Archive for the ‘Uncategorized’ Category

…war es hier sehr sehr ruhig auf dem Blog. Der Grund ist klein und blond, sehr niedlich, aber auch recht anstrengend, aber immer herzerfüllend. Der kleine Sohn ist nun genau 22 Monate alt. Häufig habe ich überlegt einen Post zu schreiben, aber wie oft war ich abends einfach nur müde von schlaflosen Nächten, oder den Haushalt auf Vordermann bringen war in dem Moment wichtiger. Oder ich habe die Matte ausgerollt (leider eher viel zu selten!). Meine eigene Yogapraxis hat definitiv gelitten und das tut sie auch immer noch. Ich denke, das ist in dieser Lebensphase normal.

Seit August 2014 unterrichte ich wieder regelmässig einen Kurs, mache hier und da Vertretungen.

Yon unserer Yogalehrerausbildungsgruppe aus hatten wir ein paar Treffen an denen wir gemeinsam Yoga praktizierten, redeten, frühstückten oder “Yoga”-Sekt (mit Ingwer) tranken.

Ein tragisches Ereignis führte unsere Gruppe dann dieses Jahr zu einem Friedwald und wir suchten den Baum unserer Yogalehrerfreundin. Nach dem durchforsten des Waldes fanden wir ihn kurz vor Anbruch der Dunkelheit. Ruhe in Frieden, liebe J.!

Im Sommer nahm ich an 2 Forrest Yoga Workshops teil, die sehr interessant waren & ich ich über die intensive Yogapraxis freute.

Beim Yogafestival des Yoga Balance in Marburg war es wunderbar ein paar Yogastunden und einen Thai-Massage-Workshop zu besuchen & den Grossteil meiner Yogalehrerausbildungstruppe und meinen Lehrer Werner wieder zu sehen. Sehr schön war auch das Mantra-Konzert am Abend.

Kürzlich waren wir im Urlaub auf Fuerteventura. Dort habe ich ein paarmal am Yogakurs im Hotel teilgenommen. Prinzipiell Anfängerstunden, in einem sehr ruhigen Hatha Yoga, fast Yin Yoga mit viel wohltuendem Yoga Nidra. Mein Sanskalpa ist, wieder mehr eigene Yogapraxis zu bekommen, der Anfang ist gemacht. Jetzt heisst es, den inneren Schweinehund zu überwinden und aus der müden Mama-Komfortzone wieder rauszukommen.

Nun soll es nicht nur auf der Matte stetig weitergehen, sondern auch hier im Blog. Vielleicht eher unregelmässig, wir werden sehen….

Mein letzter Beitrag ist schon wieder ein wenig her, dafür blogge ich hier über meine aktuellen Lebensumstände. Yoga und Schwangerschaft ist in der Medienlandschaft immer wieder ein beliebtes Thema, passt doch der “sanfte indische Sport” so gut zu kugeligen Bäuchen. Wie Katharina von Yogaeasy ging es mir auch, besonders die regelmässigen Sportpläne wurden von Übelkeits- und Müdigkeitsattacken in den ersten Monaten boykottiert. Erst war ich Feuer & Flamme um auch Schwangerenyoga unterrichten zu wollen, bestellte mir Literatur und schaute Videos bei Yogaeasy und YogaMeHome, stellte aber schnell fest, dass dies hauptsächlich für eine yogaunerfahrene Zielgruppe, mit der sehr vorsichtig umgegangen werden muss, zugeschnitten ist. Daher stellte ich das Mitmachen der Videos relativ schnell wieder ein und konzentrierte mich auf das normale Unterrichten meiner Kurse im Vinyasa Flow und machte auch für mich meine Flows auf der Matte. Und natürlich freute ich mich, wie einige Asanas noch mit wachsendem Bauch gut klappten. Schwangerenyoga war eher ein Thema was mich langweilte, zumal die Videos nicht sehr flowmässig sind. Daher habe ich das erst einmal gelassen, zumal ich ja neben meinem Vollzeitjob noch 2-3 Kurse unterrichtete. Der Abschied von meinen Kursen, die mir mit den tollen Teilnehmer/innen sehr ans Herz gewachsen waren, fiel mir schwer, die letzte Yogastunde habe ich Mitte Dezember gegeben. Mitte November ging es dann in Resturlaub und im Dezember in den Mutterschutz, aktuell bin ich in der 39. Woche und mache zu Hause mehr Yoga denn je, auch wenn sich die Asanas sehr eingeschränkt haben und ich recht sanft praktiziere. Momentan übe ich sehr regelmässig fast die gleichen Asanas, kombiniert mit Meditation und Übungen aus dem Hypnobirthing, was mich sehr in Ruhe und Entspannung bringt und auf die Geburt vorbereiten soll. Eine schöne Auswahl an Yogaübungen für Schwangere hat Yogastern gerade erst gebloggt. So ähnlich sieht das bei mir derzeit auch aus.

