Archive for the ‘Workshops’ Category

IMG_1278Wie auch vor einem Jahr habe ich wieder an der Inside Yoga Conference in Frankfurt teilgenommen. Seit das Baby im Bauch wächst ist es wieder recht still hier im Blog geworden, und auch etwas “stiller” auf der Matte. Derzeit unterrichte ich noch 2 Kurse nach der Arbeit, mache aber für mich selber zu Hause eigentlich zu wenig Yoga. Daher hatte ich auch im Vorfeld ein wenig Respekt vor der frühgebuchten Yogakonferenz, bei der ich bereits im Juli 2 Workshops gebucht hatte, ob ich alles mitmachen kann & nicht beim ersten Chaturanga vor Erschöpfung zusammenbreche… Aber alles wurde gut.

Mit Anusara Yoga habe ich bisher sehr wenig Erfahrung, daher habe ich den Workshop zum Muladhara Chakra bei Barbra Noh am Samstag morgen gewählt. Eine gute Wahl mit sehr viel Feinarbeit von Mula Bandha und Beinen und einem schönen Thema der Stunde (“Wir sind spirituelle Wesen, die in einem menschlichen Körper sind”). Es war ein richtiger Workshop mit einigen Unterbrechungen zum genauen Gucken und bis auf 2-3 Kobras am Anfang konnte ich alle Asanas gut mitmachen. Die Detailarbeit war sehr bereichernd, aber mir fehlte ein wenig der Flow.

Mit Henrike von Yogaeasy machte ich eine Partnerübung in Trikonasana und wir kamen dann später am Stand IMG_1276ins Gespräch, wo ich auch noch Kristin und Sven kennenlernte. Ich outete mich als Fan des Onlinedienstes über den ich bereits einmal berichtet hatte.

Die Mittagspause konnte man bei schönstem Sonnenschein und fast 20°C draussen verbringen, also schnell noch einen Cappuccino mit Freundin Anja getrunken, bevor es in die Chakra Challenge Stunde von Nicole Bongartz von Vishnus Couch ging.

Hier ging es dann auch in den Flow, jeweils kurz unterbrochen wenn ein neues Chakra kam und wir das Bija-Mantra gemeinsam sangen. Ein paar Übungen habe ich dann ausgelassen oder Alternativen praktiziert, aber ich war erstaunt wie gut ich mitkam und auch gar nicht so angestrengt war. Diese Stunde hat sehr gut getan. Nicoles Unterricht kannte ich bisher nur von Yogaeasy und habe mich sehr gefreut sie mal live zu erleben.

Fazit: Besonders gut gefällt mir, dass man einzelne Module buchen kann und eine spannende Auswahl an Top-Lehrern hat. Es war wieder eine schöne Konferenz, das Programm hat einem die Entscheidungen für die Workshops nicht leicht gemacht und ich hoffe, nächstes Jahr wieder dabei zu sein!

 

Zum Geburtstag bekam ich dieses Jahr als schöne Überraschung eine Eintrittskarte zur Stuttgarter Yogaexpo, was vom Burgwald aus durchaus eine kleine Reise bedeutet. Hotel gebucht, und auch der Mann kam mit, der sich zum Tüten tragen anbot. Freitag Abend ging es dann nur ins wirklich nahegelegene Wyndham Messehotel zum Schlafen in stylischem Ambiente. Nach dem Frühstück konnte ich dann mit meiner Yogamatte direkt zur Messe laufen und das Terrain erkunden.
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Um 10.30 Uhr ging es ersteinmal zum Aufwärmen zum intense Yoga mit Stephan Suh, einem kraftvollen Vinyasa Flow. Die Yogastunde fand im Yogaspace statt, der recht mittig zwischen den Messeständen lag und zu 3 Seiten und nach oben offen war, so dass die Yogalehrer besonderen Wert auf Prathyahara, das Zurückziehen der Sinne legten, was auch bei Messegeräuschkulisse für mich geklappt hat. Ein Highlight war für mich die Anleitung zum Springen aus der Krähe in Chaturanga (für mich eher erstmal in 2 Schritten), eine Übung zum Dehnen von Nacken und Latissimus, sowie eine Partnerübung als Vorbereitung für Shavasana und die Wirbelsäule zu längen. Wirklich witzig war noch die Anleitung zum “yogischen Applaus” – ohne das sich die Handflächen berühren, nur mit Energie 😉

