Archive for the ‘Asanas’ Category

Für die einen die Krönung der Yogastunde, für die anderen der schwierigste Teil der Yogapraxis. Und das obwohl man hier gar NICHTS mehr machen muss. Keine Aktivität, nur Liegen. Geniessen. Entspannen.

Aber dann ist da dieses Gedankenkarussel. Der Affe im Kopf. An was muss ich morgen noch denken? Ach, da hab ich gerade eine gute Idee!

In Shavasana liegen wir wie tot am Boden. Shavasana – die Totenstellung.

Der Körper liegt unbewegt, aber der Geist will sich einfach nicht tot stellen!

Auch in Shavasana gelten die Prinzipien von Abhyasa & Vairagya – das kontinuierliche Üben und das gleichzeitige sich Loslösen, Wunschlosigkeit.

Ich persönlich schätze eine angeleitete Schlussentspannung nach dem aktiven Part der Asanas und auch in meinen Yogastunden gibt es immer eine geführte Shavasana, egal ob Anfänger oder Fortgeschrittene.

Besonders im dynamischen Yoga fällt mir immer wieder auf, dass viele Lehrer die Schüler in Shavasana allein auf sich gestellt lassen. Dabei gibt es wunderbare Techniken (Körperreise, Elemente aus dem Autogenen Training und anderen Entspannungsmethoden), die einen die tanzenden Affen vergessen lassen, so dass man im Gefühl der Wonne bei sich selber ankommen kann. Ich bin auch ein großer Fan des Yoga Nidra und würde mich in diesem Bereich gern weiterbilden – hat jemand Tipps für mich?

Wier sind eure Erfahrungen? Shavasana mit Anleitung oder nicht?

 

Zur Zeit komme ich, wie so häufig, wieder zu wenig zum Bloggen, dafür versuche ich in meiner kostbaren Freizeit so viel wie möglich Zeit auf der Matte zu verbringen, sowie meine Dienstags-Yogastunden vorzubereiten. So ganz nebenbei läuft dann noch die Haussanierung und ich habe in letzter Zeit einige Stunden auf dem Dachboden verbracht und Steinwollepakete in Dachsparren gepresst (und bin noch lange nicht fertig). Dies ist aber auch eine anspruchsvolle sportliche Tätigkeit und ich habe einen ordentlichen Muskelkater in den Schultern und im Rücken davongetragen.

Fast tägliche Yogapraxis gehört für mich inzwischen schon zum Tagesablauf dazu. Meist bin ich abends auf der Matte oder am Wochenende nachmittags. Und die Praxis trägt auch Früchte: Letzte Woche habe ich meinen Kopfstand völlig ohne Hilfe (oder Wand) im freien Raum (auf der Wiese) geschafft und auch die Krähe fliegt jedesmal ein Sekündchen länger.

Das Fazit ist wirklich: Üben, üben und nochmals üben. Vor allen Dingen ganzheitlich Muskeln aufbauen und langsam, aber beharrlich die Herausforderung angehen. Wichtig ist aber auch das Loslassen und sich nicht zu sehr auf sein Ziel zu versteifen, sondern auch mal locker angehen oder über sich Lachen, wenn man auf die Nase fällt.

Über die Osterfeiertage + 2 Tage Urlaub habe ich jeden Tag je eine Stunde auf der Matte verbracht mit Pranayamas, Asanas und Entspannung. Und stelle jedes Mal wieder fest wie gut es tut.

In den Osterferien waren meine Kurse im Fitnessstudio nicht ganz so gut besucht, aber die Feststellung mit den Ferien im ländlichen Raum hatte ich schon gemacht. Nächste Woche wird es dann bestimmt wieder voller. Dafür hatten die wenigen Yogaschüler natürlich einen Premiumkurs.

Für zu Hause habe ich mir bei der 15% Rabattaktion bei Yogamatters eine neue Yogamatte gegönnt, und zwar eine Manduka EKO. Sie ist recht schwer und dick im Vergleich zu meinen anderen Matten, aber sehr rutschfest und ich freue mich schon auf die nächste Yogaeinheit auf der Neuen :-).

Übernächste Woche geht meine Ausbildung weiter und ich freue mich wieder auf ein diesmal längeres & sehr intensives Wochenende.

