Archive for the ‘Hit the mat’ Category

Mein Beruf ist touristischer Natur und ich habe ihn ergriffen weil ich auch selbst gern reise. Und weil der Job so stressig ist, mache ich soviel Yoga. Als das Angebot vom deutschen Yogamattenhersteller Yogistar kam, ob ich nicht eine Yogamatte meiner Wahl testen & darüber berichten möchte, und auch eine Reise nach Finnisch Lappland vor der Tür stand, war klar: Es wird eine Travelyogamatte!

Wie ich es auch von vergangenen Bestellungen beim Yogishop gewöhnt war, liefern die schneller als man gucken kann, so dass ich die Matte in meiner Lieblingsfarbe Bordeaux bald auspacken konnte.

Das Format klein zusammengerollt, schon handlich, aber mein erster Eindruck war auch, dass sie nicht ganz so leicht ist wie ich mir das vorgestellt hatte. Lt. Angaben wiegt sie 1,1 kg.

Zum ersten Einsatz kam sie dann spontan in einer Yogastunde, die ich montags unterrichte und der zweite Eindruck: Ganz schön hart, aber rutschfest. Die Matte ist ja auch nur 1,5 mm dünn, also halb so dünn als eine Basic-Matte von Yogistar, die ich auch aus dem Marburger Yoga Balance kenne. Meine Erste war auch eine Yogistar Basic, bis ich auf etwas dämpfendere Matten umgestiegen bin. Die Basic empfehle ich jedem Yoga-Einsteiger, eine super Matte.

Aber zurück zum Rezensionsexemplar:

Sie passte nicht in meinen kleinen roten Koffer! Da ich auf die Reise nach Lappland über ein verlängertes Wochenende mit kleinem Gepäck reisen wollte, musste die Travelmatte doch zu Hause bleiben. Aber ich habe es das erste Mal geschafft mit minimalem Gepäck zu reisen und kaum ein Teil zu viel mitzunehmen! Und das bei winterlichen -20°C und Winteraktivitäten.

Dafür hatte ich das Yogatowel von Yogistar dabei, mein bisheriger Reisebegleiter wenn’s weniger Gepäck sein soll & ich auch weiß, dass ich wahrscheinlich nicht so viel Zeit auf der Matte verbringen werde. Das Towel kam dann auch in meinem Hotelzimmer in Rovaniemi zum Einsatz.

Der Test geht noch weiter. Über Weihnachten geht’s auf Reise zu den Eltern, da kommt die Reisematte auch mit. Und dort gibt es Teppich 🙂

 

Heute ist Weltyogatag und ich war dabei! Dieser Charity-Yogatag findet seit 6 Jahren weltweit statt, Yogalehrer geben Stunden auf Spendenbasis und die Spenden werden dann für Menschenrechtsprojekte eingesetzt. Eine tolle Aktion und ich bin wirklich froh, dass es bei mir doch noch spontan mit der Teilnahme geklappt hat. Die  Yogalehrer der VHS Waldeck-Frankenberg haben alle Yogabegeisterten und -interessierten für insgesamt 3 unterschiedliche Yogastunden eingeladen, 2 Mittelstufenkurse und ein Anfängerkurs. Ich habe am Mittelstufenkurs bei Nellie Kleinewillinghöfer teilgenommen, die eine andere verhinderte Yogalehrerin vertrat. Bei Nellie hatte ich vor einiger Zeit auch schon einmal einen VHS-Mittelstufenkurs mitgemacht und wusste, dass mich eine klassische Sivananda-Stunde mit Rishikeshreihe erwartet, sowie eine sehr angenehme Schlussentspannung. Das Level war definitiv fortgeschrittene Mittelstufe. Fordernde Pranayamaübungen mit für meinen Geschmack fast zu lange Kumbakha (Atemhalte)-Phasen, aber von Nelli habe ich bereits im VHS-Kurs richtig viel in Sachen Pranayama gelernt. Asanas dann natürlich u.a. mit Kopfstand, Schulterstand, Pflug, Rad und Krähe. Mir hat die Stunde gut getan und ich geniesse es auch mal an einem Kurs teilzunehmen. Die Spende geht dieses Jahr an Reporter ohne Grenzen.

Ein interessantes Interview mit der Initiatorin des World Yoga Day, Samira Radsi, findet man übrigens hier.

Hab ihr auch am Weltyogatag teilgenommen? Wie sind eure Erfahrungen?

