Archive for the ‘Philosophische Gedanken’ Category

Beim Lernen auf die Yogalehrerprüfung irgendwo verloren zwischen Tantrismus, Definitionen, Wirbelsäulen, Koshas, Anatomie, Asanas…. Puh, der Stoff ist ganz schön umfangreich und ich schwanke stündlich zwischen “Man, ich hab echt viel gelernt in den letzten 2 Jahren!” und “Oh verdammt, ich kann mir NICHTS merken”. Letztes überwog gestern. Auf der Arbeit während der Woche ist momentan die Hölle los und das umschalten auf “ich muss mich jetzt auf meinen Lernstoff konzentrieren” ging an diesem Lernsamstag fast in die Hose. Aber es gibt ja zum Glück verschiedene Medien, so dass ich dann den kühlen Sommernachmittag zusammengekuschelt mit der DVD “Yoga unveiled” verbracht habe. War auch Lernen, zumal wir Ausschnitte aus der DVD auch an einem Ausbildungsnachmittag gesehen hatten. Alles nochmal konzentriert über die geschichtliche Entwicklung, Philosophie & die großen Meister in schönen Bildern und exzellenten Kommentaren durch u.a. Georg Feuerstein. Anschliessend zu Feuerwerks großem Druck-Werk gegriffen, ein wenig darin geschmökert….

Meine neueste Errungenschaft für meine Homepractice (gibt es dafür auch ein adäquates deutsches Wort?) ist ein Abo bei Yogaeasy. Die Auswahl der Lehrer, Stile und Themen ist einfach großartig & ich finde es noch sehr viel einfacher als eine DVD einzulegen, wenn man einen Laptop (& WLAN) hat, den man vor seiner Matte platzieren kann. Klappt bei mir sogar auf der Terrasse draussen. Danke für die Inspirationen, Yogaeasy!

Ein weiteres Thema, welches mich an diesem Wochenende beschäftigt ist Transformation und Glück. Durch die Yogalehrerausbildung hab ich mich definitiv weiterentwickelt und tue es durch Yoga (damit meine ich nicht (nur) die Asanapraxis) jeden Tag. Yoga bedeutet Transformation, ständige Weiterentwicklung, hinterfragen von dem was ist und daran wachsen um in Balance und Harmonie mit sich selber & seiner Umwelt zu Leben. Besonders auch das Loslösen von Dingen und das sich unabhängig machen von äusseren Umständen bringt uns näher zum eigenen Glück, was man wiederum ausstrahlt, wenn es da ist. Yoga berührt alle Schichten des menschlichen Körpers, in der spirituellen Anatomie sind es die Koshas, die Körperhüllen, über die schon zu vedischen Zeiten berichtet wurde.

Yoga berührt & trainiert den physischen Körper (Annamaya Kosha), der  aus Muskeln, Knochen, Bändern, Sehnen etc. besteht, unsere äussere Hülle. Dies ist am offensichtlichsten & von der Wissenschaft anerkannt.

Yoga berührt und schult den Energiekörper (Pranamaya Kosha), das Herz-Kreislaufsystem, den Atem, den Stoffwechsel. Atemlenkung und Harmonisierung des Hormonsystems sind unbestrittene Beispiele. Auf feinstofflicher Ebene sind es im Hatha Yoga die Nadis, die Prana (Lebensenergie) transportieren.

Yoga nimmt Einfluss auf den Mentalkörper (Manomaya Kosha), unseren Geist mit seinen Empfindungen, Gefühlen, Erinnerungen und Sinneseindrücken. Yoga kann z.B. helfen eine andere Perspektive auf Dinge zu kommen.

Yoga beeinflusst den Unterscheidungskörper (Vijnanamaya Kosha), den Körper der Weisheit, die Intelligenz, Fähigkeit zu analysieren, unterscheiden und zu reflektieren.

Durch Yoga finden wir zu unserem Glückseeligkeitskörper (Anandamaya Kosha), die innerste Hülle und Bewusstseinsebene, die die Essenz der individuellen Seele (Atman) birgt. Wenn man durch die Yogapraxis von Kleshas (Hindernisse) und Samskaras (Konditionierungen und Gewohnheiten) frei ist, und mit sich und der Welt im Reinen ist, kann man Glückseeligkeit erleben.