Nun versuche ich alles entspannt und gelassen auf mich zukommen zu lassen. Vielleicht gibt es ja dann demnächst Mama & Baby Yoga. Bis dahin verabschiede ich mich schon einmal in die Babypause.

Ardhra Chandrasana Woche 29

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Hier im Blog war mal wieder ein wenig Sendepause angesagt. Erst war ich mit dem mixen und ausprobieren von grünen Smoothies mit dem Vitamix vollauf beschäftigt, 3 Yogakursen neben der Arbeit & meist vollem Wochenendprogramm mit Hochzeit, Festivals etc.

Nun ist ein Wunsch in Erfüllung gegangen….

 

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Und deswegen mochte ich im Juni keine grünen Smoothies mehr…Die Übelkeit schlug zu, leider ganztägig, aber vielleicht jammere ich auch auf hohem Niveau. Mir ist den ganzen Tag flau im Magen & mein Körper verlangt ständig nach Essen um den Blutzuckerspiegel auf einem gewissen Level zu halten. Viele sagen, es hört nach dem 3. Monat auf…ich warte noch drauf, aber ich fühle mich seit ein paar Tage schon sehr viel fitter als die letzten Wochen. Daher habe ich meine Yogapraxis auch ein wenig zurückgeschraubt, nach der Arbeit war dann eher Sofa angesagt. Gut war, dass ich “gezwungen” war, die 3 Yogastunden zu unterrichten. Sie haben mir auch immer sehr gut getan, und vor allen Dingen auch von der Übelkeit abgelenkt, auch wenn ich vorher manchmal nicht wusste wie ich die Stunde überstehen soll. Hinterher wars immer besser!

Warum ich diesen Blogpost etwas ausführlicher über ein sehr persönliches Thema schreibe? Ich möchte Mut machen! Vor allem denjenigen, die sich ein Baby wünschen und es will & will nicht klappen. Bei mir hat es auch nicht auf Anhieb geklappt (obwohl ich die Pille schon seit Jahren nicht mehr nehme), viel Yoga mache & gesund bin. Es ist Kopfsache. Es ist Loslassen. Und es ist sehr individuell. “Jetzt lass doch mal los” und gut gemeinte Ratschläge helfen auch nicht. In den Medien wird besonders auch bei Unfruchtbarkeit zu Yoga geraten. Ha, dachte ich, ich bin Yogalehrerin, warum klappt es nicht? Und von Monat zu Monat wird es verkrampfter.

Die Yogapraxis hilft in jedem Fall, sei es auf der körperlichen und hormonellen Ebene, sowie auf der geistigen Ebene eben mit diesem verdammten Loslassen und dem Annehmen von dem was ist. Aber man darf auch keine Wunder erwarten. Man muss etwas gleichmütiger werden. Ich kann jetzt nur aus meiner persönlichen Erfahrung schreiben. Denn ich habe irgendwann den Entschluss gefasst, dass falls es bis Ende diesen Jahres es nicht klappen sollte, dass ich versuchen würde meine Stunden auf der Arbeit zu reduzieren und ich habe 2 Reisen gebucht (u.a. die Yogareise mit Yogamour nach Marokko). Ob ich diese Reise jetzt tatsächlich antreten kann steht noch ein bisschen in den Sternen, aber ich habe sie noch nicht ganz abgeschrieben. Und dann hat funktioniert. Vorher hat mich der Wunsch blockiert, ich habe mich gefragt, was wohl nächsten Monat sei, oder in 3-4 Monaten. Ich hatte mir überlegt Reisen zu machen, die Pläne dann aber doch wieder verworfen.