Am frühen Nachmittag ist doch heute tatsächlich die Sonne herausgekommen! Das musste ich direkt ausnutzen & die Matte auf dem neuen großen Holzdeck unter dem Sonnenschirm ausrollen. Heute morgen habe ich mir eine schöne neue Yogaplaylist zusammengestellt, also das Macbook mit raus & Musik angeworfen. Großartig! Die Yogastunde mit schönen Flows für nächsten Dienstag zu guter Musik geübt. Fühlt sich an wie Urlaub. Ich hoffe, das Wetter wird jetzt sommerlicher, damit ich etwas Urlaubsfeeling am Feierabend & Wochenende bekomme.

 

Momentan habe ich 2 Wochen Urlaub, die ich zum größten Teil zu Hause verbringe. Eingeläutet hatte ich meinen Urlaub mit dem Yogawochenende und habe mir jetzt auch vorgenommen (fast) jeden Tag Yoga zu machen. Montag war Yogapause, da war ich eine Stunde beim Stepaerobic. Am Dienstag abend habe ich erst eine Stunde Langhanteltraining gemacht, war dann in der Sauna, um dann in der Yogastunde bei Sigrid im Fitnessstudio zu entspannen. Mittwoch Nachmittag habe ich eine Stunde zu Hause praktiziert, dynamisch mit vielen Asanas aus dem Sonnengruß und dem Hund heraus, endlich mal wieder den Kopfstand (Salamba Sirsasana) gemacht. Und endlich konnte ich auch wieder an der Krähe (Bakasana) weiterprobieren, was ich durch die Vorbereitung der von mir unterrichteten Yogastunden in den letzten 2-3 Wochen etwas vernachlässigt hatte. Heute Nachmittag habe ich dann das Aufbauprogramm der neuen Brigitte Power Yoga DVD mitgemacht und das Interview mit Qbi und Bryan Kest angeschaut. Und ich stelle wieder fest: ich bin ein Bryan Kest Fangirl!

Wenn es zeitlich passt mache ich heute Abend noch eine Yogaeinheit.  Morgen früh geht es zum Workout-Kurs ins Fitnessstudio und für anschliessend habe ich Sauna geplant. Und ich hoffe morgen Nachmittag noch etwas Yoga zu machen.

Nebenbei habe ich den Plan etwas Theorie zu lernen, denn am übernächsten Wochenende steht der nächste Block der Yogalehrerausbildung an. Und wenn genügend Zeit ist, verpacke ich alles in Blogeinträge, die mir nämlich auch helfen ordentlich zu Lernen, wenn ich Theorie und Praxis in Beiträgen reflektiere und durch Recherche mein Wissen vertiefe.

Also mein Urlaub dreht sich diesmal um Yoga, Essen (zubereiten und geniessen – auch eine echt meditative Arbeit) und Hausarbeit und ich versuche alles so entspannt wie möglich anzugehen und Yoga hilft in allen Bereichen.

Yoga lehren macht mir bisher wirklich Spaß. Das habe ich auch wieder bei meiner 2. Vertretungsstunde am letzten Dienstag im Fitnessstudio festgestellt und bin schon ein wenig traurig, dass die Vertretung jetzt ersteinmal vorbei ist. Die Vorbereitung für meine beiden ersten Yogastunden haben zwar auch enorm lange gedauert und ich habe bestimmt je 4 Std. mit Theorie & Praxis verbracht bis alles passte und ich die Stunde halbwegs eingeübt hatte. Auch die 2. Stunde lief gut, diesmal waren 4 Teilnehmerinnen mit unterschiedlichen (Flexibilitäts-) Levels da, aber alle mit Yogaerfahrung. Dadurch, dass ich die Stunden jeweils sehr abwechslungsreich und auch recht anders als die Lehrerin im Fitnesstudio (sie macht die Yoga Vidya Rishikesh Reihe) aufgebaut habe, habe ich auch sehr positive Rückmeldungen von den Teilnehmern bekommen, die sich teilweise auch über die enorme Abwechslung gefreut haben. Einige würden auch gern in die etwas dynamischere Richtung gehen, was mir auch eher mein Stil ist. In meinen Yogastunden habe ich dann auch besonderen Wert auf die Vinyasas und fliessende Übergänge gelegt, was mir auch in der Vorbereitung viel Spaß gemacht hat. Und es war schon einmal eine grandiose Übung für meine Ausbildung. Natürlich ist es auch gut festzustellen, dass der eingeschlagene Weg der richtige zu sein scheint.