Das Bild der Koshas wird schon in den Upanishaden genannt. Die Hüllen sind miteinander durch die Chakren (Energieknotenpunkte) verbunden.

Durch Yoga & Meditation eröffnet sich eine neue Weltsicht, die ich immer wieder neu erlebe. Disziplin und Hingabe gehört definitiv dazu, und jeder Tag ist anders als der nächste. Es ist das selbständige Entscheiden und Handeln, das das Leben und besonders das glückliche Leben ausmacht.

Dazu ein Zitat aus dem Interview mit Carlos Pomeda über die Bhagavad Gita aus der aktuellen Yoga aktuell (Nr. 74, Juni/Juli, Ausgabe 3/2012, S. 82), was mich gestern beim Lesen sehr berührt hat:

“In der Gita  wendet sich Arjuna mit seinen Sorgen an Krshna. Dieser antwortet nicht auf direkte Weise, sondern hilft Arjuna, sein Bewusstsein auf eine  Perspektive zu erheben, von der aus er selbst entscheiden kann. Dies ist eine schöne Metapher für den spirituellen Weg. Es geht nicht darum, blind den Anweisungen von jemand anderem zu folgen, sondern darum, die Wahrheit in sich selber zu finden und eine tiefe Bewusstheit zu finden, zu der wir alle gelangen können. Darin liegt für mich die Kernaussage, die wichtigste Lehre der Gita.”

In 5 Wochen steht nach 500 Unterrichtseinheiten meine Yogalehrerprüfung an. Das letzte Ausbildungswochenende haben wir alle schon fast wehmütig letztes Wochenende gehabt und jetzt geht es in den Lern-Endspurt, denn um meinen Lehrer zu zitieren: “Das ist keine Ponyhofausbildung”.

Am 1. Augustwochenende erwartet uns ersteinmal eine 4 std. Klausur mit ca 50 Prüfungsfragen (kein Multiple choice). Die Fragen kommen aus allen Yogabereichen: Asanas, Anatomie, Geschichte, Philosophie,… Also ich muss u.a. wissen, was es mit einem Hüftgelenk auf sich hat und warum Krishnamacharya so wichtig für den modernen Hatha Yoga war. Natürlich auch, was Patanjali von sich gegeben hat, was die Koshas sind, die spirituelle Anatomie des Hatha Yoga, Asananamen auf Sanskrit und was z.B. Twists bewirken und welche Zielgruppe Twists eher vermeiden sollte. Dies ist nur eine kleine Auswahl.

Die nächsten Juliwochenenenden einschliesslich diesem habe ich mir daher zum Lernen vorgenommen, da ich unter der Woche neben meinem normalen Job & 2 Yogakursen, die ich derzeit unterrichte, zeit- und konzentrationsmässig nicht dazu komme.

Ich bin sehr sehr dankbar, dass ich schon so früh die Chance bekomme habe, einen regelmässigen Yogakurs zu geben und in Medebach unterrichte ich jetzt einen 2. Anfängerkurs, nach einem Schnupperkurs mit 5 festen Terminen. Der aktuelle Yogasommerkurs hat 7 Teilnehmer zwischen 8 & 60+ und ist auch wieder eine neue Erfahrung, die viel Freude macht. Zwischenzeitlich habe ich auch noch einen Workshop mit dem Thema Yoga & Laufen gegeben, ein paar Yogastunden im Haus der Ge(h)zeiten und im Yoga Balance vertreten. Also ich bin wirklich froh über diese vielfältige Unterrichtserfahrung, schon vor Abschluss meiner Ausbildung, was mir besonders für den 45 min. Praxisteil der Prüfung hilft. Das Thema für die praktische Prüfung mit freier Themenwahl haben wir letztes Wochenende schon mit unserem Lehrer besprochen und ich habe mein schriftliches Konzept schon abgegeben. Es wird eine Mittelstufen-Flow-Stunde mit Parivritta Janu Sirshasana als “Peak Pose”. Wichtig für die Vorbereitung dieser Asana sind Hüftöffnungen, Vorbeugen, Twists und Flankendehnung.