Nun wird sich meine Asanapraxis bald verändern, sie ist bereits seit Wochen im Umbruch. Die Themen der nächsten Zeit:

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Der Kopfstand klappt aber immer noch:

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Am 24.02.13 war zum 7. Mal der Weltyogatag und nachdem ich letztes Jahr teilgenommen hatte, habe ich mich sehr darauf gefreut in diesem Jahr selbst eine Benefiz-Yogastunde unterrichten zu können.

Mit dem Charisma Fitnessclub in Frankenberg/Eder hatte ich einen tollen Partner, die mich mit dem Raum und der Werbung, sowie Deko & kleinen Geschenken für die Teilnehmer unterstützt haben.

Im Vorfeld hatte ich eine Pressemitteilung verfasst, die bei Ederdampfradio und in der Frankenberger Zeitung erschienen sind, sowie Plakate im Fitnessstudio.

Meiner Erkältung und dem Winterwetter mit viel Schnee zum Trotz freute ich mich sehr, dass sich zu der Charity-Stunde um 11 Uhr 20 Teilnehmer und -innen (ja, 3 Männer waren dabei!) eingefunden haben, zum Teil mit Yogaerfahrung, zum Teil ganz ohne.

Das Thema der Stunde war Herzöffnung mit einigen Rückbeugen im Vinyasa Flow Stil.

Wir konnten EUR 90,20 an Spenden sammeln und ich habe mich sehr über die Resonanz der Teilnehmer und die tolle Unterstützung durch das Charisma-Team gefreut.

 

 

 

 

 

Die Spenden gehen dieses Jahr an FIAN international, die mit Menschenrechten gegen den Hunger in der Welt angehen.

Eine kleine Impression an Bildern findet ihr auf meiner Facebook-Seite und ich hoffe auch nächstes Jahr wieder den Weltyogatag unterstützen zu können.

 

Das Thema Meditation kam erst im Laufe meiner Yogalehrerausbildung für mich konkret auf. In einer normalen Yogastunde meditiert man ja meist nicht ganz so viel, vielleicht ein wenig am Ende der Yogastunde, dann aber meist auch nicht mehr als 3-5 Minuten. Ich habe mich lange ein wenig geziert, mochte mich nicht überwinden es mal zu tun und mir fehlte schlicht & einfach auch die Anleitung. Ins kalte Wasser wurde ich auf einem Yogawochenende (mein erstes) geworfen, als wir morgens – ganz ohne Anleitung – 30 min. meditiert haben. Die anderen schienen zu wissen wie es funktioniert. Das war eine interessante Erfahrung, aber ein bisschen Anleitung hätte mir definitiv was gebracht. So saß ich 2x 30 Minuten und meine Beine sind eingeschlafen oder meine Nase lief unaufhörlich.

Meditation ist ein sehr wichtiger Teil des 8-fachen Yogapfades, sollen doch Yamas & Nyamas, Asana & Pranayana zu Konzentration und Meditation führen – wobei ich Patanjalis 8 Stufen als zyklisches und nicht als hierarchisches System verstehe.

Im Rahmen meiner Yogalehrerausbildung führte uns Lehrer Michael, der einen sehr meditativen Yogastil unterrichtet, an die Meditation ran. Mein wichtigstes Mantra wurde und ist bis heute “Om Gam Ganapataye Namah” – Anrufung an den Gott Ganesha, welcher Hindernisse entfernt und den Weg zur Erleuchtung begleitet und sichert. Seine Segnungen sind wichtig für alle Anfänge und Neubeginne (siehe auch Zitat Lord Vishnus Couch). Und die Konzentration auf das 3. Auge, und den Atem.