Morgen ist mein letzter Arbeitstag vor wohlverdienten 2 Wochen Urlaub, die ich mit einem Yogawochenende “Zeit für Yoga” von der Kasseler Yogaschule Satya Yoga einläute. Auf dem Programm steht Yogapraxis, Workshops (Vinyasa Yoga) und Vorträge und ich bin schon sehr gespannt. Allerdings fürchte ich mich noch ein wenig vor dem Programmpunkt 07.00-09.00h Meditation & Yoga (vor dem Frühstück!). Ich bin jetzt nicht so der Langschläfer, aber ohne Frühstück eher unerträglich. Also werde ich mich morgen noch mit Bananen eindecken, die ich vorher noch brauche, sonst bleibt das Prana im Bett.

Gestern hat die erste von mir unterrichtete Yogastunde stattgefunden!  Die Yogalehrerin im Fitnessstudio hat mich schon gefragt ob ich die Vertretung machen möchte als ich ihr von meiner Yogalehrerausbildung erzählte, so dass die Vertretung seit Wochen geplant war. Ich hab es mir von Anfang an zugetraut und und konnte ich mich über einen längeren Zeitraum mit dem Gedanken auseinandersetzen. Richtig konkret wurde die Stunde dann am Samstag Nachmittag als ich mich bei schönstem Oktobersonnenschein im Garten mit der theoretischen Planung der Stunde auseinandersetzte. Bewaffnet mit meinen Aufzeichnungen aus dem ersten Ausbildungswochenende, verschiedenen Yogabüchern und iPhone Apps plante ich den Ablauf der Stunde und die Asanas, schaute mir die Asanas noch einmal ganz genau an und probte die Stunde anschliessend um zu sehen ob das Programm in 60-70 min machbar ist und ob wie ich die Übergänge möglichst fliessend hinbekomme. Hier und da habe ich noch kleine Änderungen vorgenommen und war am Samstag schon ganz zufrieden und optimistisch. Die momentanen Yogastunden zu Hause übe ich jetzt mit Ansagen im Selbstgespräch, denn das Knifflige am Lehrerdasein ist ja die Asanas nicht nur ausführen zu können, sondern diese auch noch möglichst genau zu verbalisieren (“Linker Fuß hinter das rechte Ohr während der rechte Arm…”). Diese Yogaselbstgespräche werden im Web2.0.-Haushalt auch direkt entsprechend kommentiert.

Am Sonntag Nachmittag bin ich die Stunde dann nochmals durchgegangen und habe noch die Abschlussentspannung dazugefügt und die Stunde mit einem (anfänglich etwas unfreiwilligen) Teilnehmer, der noch nie vorher Yoga gemacht hat, geübt. Auch das lief gut und ich konnte die Ansagen etwas besser lernen und üben.

Montag bin ich dann erst in die Stepstunde ins Fitnessstudio und zu Hause gab es anschliessend die Generalprobe mit finalem Programm für die Yogastunde am Dienstag. Überschattet wurde meine Yogaeuphorie durch die traurige Nachricht, dass meine Tante, die ich sehr gern mochte, am Wochenende verstorben ist, was mich doch aus der Bahn geworfen hat. Dadurch war ich auch am Dienstag auf der Arbeit recht durch den Wind, aber schon nachmittags zu Hause. Kurz vor der Yogastunde habe ich mir dann die Notizen nochmals angesehen und war dann doch ziemlich aufgeregt. Danke an Diana für den super Tipp mit der Wechselatmung! Das hat mich wirklich runtergebracht.

Auf der Fahrt ins Fitnesstudio habe ich dann die CD Sharanam von Sharon Gannon gehört.

Wegen der Herbstferien war allerdings nicht so viel los, der Yogakurs ist auch recht unterschiedlich besucht. Ich hatte 2 Teilnehmerinnen, die den Kurs regelmäßig besuchen und zu den fitteren gehören. Dabei hatte ich mich auch auf die etwas älteren und nicht so flexiblen Teilnehmerinnen eingestellt, die sonst auch meist da sind.

Die Stunde lief dann wie geplant und nach der Anfangsentspannung und der ersten Asanas kamen meine Ansagen flüssig und fast wie von selbst, so dass ich zwischenzeitlich fast über mich selber staunte.