Ich wünsche euch allen ein frohes neues Jahr und vor allem Gesundheit und viel Yoga für 2011! Habe das Gefühl, dass 2011 richtig gut wird und bin (trotz leichtem Kater) voller Tatendrang!

Am Donnerstag habe ich einen richtig schönen dynamischen 3std. Yogaworkshop bei Werner mitgemacht, der neben guten Flows mit einer Rauhnächtemeditation abschloss. Hier war Zeit für den inneren Jahresrückblick und das Säen von neuen Vorsätzen und Projekten.

Als es Richtung Kopfstand (Salamba Sirsana) ging, präsentierte Werner seinen neuen Kopfstandhocker, an den sich anfänglich niemand so richtig rantrauen wollte. Nachdem die ersten Freiwilligen sich in den Kopfstand geschwungen hatten, habe ich es auch ausprobiert – und es ging wirklich wahnsinnig einfach! So einfach bin ich noch nie in einen sauberen Kopfstand gekommen. Vorteil ist, dass der Kopf frei hängt und dadurch die Halswirbelsäule nicht gestaucht wird und es nimmt einem schon auch ein bisschen die Angst, die Welt einmal auf den Kopf zu stellen!

Silvestervormittag bin ich trotz Urlaub früh aufgestanden um im Fitnessstudio meinen Weihnachtsvorsatz umzusetzen: wieder mehr Cardiotraining (sowie tägliches Yoga und mehr bloggen!). Das habe ich im letzten Jahr ziemlich vernachlässigt, also jetzt geht es wieder mehr auf den Crosstrainer oder auf’s Fahrrad (ich bin kein Jogger, war ich noch nie und werde es voraussichtlich auch nie werden). Mit Yogapomuskelkater war die Stunde auf dem Crosstrainer dann aber doch teilweise lang und das Runner’s High wollte sich auch nicht so richtig einstellen. Anschliessend ging es zur Belohnung für den restlichen Vormittag in die Sauna.

Silvesternachmittag habe ich es auch tatsächlich noch zu Hause für eine Stunde auf die Matte geschafft, mit Kopfstand an der Bücherwand.

Heute – mit leichtem Kater – kommt dieser Blogbeitrag gerade recht, ich plane für den Nachmittag noch eine restorative Sequenz auf der Matte.

Wünsche euch einen guten Start ins neue Jahr & viel Erfolg beim Umsetzen der guten Vorsätze!

Heute habe ich am 3. Kasseler Yogatag teilgenommen, eine tolle Veranstaltung, von der ich erst kurzfristig erfahren hatte, dass sie stattfindet. Zum Glück hatte ich nichts anderes vor und tippe jetzt mit zitternden Händen, aber kann sagen : Es hat sich echt gelohnt!

Für die erste Stunde habe ich “Yoga Intensiv” bei Satyayoga ausgewählt, eine zu kurze 3/4 Stunde bei Trautgott Lukascyk, in der ein paar Asanas etwas intensiver geübt wurden, vor allen Dingen aus dem Hund heraus. Interessant war eine dynamische Krokodilvariation (Hände hinter dem Gesäß abgestützt, das Becken angehoben und die angezogenen Knie jeweils auf die Seite bringen während der Kopf in die andere Richtung dreht). Im Yogastudio herrschte eine nette helle & offene Atmosphäre, und im kleinen Shop kann man Tee, Bücher, CDs, Matten und Klamotten kaufen. Ich habe endlich mal wieder eine Packung Chaipur Instant Chai (sehr süß, aber extrem lecker) käuflich erwerben können.

Zur Mittagspause bin ich dann ins Mokshayoga, wo ich auch den restlichen Tag verbracht habe, da mich hier das Programm am meisten interessiert hat & ich keine Lust hatte durch ständige Locationwechsel nicht so viel mitzubekommen. Hier wurde man mit leckerem Tee und einem reichhaltigen vegetarischen Buffet empfangen, wo man sich gut stärken konnte. Die erste Stunde nach der Mittagspause war Iyengar Yoga bei Andrea Bode mit sehr präzisen Ansagen und Ausrichtungen. Es war meine erste offizielle Iyengarstunde, aber eigentlich kannte ich alles, da mein Lehrer Werner auch viel aus dem Iyengar Yoga in seinen Unterricht mit einfließen lässt.