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Da ich nicht so viel mit mir herumschleppen wollte, entschied ich die Yogistar Travelmatte mitzunehmen, die sich den ganzen Tag auch gut transportieren liess. Yogistar gehörte zu den Hauptausstattern der Messe, so dass man gar keine eigene Matte brauchte. Komfortablerweise legte ich dann die dünne Matte auf eine Yogistar Basic, und das Hauptproblem der Matte, die nicht vorhandene Dämpfung, hatte sich erledigt. Allerdings hatte ich vergessen die Matte vorher mit etwas Spüliwasser abzuwaschen, so dass sie immer noch recht rutschig war und ich in Adho Mukha Shanasana mit den Händen ein wenig rutschte, was nicht so zuträglich war, wollte ich mich doch mehr auf meine Bandhas konzentrieren.

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In der darauf folgenden Stunde, ebenfalls im Vinyasa Stil erzählte Yogalehrerin Anke Vanessa Bek zum Flow verschiedene Geschichten aus der indischen Mythologie, bis wir ganz spielerisch (fast) in Hanumanasana landete. Diese Stunde hat mir an diesem Tag am allerbesten gefallen und mich sehr inspiriert.

Anschliessend nahm ich mir Zeit zum shoppen & fürs Mittagessen. Die Messe war sehr gut besucht und man drängelte sich fast von Stand zu Stand. Yogaausstatter boten ihre Warenzumeist zu Messepreisen feil und ich erstand 2 tolle Teile von Jaya und eine Yogapiano-CD von Andreas Loh. Ansonsten herrschte ein wenig Reizüberflutung, und einige Anbieter hatten auch nicht mehr alles in allen Größen da.

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Ein völliger Reinfall war leider das echt teure vegetarische/vegane Essen von Govinda Catering. Wahnsinnig hohe Messepreise, die ayurverdische Gemüsepfanne war schon aus und beim Chili con Soja war der Reis das Beste. Wären wir mal lieber direkt zur nebenan gelegenen Slowfood & Fair handeln-Messe gegangen. Hier gab es eine Riesenauswahl an leckeren Bioköstlichkeiten.

Die 3 .Yogastunde, die ich besuchte, widmete sich dem Thema Hüftöffnern, sehr ruhig und schön angeleitet von Christiane Klann und Birgit Hortig. Der Yogaraum 2 war bis auf den letzten Platz gefüllt und hier gab es auch keine Geräuschkulisse durch die Messe.

Zur Stärkung Zwischendurch gab es einen leckeren grünen Smoothie von Pure Raw.

IMG_0864Als letzten Programmpunkt nahm ich noch den Vortrag “Marketing und Präsentationstechniken für Yogalehrer” von Carolin Zisgen mit. Für mich wurde jetzt hier nichts Neues erzählt, hatte ich doch auch BWL als 1. Nebenfach im Studium. Allerdings kam mir diese Präsentation mehr wie eine Werbeveranstaltung vor und es wurde wiederholt auf die “Konkurrenz” von inzwischen 20.000 Yogalehrenden in Deutschland hingewiesen.

Bevor es wieder auf Heimreise ging, schoben wir uns über die wirklich interessante Slow Food & Fair handeln- Messe und erstanden noch ein paar kulinarische Köstlichkeiten & ein schickes faires T-Shirt von Eco Carrots.IMG_0865

Fazit: Es war ein toller Tag und schöne Kurzreise mit vielen neuen Inspirationen. Wenn die Expo näher wäre, würde ich sie wahrscheinlich auch wieder besuchen, aber so war es doch auch mit sehr hohen Nebenkosten (Parken, Hotel, Verpflegung auf der Messe) verbunden. Es ist toll um mal in verschiedene Sachen rund um Yoga hereinzuschnuppern, mir persönlich waren die Yogastunden mit je 45 min. eigentlich ein bisschen zu kurz (Muskelkater habe ich heute trotzdem). Und der Grat zwischen Nicht-Anhaftung und Konsum ist auf einer Messe, auf der das Verkaufen und der Konsum im Vordergrund stehen besonders für Yogis schwierig. Mit EUR 12,- Tageseintritt ist es eine echt günstige Yogaveranstaltung auf der auch viel für unterschiedlichste Geschmäcker geboten wird. Zum Vergleich: Total gern würde ich auch die Yogakonferenz in Köln besuchen, aber die ist mir mit >200,- Tag (!)  echt viel zu teuer. Nächstes Wochenende bin ich im Sauerland in Wilde Wiese zum Yogawochenende von Cool Yoga aus Dortmund. Das sind auch noch 2 Plätze frei.

