung der nächsten Stunde. Wenn man von etwas überzeugt ist, dann macht es auch echt Spaß es mit anderen zu teilen!

Gewidmet habe ich diese erste Yogastunde meiner lieben Tante Ria- Ruhe in Frieden.

Etwas geschafft, aber voller positiver Energie bin ich vom 1. Ausbildungswochenende zurück. Und ich denke, dass die Entscheidung die Ausbildung zu beginnen gut war. Am liebsten würde ich morgen direkt weitermachen, aber ich muss nach 1 Woche Kurzurlaub wieder zur Arbeit.

Samstag und Sonntag waren volle Ausbildungstage 10-17 bzw. 18h mit einer Stunde Mittagspause, in der wir zusammen Essen gehen (können). Morgens ist erst eine Yogastunde und ein Yogaworkshop dran, und nach der Mittagspause 1,5-2 Std. Theorie, dann wieder Asanapraxis.

Bisher lernen wir ersteinmal eine Anfängerstunde vorzubereiten und haben am Samstag bereits in 2erTeams versucht die Sonnengrüße anzusagen, was ersteinmal gar nicht so einfach ist und man sich selbst noch ein bisschen lächerlich vorkommt, denn man will ja auch seinen eigenen Yogalehrer nicht zu 100% kopieren.

Vermeintlich einfache “Anfänger-“Asanas werden auch auf einmal furchtbar kompliziert wenn es wirklich auf die anatomische Genauigkeit drauf ankommt und man lernt doch einige Schwächen an sich kennen. Auf einmal sind Dreieck (Trikonasana) und Krieger (Virabdhrasana) gar nicht so einfach. Hier gehen wir die Sache aber auch im Iyengarischer Genauigkeit an, denn mein Lehrer kommt zum Teil auch aus dieser Schule. Zum verlinkten Foto zum Virabdhrasana aus dem Yogajournal kann ich sagen, dass ich heute gelernt habe, dass man den Rücken nicht so weit (Bananenmässig) nach hinten biegen soll und man soll nach vorn und nicht nach oben schauen. Ebenso soll man beim Sonnengruß in der Armstreckung keine “Banane” machen, sondern sich nach oben strecken. Diese Feinheiten haben es wirklich in sich, wahrscheinlich werden die aber auch nach Lehrer oder Schule anders gelehrt und gehandhabt.

Der Theorieteil war didaktisch auch sehr gut aufbereitet, da mein Yogalehrer auch “normaler” Lehrer an einer Schule ist. Es ging ersteinmal um die geschichtliche Einordnung und heute über die Yogasutras des Patanjali. Gestern wurden die Gunas angesprochen, damit habe ich mich bisher noch nicht wirklich auseinandergesetzt. Heute ging es dann vorrangig um Yamas und Niyamas.

In der Asanapraxis sind wie gesagt aktuell Anfängerstunden dran, also ich empfand es noch nicht als körperlich wirklich herausfordernd, aber Yoga ist ja auch kein/nicht nur Sport, sondern ein ganzheitliches System. Darauf liegt auch das Hauptaugenmerk meiner Ausbildung. Zwar nehmen die Asanas den größten Teil ein, aber immer im Zusammenhang mit eigenem Wohlbefinden und Entspannung.

In 6 Wochen geht es weiter und ich freue mich schon jetzt darauf. Hausaufgaben bis dahin: Den Stoff vom Wochenende nachbereiten und viel eigene Asanapraxis.

Heute hat meine Yogalehrerausbildung begonnen. Durch krankheitsbedingten Ausfall des Dozenten, der eigentlich dieses Wochenende lehren sollte, begann der Freitag erst um 14h statt wie geplant 10h. Heute stand dann erst einmal das Kennenlernen der 13 Teilnehmer im Vordergrund. Die Gruppe besteht aus 9 Frauen und 4 Männern. Nach der Vorstellungsrunde – wir dürfen übrigens auf bequemen Seminarstühlen sitzen – wurde und das 327seitige Skript ausgehändigt und es ging um den allgemeinen Ablauf des Wochenendes und der Ausbildung. Anschliessend wurde das Inhaltsverzeichnis durchgegangen und was uns in der Ausbildung erwartet. Nach einer kurzen Pause sind wir dann auf den Matten in die Asanapraxis eingestiegen und haben eine Mittelstufenstunde mit ausgewählten Asanas ausführlich besprochen. Dies hat im Gegensatz zu einer normalen Yogastunde recht lange gedauert, da viele Fragen beantwortet wurden, viele Beispiele für Falsch und Richtig gebracht wurden und uns gezeigt wurde wie man Asanas anleitet. Ich habe gelernt, dass ich den Hund Kopf oben (urdhva muhka svanasana) viel zu sehr durchhängen lasse.

Morgen und übermorgen sind jeweils volle Tage angesagt, heute fand ich noch gar nicht anstrengend, aber ich habe auch Lust viel zu Lernen und Wissen auszutauschen.

Ein Grund warum ich diesen Blog gestartet habe ist, dass ich ab September an einer Yogalehrerausbildung (Hatha Yoga) teilnehmen werde. Mein Marburger Yogalehrer Werner  bietet die Ausbildung in seiner Yogaschule Yoga Balance in Kooperation mit der Yoga Akademie Freiburg und der Universität Bayreuth an. Die Ausbildung umfasst 400UE, die berufsbegleitend über 15 Monate verteilt im Rahmen von Wochenend-Blockseminaren stattfinden.

Ich hatte die Info über die Ausbildung schon gelesen und dachte mir, dass das eine schöne Sache wäre, war aber selber unsicher ob ich überhaupt schon so weit bin. Ich mache ja selber erst seit etwas über 2 Jahren Yoga. Die Bestätigung kam aber schnell als mein Yogalehrer mich nach einem Workshop bei ihm fragte, ob das nicht eine Sache wäre, die mir Spaß machen würde. Und ob! Ich habe mich dann noch einige Zeit mit dem Gedanken auseinandergesetzt bis ich mich fest angemeldet habe. Denn die Ausbildung muss ja auch bezahlt werden und bringt einige Pflichten und Selbstdisziplin mit sich. Je mehr ich mich mit diesem Thema auseinandersetze, desto mehr hab ich den Wunsch die Ausbildung zu machen.

Ich habe keine konkrete Zielsetzung was nach der Ausbildung sein wird. Ich denke, das wird sich finden. In erster Linie möchte ich bei dieser Ausbildung mehr über Yoga und über mich selbst lernen, ich möchte weiter kommen. In welcher Form ich anschliessend als Lehrerin arbeiten werde, wird sich zeigen.

Es ist eine Chance, die ich zu diesem Zeitpunkt einfach ergreifen möchte. Ich hätte nach meinem Studium beinah eine Aerobictrainerausbildung gemacht, aber da ich direkt einen Job gefunden habe, habe ich es damals nicht gemacht. Aus heutiger Perspektive finde ich recht schade, denn jetzt zahle ich Geld dafür. Daher ist mein Motto für die Yogalehrerausbildung: “Wenn nicht jetzt wann dann?!”

Letzte Woche habe ich die Neuigkeit dann meiner Yogalehrerin im Fitnessstudio erzählt und mich sehr über ihre positive Reaktion gefreut: Sie freut sich nämlich bald eine Vertretung haben!

Für mich eröffnen sich jetzt schon neue Perspektiven und ich freue mich riesig auf die neue Aufgaben & die Ausbildung.

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