Für mich zuhause hat Headspace von Andy Puddicombe sehr sehr viel gebracht, da ich so tatsächlich morgens vor der Arbeit mit der iPhone App und den Take10 eine Technik zum Meditieren gelernt habe. Ich plane immer mal wieder Take15 & 20 zu machen, aber bis dahin setze ich mich selber hin, mal mit einem Mantra, mal mit Atembeobachtung & Körperreise. Bisher 10 min. morgens ziemlich regelmässig vor allem unter der Woche, was ich gerade auf 13-15 Minuten am ausbauen bin. Allerdings schlafen mir bei über 10 min. Sitzen die Beine/Füße ein (ich sitze auf einem flachen Meditationskissen in Easy Pose (Sukhasana). Tipps anyone?

Mal hat man das Gefühl sich überhaupt gar nicht konzentrieren zu können und dann kommen Phasen, in denen man am liebsten Sitzen bleiben würde um einfach nur in der Meditation zu sein.

Zu Weihnachten gab es auch noch ein passendes Geschenk:

Ein wunderschönes rundes Yogaprogramm gibt es mit Patrick Broome auf Yogaeasy mit einer leider viel zu kurzen, aber sehr tiefgründigen Meditation am Ende. Diese hat mich schon zum zweiten Mal wirklich zu Tränen gerührt und sehr bewegt.

Welche Erfahrungen hab ihr mit Meditation?

Beim Lernen auf die Yogalehrerprüfung irgendwo verloren zwischen Tantrismus, Definitionen, Wirbelsäulen, Koshas, Anatomie, Asanas…. Puh, der Stoff ist ganz schön umfangreich und ich schwanke stündlich zwischen “Man, ich hab echt viel gelernt in den letzten 2 Jahren!” und “Oh verdammt, ich kann mir NICHTS merken”. Letztes überwog gestern. Auf der Arbeit während der Woche ist momentan die Hölle los und das umschalten auf “ich muss mich jetzt auf meinen Lernstoff konzentrieren” ging an diesem Lernsamstag fast in die Hose. Aber es gibt ja zum Glück verschiedene Medien, so dass ich dann den kühlen Sommernachmittag zusammengekuschelt mit der DVD “Yoga unveiled” verbracht habe. War auch Lernen, zumal wir Ausschnitte aus der DVD auch an einem Ausbildungsnachmittag gesehen hatten. Alles nochmal konzentriert über die geschichtliche Entwicklung, Philosophie & die großen Meister in schönen Bildern und exzellenten Kommentaren durch u.a. Georg Feuerstein. Anschliessend zu Feuerwerks großem Druck-Werk gegriffen, ein wenig darin geschmökert….

Meine neueste Errungenschaft für meine Homepractice (gibt es dafür auch ein adäquates deutsches Wort?) ist ein Abo bei Yogaeasy. Die Auswahl der Lehrer, Stile und Themen ist einfach großartig & ich finde es noch sehr viel einfacher als eine DVD einzulegen, wenn man einen Laptop (& WLAN) hat, den man vor seiner Matte platzieren kann. Klappt bei mir sogar auf der Terrasse draussen. Danke für die Inspirationen, Yogaeasy!

Ein weiteres Thema, welches mich an diesem Wochenende beschäftigt ist Transformation und Glück. Durch die Yogalehrerausbildung hab ich mich definitiv weiterentwickelt und tue es durch Yoga (damit meine ich nicht (nur) die Asanapraxis) jeden Tag. Yoga bedeutet Transformation, ständige Weiterentwicklung, hinterfragen von dem was ist und daran wachsen um in Balance und Harmonie mit sich selber & seiner Umwelt zu Leben. Besonders auch das Loslösen von Dingen und das sich unabhängig machen von äusseren Umständen bringt uns näher zum eigenen Glück, was man wiederum ausstrahlt, wenn es da ist. Yoga berührt alle Schichten des menschlichen Körpers, in der spirituellen Anatomie sind es die Koshas, die Körperhüllen, über die schon zu vedischen Zeiten berichtet wurde.

Yoga berührt & trainiert den physischen Körper (Annamaya Kosha), der  aus Muskeln, Knochen, Bändern, Sehnen etc. besteht, unsere äussere Hülle. Dies ist am offensichtlichsten & von der Wissenschaft anerkannt.