Es folgte eine Stunde zum Thema “Hip opener”, die von Andrea Rampe unterrichtet, eine richtig gute Stunde war. Hier habe ich am Ende das Prana richtig ordentlich gespürt! Und wir haben so gut das Om intoniert, was ich bisher auch noch nicht so erlebt habe. Wirklich kraftvoll! Die Stunde war bis auf die letzte Matte voll belegt, hier wurde um jeden Zentimeter gerungen, ob nicht doch noch eine Matte in den Raum passt.

Der krönende Abschluss war die Jivamukti Masterclass, die sich an Fortgeschrittene richtete. Es war meine erste Jivamuktiklasse und ich wusste nur theoretisch was mich erwartet. Also das Om am Anfang und am Schluss haben wir sogar noch kraftvoller hinbekommen, unglaublich! Ich war von den Stunden vorher schon etwas erschöpft, denn wann macht man schonmal 3 -4 Std. Yoga am Stück? Und es war echt anstrengend, aber eine tolle dynamische Abfolge von Asanas, die aber auch einiges an Kraft & Kondition voraussetzte. Aber genau das ist auch extrem reizvoll. Andrea lief dabei durch den Raum gab wirklich gute Anweisungen und korrigierte hier und da. Sehr entspannend war auch die eine oder andere witzige Ansage, was wirklich Spaß gemacht hat. Der Raum war irgendwann so heiß und der Boden total rutschig und man ist echt ausgepowert, aber sehr glücklich, rausgegangen.

Für mich hat sich der Tag in Kassel so richtig gelohnt und ich hoffe, dann und wann einmal Workshops in Kassel mitzunehmen. Morgen werde ich definitiv Muskelkater haben 🙂

…heißt üben, üben, üben…

Zugegeben, je häufiger man eine bestimmte Asana übt, desto besser wird die Ausführung (was für eine Erkenntnis der Autorin!).

Also mein Ziel der letzten Wochen ist es, die Krähe (Kakasana) etwas länger als 1 Sekunde zu halten und dabei nicht auf die Nase zu fallen. Gefordert ist ordentlich Kraft in den Armen (trainiere ich beim Pump (Langhanteltraining)) und ein ziemliches Maß an Balance.

Da ich in den letzten Wochen auch meine Yogapraxis @home ausgebaut habe, versuche ich fast jedesmal meine Krähenversuche zu verbessern.

Heute hat meine Mann (Nichtyogi wohlbemerkt) folgendes Video via Twitter für mich gefunden:

Diese Herangehensweise muss ich gleich nach diesem Blogeintrag ausprobieren. Bisher habe ich mich der Krähe eher von unten her genähert. Ich hoffe, dass meine Arme lang genug sind.
Und wenn es klappt, wird hier im Blog auch ein Foto des Ergebnisses präsentiert. Man muss sich ja Ziele setzten 🙂

Meine aktuellen Lieblingsasanas sind:

Chakrasana – das Rad: An dieser Übung habe ich anfänglich einige Zeit geknabbert und habe ich mich gefragt wie man überhaupt dahin kommt. Auch hier ist sowohl eine gewisse Ganzkörperspannug als auch Kraft in den Armen der Schlüssel. Irgendwann funktionierte das hochkommen aus dem Liegen ganz von allein. Arme und Beine drücken sich hoch und ein Impuls aus dem Becken kommt dazu. Ich finde diese Asana wunderbar, insbesondere weil man sich im normalen Büroleben so gut wie nie in diese Richtung bewegt.

Supta Baddha Konasana – Schmetterling: Eine restorative Asana, die die Hüfte öffnet, was man auch selten im täglichen Leben macht. Die Pose ist entspannend und dehnt Bereiche, die sonst eher vernachlässigt werden. Ich könnte stundenlang in dieser Asana liegen, und mache sie manchmal auch wenn ich abends im Bett liege und lese. Wunderbar funktioniert die Asana auch mit Bandunterstützung (falls ich meinen Yogagurt, der nach dem Umzug im Keller verschwunden ist, wieder finde).

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