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Heute war es endlich soweit, meine erste Yogakonferenz fand in der Mainmetropole statt. Von der Workshopphase direkt in die Yogakonferenzphase. Und es war so richtig gut! Die Inside Yoga Conference fand in den noblen Räumen des Gesellschaftshauses des Frankfurter Palmengartens statt, ich hatte mir nur für den Sonntag 3 Kurse gebucht. Das Modulsystem, dass man einzelne Kurse buchen kann, fand ich auch sehr ansprechend, auch wenn die Auswahl wirklich schwierig war, aber ich hatte zum Glück noch den Early Bird Rabatt. Im Vorfeld hatten wir allerdings ein wenig Sorgen wegen der Anfahrt, da gleichzeitig der Frankfurter Marathon die Innenstadt verstopfte, was sich aber als völlig unproblematisch erwies, da wir richtig früh dran waren und um die Ecke kostenfrei parken konnten.

Meine erste Stunde um 9 hatte ich bei Gabriela Bozic. In letzer Zeit fnde ich den Jivamukti-Stil sehr ansprechend (auch wenn ich kein Veganer bin), gerade auch die spirituelle Seite & die dynamische Praxis. Es ging los mit einem Mantra & “Dharma Talk” über das Thema der Stunde “Befreie deinen Geist und alles andere kommt allein”. Die Stunde war echt toll & authentisch unterrichtet, die Asanapraxis im klassischen Jivamukti-Stil. Die Stunde hat mich sehr berührt, besonders als wir ins 3. Urhdva Dhanurasana (Rad) gegangen sind und es darum ging Verantwortung zu übernehmen um Freiheit zu erlangen. Grandios & ich bin völlig geflasht & berührt aus dieser Yogastunde raus.

 

 

In der folgenden Stunde wurde es sehr knackig mit den Brüdern Young-Ho & Yang-Ho Kim, die ihr Martial Arts Yoga Training dem gespannten Yogafachpublikum auf frische & erheiternde Weise in 1,5 Std. näher brachten. Es ging direkt in die Praxis. Sonnengrüße wurden kombiniert mit knackigen Übungen aus dem Kampfkunst/sport-Training, alles im fliessenden Vinyasa Stil. Besonders der Krieger Flow war spannend und ich war sehr froh vor einigen Jahren mal 2 Jahre Wing Chun Kung Fu trainiert zu haben, weshalb mich die Kombination der beiden Disziplinen auch sehr ansprach. Besonders auch der angenehme & witzige Unterrichtsstil der beiden war eine Erfahrung wert. Und zum Glück hatte ich Wechselklamotten dabei, die Luft im Raum war nach der Stunde zum schneiden & die Fenster beschlagen….

Nach der Mittagspause war ich doch sehr froh, dass Frank Schuler von der Lord Vishnus Couch mit ein wenig Theorie begann, es ging um die Verknüpfung zwischen Atem und Bewegung. Wir starten dann mit sehr langsamen und bewussten Sonnengrüßen, die Stunde wurde auch hier natürlich fordernder und das Bewusstsein wurde immer wieder auf die Atmung geführt, die Atmung beginnt vor der Bewegung und endet erst nach der Bewegung. Alles in allem eine schöne Stunde mit sehr guter Anleitung.

Die Shoppingmeile mit schönen Yogaklamotten, witzigen T-Shirts, Schmuck und Matten war sehr verführerisch, aber ich fühlte mich ein wenig reizüberflutet & hatte auch nicht vor so viel Geld da zu lassen. Mitgenommen habe ich ein schönes T-Shirt mit der Aufschrift “Lokah Samasta Sukinu Bhavantu”. Die Balance zwischen Kommerz und Askese finde ich in der hippen Yogawelt doch etwas grenzwertig. Und ich frage mich auch warum inzwischen so viele Retreats in Luxusresorts stattfinden müssen…anderes Thema..

Nach einem echt teuren Mangolassi ging es dann zurück nach Nordhessen, mit vielen inspirierenden Impressionen im Gepäck und die nächsten Tage werde ich wohl noch vom Muskelkater an die 3 wunderbaren Stunden erinnert werden. Ich hoffe, dass diese Konferenz auch im nächsten Jahr fortgesetzt wird, ich fand sie grandios!

Die letzten 2 Wochen hatte ich Urlaub vom Bürojob, aber zum bloggen kam ich bislang nicht; Sie kennen das (um hier mal ein Twitter-Mem aufzugreifen). Auf Twitter kann man etwas häufiger mal was in 140 Zeichen von mir lesen.