Yoga berührt und schult den Energiekörper (Pranamaya Kosha), das Herz-Kreislaufsystem, den Atem, den Stoffwechsel. Atemlenkung und Harmonisierung des Hormonsystems sind unbestrittene Beispiele. Auf feinstofflicher Ebene sind es im Hatha Yoga die Nadis, die Prana (Lebensenergie) transportieren.

Yoga nimmt Einfluss auf den Mentalkörper (Manomaya Kosha), unseren Geist mit seinen Empfindungen, Gefühlen, Erinnerungen und Sinneseindrücken. Yoga kann z.B. helfen eine andere Perspektive auf Dinge zu kommen.

Yoga beeinflusst den Unterscheidungskörper (Vijnanamaya Kosha), den Körper der Weisheit, die Intelligenz, Fähigkeit zu analysieren, unterscheiden und zu reflektieren.

Durch Yoga finden wir zu unserem Glückseeligkeitskörper (Anandamaya Kosha), die innerste Hülle und Bewusstseinsebene, die die Essenz der individuellen Seele (Atman) birgt. Wenn man durch die Yogapraxis von Kleshas (Hindernisse) und Samskaras (Konditionierungen und Gewohnheiten) frei ist, und mit sich und der Welt im Reinen ist, kann man Glückseeligkeit erleben.

Das Bild der Koshas wird schon in den Upanishaden genannt. Die Hüllen sind miteinander durch die Chakren (Energieknotenpunkte) verbunden.

Durch Yoga & Meditation eröffnet sich eine neue Weltsicht, die ich immer wieder neu erlebe. Disziplin und Hingabe gehört definitiv dazu, und jeder Tag ist anders als der nächste. Es ist das selbständige Entscheiden und Handeln, das das Leben und besonders das glückliche Leben ausmacht.

Dazu ein Zitat aus dem Interview mit Carlos Pomeda über die Bhagavad Gita aus der aktuellen Yoga aktuell (Nr. 74, Juni/Juli, Ausgabe 3/2012, S. 82), was mich gestern beim Lesen sehr berührt hat:

“In der Gita  wendet sich Arjuna mit seinen Sorgen an Krshna. Dieser antwortet nicht auf direkte Weise, sondern hilft Arjuna, sein Bewusstsein auf eine  Perspektive zu erheben, von der aus er selbst entscheiden kann. Dies ist eine schöne Metapher für den spirituellen Weg. Es geht nicht darum, blind den Anweisungen von jemand anderem zu folgen, sondern darum, die Wahrheit in sich selber zu finden und eine tiefe Bewusstheit zu finden, zu der wir alle gelangen können. Darin liegt für mich die Kernaussage, die wichtigste Lehre der Gita.”

Etwas spät dran für die Blogparade möchte ich dem Aufruf trotzdem noch folgen und meinen Senf zu Yogasterns Fragen geben. Besser spät als nie.
Mein Mai war wieder recht turbulent: ich habe ich auf mehreren Hochzeiten getanzt, einen Yogaanfängerkurs gestartet und einen Vortrag über Yoga im Religionsunterricht einer 9. Klasse in einer Realschule gehalten…
Nun zu den Fragen:
  • Welchen Yogastil praktizierst du und warum?

Ich finde die Beantwortung des Yogastils immer etwas kniffelig, weil ich mich nicht gern in Schubladen stecken lasse. Ich praktiziere Hatha Yoga, aber mit unterschiedlichen Einflüssen: Sivananda, Iyengar, Vinyasa/Ashtanga/Power Yoga. Meinen Stil würde ich als einen Mix bezeichnen, der eher in die Flow Yoga Richtung geht, was aber auch ein recht schwammiger Begriff ist. Vinyasa/Power Yoga ist mir häufig zu schnell & heftig, Sivananda zu spirituell, Iyengar zu langsam und technisch. Ich mag fliessende Bewegungsabfolgen, manche Asanas aber auch mal länger gehalten. Für mich macht es die Mischung. Mal dynamisch, mal meditativ.

  • Was gehört zu deiner täglichen Yogapraxis (Asana, Pranayama, Meditation, etc.)?