Ein weiteres wichtiges Thema, welches sich durch meine Ausbildungszeit zieht, sind die Begriffe abhyasa und vairagya aus den Yogasutras des Patanjali, Kapitel 1.12:

abhyasa vairagya abhyam tan nirodha

अभ्यासवैराग्याभ्यां तन्निरोधः

“Durch Üben und durch die Fähigkeit Loszulassen kann unser Geist den Zustand von Yoga erreichen” (Über Freiheit und Meditation, T.K.V. Desikachar, 2003, S. 29ff.).

Wichtig ist regelmässiges Üben und die Beharrlichkeit dran zu bleiben, auch wenn man mal keine Lust hat. Eine gewisse Disziplin ist wichtig, aber hier darf man den schmalen Grat zwischen dem was Gut tut und übereifrigem perfektionistischem Streben nicht überschreiten. Zu viel Ehrgeiz kann zu Verspannungen oder Verletzungen führen, wichtig ist, die Waage zu halten zwischen beharrlichem Üben und Gelassenheit. Vairagya bedeutet auch Wunschlosigkeit, daher ist es wichtig keine Erwartungen an sich selber zu stellen, sondern die Asana (oder im übertragenen Sinne was auch immer) immer wieder neu zu erleben, sich aus alten Mustern zu lösen.

Heutzutage kommt dem Loslassen, der Gelassenheit und der Wunschlosigkeit gerade im Alltag kaum Beachtung zu, die vor allem stressbedingten Folgen hören und lesen wir fast täglich in den Medien. Durch (Hatha) Yoga versuchen wir im innen und äusseren Balance zu erreichen. Meine Yogalehrer in der Ausbildung haben uns von Anfang an zu täglicher Praxis aufgefordert und ermutigt:

sa tu dirghakala nairantarya satkara adara asevito dridhabhumih ||14||

स तु दीर्घकाल नैरन्तर्य सत्कारादरासेवितो दृढभूमिः ॥१४॥

“Eine Übungspraxis wird nur dann Erfolge zeigen, wenn wir sie über einen langen Zeitraum ohne Unterbrechungen beibehalten, wenn sie von Vertrauen in den Weg und von einem Interesse, das aus unserem Inneren erwächst, getragen ist.” (Über Freiheit und Meditation, T.K.V. Desikachar, 2003, S. 31.).

In diesem Sinne widme ich mich jetzt dem Lernen und wünsche euch ein schönes Wochenende!

 

 

Gerade in der ziemlich unbesinnlichen Weihnachtszeit verfallen wir gern dem Konsumrausch, kaufen schöne und nicht so schöne Geschenke für die Lieben oder geraten nur bei dem Gedanken an die noch ungekauften Geschenke in Hektik und Panik. Wunderbar ist es, wenn Geschenke von Herzen kommen, doch gerade zu Weihnachten kaufen wir häufig auch aus Ideenlosigkeit oder aus Prestigegründen Geschenke, weil es zu Weihnachten Geschenke geben muss. Und ja, auch ich ertappe mich dabei, gerade bei den Yamas (Nach Patanjalis Yoga Sutras Regeln zum Umgang mit seiner Umwelt) Bachmacharya (Maßhalten) und Aparigraha (Nicht Horten),  nicht yogisch Maß zu halten und ständig tolle neue Sachen anzuhäufen. Wobei man meiner Meinung nach die Yoga Sutras auch nicht als dogmatisch in Stein gehauene Regeln befolgen muss. Aber Yoga ist ein Weg um aus alten Mustern auszubrechen um glücklicher zu werden. Und man kann sich einmal Gedanken darüber machen. Diese Selbstreflektion ist schon ein guter erster Schritt. Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung. Ich muss zugeben, ich kaufe gern schöne Dinge und kann mich auch schwer von Dingen trennen. Gerade auch auf dem bunten großen Yogamarkt gibt es ständig neue tolle glitzernde Dinge, die man als Yogi einfach haben muss, wobei genau dies eigentlich der Yogaphilosophie widerspricht. Es spricht sicherlich nichts dagegen sich hier und da einmal was zu gönnen oder sich beschenken zu lassen, aber wir (ich) sollten uns Gedanken um unseren Konsum machen. Brauche ich Ding XYZ wirklich? Wie wurde es produziert (Stichworte Bio und vor allen Dingen Fair)?