Meine Teilnehmerinnen sahen am Ende der Stunde recht glücklich aus & sagten, dass ihnen die Stunde gefallen hat, so dass ich denke, dass es wirklich optimal gelaufen ist. Ich bin auch mit einem glücklichen Yogagrinsen nach Hause gefahren und freue mich schon auf die Vorbereitung der nächsten Stunde. Wenn man von etwas überzeugt ist, dann macht es auch echt Spaß es mit anderen zu teilen!

Gewidmet habe ich diese erste Yogastunde meiner lieben Tante Ria- Ruhe in Frieden.

Heute habe ich am 3. Kasseler Yogatag teilgenommen, eine tolle Veranstaltung, von der ich erst kurzfristig erfahren hatte, dass sie stattfindet. Zum Glück hatte ich nichts anderes vor und tippe jetzt mit zitternden Händen, aber kann sagen : Es hat sich echt gelohnt!

Für die erste Stunde habe ich “Yoga Intensiv” bei Satyayoga ausgewählt, eine zu kurze 3/4 Stunde bei Trautgott Lukascyk, in der ein paar Asanas etwas intensiver geübt wurden, vor allen Dingen aus dem Hund heraus. Interessant war eine dynamische Krokodilvariation (Hände hinter dem Gesäß abgestützt, das Becken angehoben und die angezogenen Knie jeweils auf die Seite bringen während der Kopf in die andere Richtung dreht). Im Yogastudio herrschte eine nette helle & offene Atmosphäre, und im kleinen Shop kann man Tee, Bücher, CDs, Matten und Klamotten kaufen. Ich habe endlich mal wieder eine Packung Chaipur Instant Chai (sehr süß, aber extrem lecker) käuflich erwerben können.

Zur Mittagspause bin ich dann ins Mokshayoga, wo ich auch den restlichen Tag verbracht habe, da mich hier das Programm am meisten interessiert hat & ich keine Lust hatte durch ständige Locationwechsel nicht so viel mitzubekommen. Hier wurde man mit leckerem Tee und einem reichhaltigen vegetarischen Buffet empfangen, wo man sich gut stärken konnte. Die erste Stunde nach der Mittagspause war Iyengar Yoga bei Andrea Bode mit sehr präzisen Ansagen und Ausrichtungen. Es war meine erste offizielle Iyengarstunde, aber eigentlich kannte ich alles, da mein Lehrer Werner auch viel aus dem Iyengar Yoga in seinen Unterricht mit einfließen lässt.

Es folgte eine Stunde zum Thema “Hip opener”, die von Andrea Rampe unterrichtet, eine richtig gute Stunde war. Hier habe ich am Ende das Prana richtig ordentlich gespürt! Und wir haben so gut das Om intoniert, was ich bisher auch noch nicht so erlebt habe. Wirklich kraftvoll! Die Stunde war bis auf die letzte Matte voll belegt, hier wurde um jeden Zentimeter gerungen, ob nicht doch noch eine Matte in den Raum passt.

Der krönende Abschluss war die Jivamukti Masterclass, die sich an Fortgeschrittene richtete. Es war meine erste Jivamuktiklasse und ich wusste nur theoretisch was mich erwartet. Also das Om am Anfang und am Schluss haben wir sogar noch kraftvoller hinbekommen, unglaublich! Ich war von den Stunden vorher schon etwas erschöpft, denn wann macht man schonmal 3 -4 Std. Yoga am Stück? Und es war echt anstrengend, aber eine tolle dynamische Abfolge von Asanas, die aber auch einiges an Kraft & Kondition voraussetzte. Aber genau das ist auch extrem reizvoll. Andrea lief dabei durch den Raum gab wirklich gute Anweisungen und korrigierte hier und da. Sehr entspannend war auch die eine oder andere witzige Ansage, was wirklich Spaß gemacht hat. Der Raum war irgendwann so heiß und der Boden total rutschig und man ist echt ausgepowert, aber sehr glücklich, rausgegangen.

Für mich hat sich der Tag in Kassel so richtig gelohnt und ich hoffe, dann und wann einmal Workshops in Kassel mitzunehmen. Morgen werde ich definitiv Muskelkater haben 🙂

…heißt üben, üben, üben…

Zugegeben, je häufiger man eine bestimmte Asana übt, desto besser wird die Ausführung (was für eine Erkenntnis der Autorin!).