Ich versuche vor der Arbeit 10min. zu meditieren und abends Pranayama & Asanas sowie Entspannung zu praktizieren. Klappt nicht jeden Tag, und jetzt wo ich 2 Yogakurse die Woche abends nach der Arbeit unterrichte, merke ich schon, dass meine eigene Praxis etwas kürzer tritt. Aber das Unterrichten und die Beschäftigung mit der Materie wirken ausgleichend.

  • Welchen Einfluss hat Yoga auf deine Gesundheit?

Ich würde jetzt gern behaupten, dass ich mich nie besser gefühlt habe, aber gerade dieses Jahr habe ich regelmässig mit Erkältungen & einer fiesen Schulter-/Nackenverspannung zu tun, wobei vieles sicher auch auf meinen stressigen Job zurückzuführen ist. Ansonsten war ich vor diesem Jahr wirklich lange nicht krank und habe an sich auch wenig Rückenbeschwerden set ich regelmässig Yoga und Sport betreibe. Ich habe da noch Hoffnung. Muster erkennen & sich von Ihnen lösen, die Schultern locker lassen….

  • Hast du deine Ernährung umgestellt seitdem du Yoga machst?

Nicht großartig, da ich seit über 15 Jahren fast vegetarisch lebe. Aber ich achte verstärkt auf gesunde & vollwertige Ernährung, sowie beim Einkauf auf Bio & Fairtrade.

  • Wie wirkt sich Yoga auf deine Energie aus?

Das kann ich mit fantastisch beantworten. Ich bin in vielem schon gelassener geworden (oder liegts am Alter?). Nach dem Yoga fühle ich mich meist sehr erfrischt & voller neuer Kraft. Ich kann es nur weiterempfehlen …

 

Fit in den Frühling startete ich einen Yogaworkshop am vorletzten Samstag in meinem Fitnessstudio. Der Yogaworkshop war hauptsächlich für Yoganeulinge konzipiert, aber auch ein paar meiner regelmässigen Teilnehmer freuten sich auf eine Yogastunde ausser der Reihe. Im Vorfeld wurde der Workshop mit Bericht im Fitnessstudio-Newsletter und mit Plakaten gut beworben, so dass sich nach nicht mal einer Woche Werbung die Teilnehmerliste enorm gefüllt hatte!

Es waren dann über 30 Leute angemeldet und auch trotz des wirklich sehr guten Frühlingswetters sind kaum Leute abgesprungen. Nach ein paar einleitendenen Worten, was Yoga ist und wofür es gut ist, ging es dann in die Flowpraxis und der Sonnengruß wurde mit Vorübungen langsam aufgebaut. Der Workshop hat riesig Spaß gemacht, und lief auch mit 30 Teilnehmern wirklich gut. Ich hatte vorher noch nie eine so große Gruppe unterrichtet.

Am letzten Dienstag waren dann auch ein paar mehr neue Teilnehmer mit im regelmässigen Kurs.

Und einen neuen Workshoptermin im Fitnessstudio, voraussichtlich im Mai, habe ich heute auf den Weg gebracht.

Für meine Kollegen habe ich vor ein paar Wochen nach Arbeit ein Yogastunde im Büro gegeben und sie haben mich gefragt ob ich nicht einen regelmässigen Kurs geben könnte. Dieser wird jetzt voraussichtlich Anfang Mai starten, ersteinmal mit 5 Terminen zum Schnuppern. Mal schauen, wie viele Kollegen sich fest anmelden (man bekommt ja nie alle unter einen Hut). Daher habe ich jetzt auch noch externe Werbung in Angriff genommen, so dass der Kurs mit einer Mindestteilnehmerzahl von 5 Personen zum Sonderschnupperpreis hoffentlich stattfinden wird. Wenn genügend Interesse besteht, plane ich, den Kurs dann mit weiteren 10 Terminen zu einem fortlaufenden Kurs zu machen.

Infos zum Yogaschnupperkurs in Medebach findet man hier.

Mit neuem Outfit der Facebook-Fan-Seiten habe ich noch meine offizielle Facebookseite etwas aufgemöbelt, die regelmäßig mit Infos und Terminen gefüttert werden soll. Freue mich riesig über jedes “gefällt mir” 🙂

Schon mal was von Lu Jong oder auch Lu Jong Yoga gehört? Nein? Na gut, ich bisher auch nicht. Aber es gibt ja auch unzählige Yogastile, also mal wieder was Neues. Oder doch was Altes? Aber bitte nicht die 5 Tibeter, die doch in Tibet keiner kennt!