Und bevor man Neues kauft sollte man im Idealfall das bereits Gejagte und zu Hause ordentlich gehortete mal durchsortieren und sich durchaus Trennen (Stichwort Loslassen, Ballast abgeben). Ich gebe zu, dies fällt mir wirklich schwer, aber ich mache mir darüber Gedanken und möchte diese Themen in Angriff nehmen, wenn die Zeit dafür kommt.

Zurück zu den Weihnachtsgeschenken. Ich liebe es kreativ und von Herzen zu schenken, bin jetzt aber selber nicht so sehr bastelbegabt. Um mich herum habe ich viele, die alles haben, so dass ich am Liebsten immaterielle Geschenke verschenke. Letztes Jahr habe ich für meine Eltern einen Mikrokredit bei Kiva gespendet. Mein Mann hat eine Segwaytour in Marburg geschenkt bekommen, an der wir beide einen tollen sonnigen Vormittag lang wirklich Spaß hatten.

Auch bezogen auf die Asanapraxis ist es manchmal gar nicht schlecht einen Gang zurück zu schalten. Nicht immer höher und weiter hinaus zu wollen. Sondern in sich hinein zu hören. Zur Ruhe kommen. Das Annehmen was vorhanden ist. Weniger wollen wollen.

Einen interessanten Aufruf zu einer Blogparade hat Yogatraumreise.de gestartet und ich möchte das Thema hier gern aufgreifen & meine persönliche Meinung dazu kundtun.

Spiritualität ist ein sehr persönliches Thema, das man definitiv nicht pauschalisieren kann, viele Faktoren im eigenen Leben, der eigenen Erfahrung und auch Religiösität spielen eine Rolle.

Yoga ist keine Religion, aber eine Philosophie. Religion bedeutet “an etwas zu glauben”, Philosophie “über etwas nachzudenken”.

Aber was ist dann Spiritulität?

Spiritualität (von lat. spiritus ,Geist, Hauch‘ bzw. spiro ,ich atme‘ – wie altgr. ψύχω bzw. ψυχή, siehe Psyche) bedeutet im weitesten Sinne Geistigkeit und kann eine auf Geistiges aller Art oder im engeren Sinn auf Geistliches in spezifisch religiösem Sinn ausgerichtete Haltung meinen. Spiritualität im spezifisch religiösen Sinn steht dann auch immer für die Vorstellung einer geistigen Verbindung zum Transzendenten, dem Jenseits oder der Unendlichkeit.” (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Spiritualit%C3%A4t )

Spiritualität spielt im Yoga definitiv eine Rolle, und das unterscheidet Yoga vom Sport.

Sehr persönlicher Natur ist dann ob man eher Spiritualität und Philosophie oder Spiritualität und Religiösität synonym setzt (wobei sich dieses auch überschneiden kann und nicht ausschliessen muss).

An anderen Stellen habe ich schon beschrieben, dass ich eher von der “sportlichen” Seite her auf Yoga gekommen bin. Jetzt durch die Yogalehrerausbildung wird die philosophische und auch spirituelle Seite immer wichtiger.

Bis vor kurzem habe ich versucht meine eigene Spiritualität und meinen Glauben vom Yoga zu trennen, da ich persönlich keine Freund des Eklektizismus bin & auch vielen esoterischen Strömungen extrem skeptisch gegenüberstehe. Dann zucke ich auch zurück, wenn “Chakren gechannelt” und “Heilung durch Engel” versprochen wird.

Yoga und auch Asatru leben durch eigene Erfahrungen. Wichtig ist mir, dass es keine Dogmen und keine Missionierung gibt. Ich bin in dieser Beziehung sehr freigeistig, aber auch akademisch.

Genau das versuche ich auch als angehende Yogalehrerin zu vermitteln: Alles kann, nichts muss.