Also mein Ziel der letzten Wochen ist es, die Krähe (Kakasana) etwas länger als 1 Sekunde zu halten und dabei nicht auf die Nase zu fallen. Gefordert ist ordentlich Kraft in den Armen (trainiere ich beim Pump (Langhanteltraining)) und ein ziemliches Maß an Balance.

Da ich in den letzten Wochen auch meine Yogapraxis @home ausgebaut habe, versuche ich fast jedesmal meine Krähenversuche zu verbessern.

Heute hat meine Mann (Nichtyogi wohlbemerkt) folgendes Video via Twitter für mich gefunden:

Diese Herangehensweise muss ich gleich nach diesem Blogeintrag ausprobieren. Bisher habe ich mich der Krähe eher von unten her genähert. Ich hoffe, dass meine Arme lang genug sind.
Und wenn es klappt, wird hier im Blog auch ein Foto des Ergebnisses präsentiert. Man muss sich ja Ziele setzten 🙂

Heute habe ich das erste mal eine Yoga DVD/Video für meine Praxis @home ausprobiert. Morgen habe ich bestimmt Muskelkater, denn ein junger langhaariger Bryan Kest scheuchte mich in Pushups und viele Hunde. Heute bin ich allerdings recht müde und k.o. von der Arbeit, war die ganze Woche auch abends auf Achse. Einen Trainingseffekt hatte die Power Yogastunde sicherlich, aber ich fühle mich noch nicht richtig relaxed, denn viel Zeit zur Abschlussmeditation hat Bryan in dem Video nicht eingeräumt. Ich könnte mir vorstellen ab und an als Anregung zu einer DVD zu trainieren, finde aber das auf den Bildschirm gucken etwas schwierig und anstrengend. Es ist doch anders als auf den Lehrer in einer realen Yogastunde zu schauen. Aber mangels Angebot an Yogaschulen in meiner nahen Umgebung muss man dann doch kreativ werden. Ich verspreche mir davon Anregungen und auch mal die eine oder andere Asana, die man sonst nicht so in seinem Repertoire hat oder häufig praktiziert. Und Bryan Kest ist ja auch sehr nett anzusehen 😉

Jeden Tag Yoga ist ein wirklich hehres Ziel und die Leute, die das so durchziehen verdienen meine Bewunderung.

Angefangen habe ich mit 1-2x mal die Woche 1 Std. Yoga im Fitnesstudio. Ich bin eigentlich auch nicht der Typ, der zu Hause Sport treibt. War ich noch nie, dafür gehe ich wirklich sehr regelmässig ins Fitnessstudio. Und dort mache ich am liebsten Kurse mit jemandem der “vortanzt”.  Nach meinem Umzug und der Anmeldung im neuen etwas provinziellerem Fitnesstudio fehlte mir vor allem mein Lehrer Werner, bei dem ich auch gern Workshops besuche. Den Termin im Fitnessstudio kann ich nicht ganz jede Woche schaffen und hier ist zwar ein erheblicher Entspannungsfaktor beim Besuch der Stunde vorhanden, aber ich fühle mich in der Asanapraxis unterfordert. Dafür wird in diesem Yogakurs sehr viel mehr geatmet als in meinen vorherigen Kursen. Also habe ich mich noch geschwind bei einem VHS Kurs angemeldet um 1-2 mal die Woche Yoga machen zu können. Auch dieser Kurs hat mich viel gelehrt, besonders in Sachen Atmung (Feueratem und Wechselatmung) und ich bin auch dem Kopfstand etwas näher gekommen. Aber auch hier fand ich die letzten 3 Stunden des Mittelstufenkurses am spannensten. Der Fortgeschrittenenkurs dieser sehr erfahrenen Lehrerin findet allerdings im kommenden Semester an einem Wochentag statt, an dem ich schon 3 weitere Sachen habe, die ich gern wahrnehmen möchte und dies dann auch schon immer abwechselnd tue.

Also bleibt die Praxis zu Hause. Ich und die Matte. Die Matte und ich. OK, das Klötzchen ist auch noch da.

Habe dann mal die Tür zugemacht, die “Rock the Mat” Yoga CD des Yogajournals eingelegt und los gings. Und es ging recht gut! War danach auch toll entspannt und mächtig stolz es ganz allein getan zu haben.

Ich habe den hehren Vorsatz jetzt immer mehr zu Hause zu praktizieren. Die tägliche Dosis wäre toll, auch wenn es nur eine kurze Sequenz ist. Ich arbeite an mir.

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