Der Feierabendyogi hat neulich schon darüber berichtet & der knackige Ralf Bauer machts am Freitag 17.02.12 um 19h live bei QVC vor:

 


 

Der wirklich kurze Trailer zur DVD macht mit ästhetischem Design und schönen Bildern Lust auf mehr, was Lu Jong denn nun ist, kommt nicht so wirklich dabei raus. Meine Googlerecherche wirft ein paar Internetseiten raus, mein erster Eindruck: eine Mischung aus Yoga und Tai Chi. Einen offiziellen Wikipediaeintrag gibt es bisher nicht. Ob es nun wirklich jahrtausendealtes Geheimwissen ist, sei mal dahingestellt, diese reisserischen esoterischen Aussagen sprechen mich persönlich eher nicht an. Ich bin da eher für Transparenz & offene Quellen. Aber alles was heilt & hilft ist gut, warum nicht einmal über den Tellerrand hinausgucken. Lassen wir uns also am nächsten Freitag überraschen.

Viele Menschen fangen wegen zu viel Stress mit Yoga an. Ich gehöre zu diesen Menschen. Und Yoga gibt mir unglaublich viel. Daher verbringe ich mehr und mehr Zeit auf der Matte. Deswegen ist es hier etwas ruhiger geworden in den letzten 2 Monaten. Denn mein Hauptjob ist besonders im Sommer ziemlich stressig und dieses Jahr wurde der angekündigte Termin für die Katalogproduktion mal eben spontan um 2 Wochen vorverlegt, was mich besonders Ende September an meine Grenzen gebracht hat. Mitte September hatte ich endlich die erste (!) zusammenhängende Woche Urlaub in diesem Jahr, die natürlich viel zu schnell vorbei ging. Ein Tag Sauna & Wellness war drin für mich, und das sehr empfehlenswerte Aqua Healing.

Der Yogalehrerausbildungblock im September war auch wieder superinteressant & es ging um die Themen Didaktik (wie gehe ich mit bestimmten Situationen im Yogaunterricht und mit Schülern um) und um Yoga & Ernährung. Dieses Ausbildungwochenende fand in den neuen Räumen des Yoga Balance in Marburg statt, die wirklich richtig schön geworden sind & es gibt auch eine neue Homepage.

Zurück im Büro folgten 2 wirklich extreme Woche Katalogproduktion, die ich auch nur mit Hilfe von Yoga & Meditation, sowie der guten Pflege durch meinen großartigen Mann überstanden habe.

Zeitgleich ist das Thema Burnout groß in den Medien und Die Zeit titelt “Nein, wir können nicht mehr!”. Sehr interessante Gedanken zu dem System, der Welt und der Zeit in der wir leben.

Man macht sich schon Gedanken darüber aus diesem System auszusteigen oder zumindest die Work-Life-Balance in den Griff zu bekommen.

Dazu beglückwünsche ich meine Yogalehrerausbildungsmitschülerin Anja, die sich jetzt mit ihrem Haus der Gehzeiten einen Traum erfüllt hat und drücke ganz fest die Daumen, dass alle Angebote & Kurse gut angenommen werden! Und kann ihre Kurse nur wärmstens empfehlen!

Bei mir stehen jetzt im Herbst/Winter einige Workshops an, den Auftakt hat der Vormittagsworkshop von Werner zum Thema Umkehrhaltungen und Vorwärtsbeugen letzten Samstag gemacht und ich ich habe mich in den Skorpion (Vrschkasana) getraut. Der wird jetzt fleißig weitergeübt, wenn es klappt, verbringe ich fast täglich eine Stunde auf der Matte, und es tut sehr gut.

Auch im Büro ist es jetzt ruhiger geworden, und bald steht wieder Urlaub an.

Und am nächsten Samstag geht es zum Workshop nach Kassel, wieder zu Alex Harfield. Freue mich schon!

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