Ich versuche mich auf wissenschaftlicher Seite der Theorie & Philosophie zu nähern, und auf persönlicher und spiritueller Ebene meine eigenen Erfahrungen zu machen, die aber für andere Menschen keine Allgemeingültigkeit besitzen.

Wichtig ist es als Person/Yogalehrer authentisch zu bleiben und in gewissem Maße ist man auch ein “Dienstleister”. Die meisten Yogaschüler kommen nicht wegen der spirituellen Seite zum Yoga, sondern wegen Rückenschmerzen, Stress oder weil Yoga gerade “hip” ist. Ich gebe eine Anleitung den Körper fitter zu machen, Stress zu reduzieren und biete Entspannung. Yoga wirkt ganzheitlich & wer dabei bleibt wird vielleicht auch für philosophische & spirituelle Themen sensibler. Dabei gebe ich die Richtung nicht vor, sondern jeder Einzelne muss seine eigenen Erfahrungen machen. Ich kann nur die “Werkzeuge” dazu bieten.

Auch ich mache selbst noch eigene Annäherungsversuche und Erfahrungen mit Mantren, Gesang und Mudras und der Yogaphilosphie (Patanjali). Das was mir gefällt & gut tut übernehme ich in meinen Unterricht. Dabei kommt es aber auch auf den äusseren Rahmen an. Ein Yogakurs im Fitnessstudio hat einen anderen Rahmen als eine Fortgeschrittengruppe im Yogastudio. Da ich einen offenen Kurs im Fitnessstudio unterrichte, spielen Elemente eine Rolle, manchmal kommt es auch darauf an, wer gerade da ist. Ich setzte Mudras ein und singe auch “OM” zum Abschluss jeder Klasse. Chakren & Philosophische Texte spielen derzeit in meinem Unterricht (noch) keine Rolle, das kann sich natürlich (mit meiner eigenen Erfahrung) auch noch ändern, hängt aber auch vom o.g. Rahmen ab. Derzeit bin ich dabei immer mehr Affirmationen zu lernen & in meinen Unterricht einzubauen, was auch sehr gut ankommt. Dies unterscheidet Yoga auch vom Sport.

Wichtig ist mir auch Transparenz und Wissen, ich erzähle den Teilnehmern gern wofür eine bestimmte Übung gut ist oder was etwas bestimmtes bedeutet (z.B. OM).

In der historischen Entwicklung haben sich der als Hauptrichtungen der “religöse Yoga” (Bhagavad Gita), der “klassisch-philosophische Yoga” (Patanjali) und der “Hatha Yoga” herausgebildet. Fliessende Übergänge und Überschneidungen machen Yoga aus. Wir sprechen hier über Hatha Yoga und seine Richtungen.

Ob es Yogastile  gibt die mehr oder weniger Spirituell sind kann man auch nicht pauschal beantworten. Vieles hängt vom Lehrer ab, von seinem Wissen, seinen Erfahrungen und Überzeugungen. Ich habe schon unterschiedlichste  Yogalehrer erlebt und möchte diese Erfahrungen nicht missen, da man unterschiedlichste Facetten im Yoga kennenlernt und ich hab von jedem etwas für mich mitgenommen, was mich in meiner Persönlichkeit weiterbringt und ich auch an meine Schüler weitergeben kann.

Mein Fazit: Es geht um persönliche Erfahrung, die jeder selber machen muss, wichtig ist, in Balance zu kommen & zu bleiben und immer sich selber treu und authentisch zu bleiben. Yoga ist dabei ein lebenslanger Weg und meiner Meinung nach lernt man nie aus. Einige Dinge muss man geschehen lassen, man darf nichts erzwingen, Loslassen hilft am Besten.

Yoga muss nicht spirituell sein, aber es kann, wann man es zulässt und sich darauf einlässt. Yoga “funktioniert” auch ohne den “spirituellen Überbau”, aber es macht einen mit der Zeit & Praxis feinfühliger für alle Bereiche. Yoga ist ein ganzheitliches Konzept, es geht um Einung, daher sollte man Geist & Seele nicht abgetrennt vom Körper betrachten.

Sei neugierig & offen! Lerne durch Yoga Achtsamkeit & Bewusstheit, höre in dich hinein, dann wird sich alles finden!

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