Den September über habe ich 3 meiner Kurse nach der Arbeit unterrichtet und einige Kurse vertreten, so dass ich schon ziemlich in meiner Freizeit ausgelastet war. Neben einem >40 Std. Job muss man sehr darauf achten, dass es nicht in Stress ausartet, aber bisher machen mir alle Kurse viel Freude. Auch der Schnupperkurs in dem Ort, in dem ich wohne ist gut angelaufen, so dass ich auch noch anschliessend eine Schnupperstunde in der Gymnastikgruppe des Sportvereins unterrichtet habe. Es fliesst also.

Allerdings suche ich in Ernsthausen einen neuen Raum, da der Raum, in dem der Schnupperkurs stattfand im Winter einfach zu kalt ist (und muffig riecht). Dies ist auf dem Land gar nicht so einfach, aber ich bin mir sicher, dass sich etwas ergeben wird.

Diese Woche hatte ich noch eine interessante Begegnung in Sachen Kundalini Yoga hier in dem kleinen 1000 Seelen Ort in dem ich wohne, und meine erste Kundalini-Schnupperstunde sowie einen Ausflug in die Numerologie. Ich habe einen dicken Muskelkater von den ungewohnte Übungen mitgenommen, fand es recht interessant, aber es hat mich bisher nicht “gekickt”, ich bin nicht sicher ob dies “meine Tasse Yogi-Tee” ist, aber es wird sicher nicht der letzte Ausflug in diese Richtung gewesen sein.

Derzeit nehme ich am 40h Vinyasa Yoga Teachertraining in Göttingen von der Vinyasa Power Yoga Akademie Deutschland teil, einem Aufbaukurs im Vinyasa Yoga für ausgebildete Yogalehrer aus anderen Traditionen. Und ich stelle fest: Ja, das ist mein Ding!

Ich unterrichte eigentlich fast schon die ganze Zeit intuitiv im Flow Stil, baue meinen Unterricht in Flows und Vinyasas auf. Gerade freue ich mich trotz fiesem Muskelkater über die fordernde Praxis, die undogmatische, freie & herzliche Weise von Lehrerin Anna und darüber die Technik zu verfeinern und besonders auch das Adjusten im Flow zu lernen. Wir sind eine kleine Gruppe und der Austausch ist sehr bereichernd. Bin momentan erschöpft glücklich. Morgen ist der 3. Ausbildungstag und Ende November geht es dann weiter mit einem 2. Wochenende.

Vorher freue ich mich noch auf die Inside Yoga Conference, die ja auch schon bald vor der Tür steht. Stay tuned.

Die Yogalehrerausbildung ist vorbei und nun kommt die Workshop- & Yogakonferenzphase. Zwei frischgebackene Yogalehrerinnen zogen am letzten Freitag von Marburg nach Wiesbaden um ins Ashtangayoga zu schnuppern und den Unterricht des bekannten Ashtangi Dr. Ronald Steiner kennenzulernen und die Perspektiven in Umkehrhaltungen auf den Kopf zu stellen. Der Workshop begann am warmen Freitag nachmittag in den Räumen des Unityoga mit OM, einem Mantra und einführenden Sätzen warum man sich im Yoga in immer fortgeschrittenere Asanas “brezelt” und um das Thema Ziele. Beim Yoga geht es um Mut, und darum sich erreichbare Ziele zu setzen, die man durch abhyasa und vairaghya schaffen kann um sich selber weiter zu bringen und für den Alltag in Balance zu bringen.

Die Asanapraxis begann mit einer sanften Runde Sonnengrüße und steigerte sich langsam. Ronald leitete gut an und im Asanaworkshop, der relativ harmlos startete, gingen wir dann mit Hilfe von Partnern in verschiedene Vorübungen zum Hand- und Kopfstand. Die Asanas wurden langsam fortgeschrittener und das Leuchten in den Augen besonders der männlichen Ashtangis immer größer. Irgendwann wurden dann aber die “leichten” Übungen so unerreichbar, dass Anja und ich langsam ausstiegen. Kurz vor der Pause kamen dann noch ein paar Übungen zum “Dreisprung”-Vinyasa, wie man vom herabschauenden Hund zum Sitzen und wieder zum Stehen kommt. Nach dem fordernden Asanaworkshop und der Pause ging es dann noch eine Stunde um Fragen, sowie Anmerkungen zur eigenen Disziplin und die festgelegten Serien.

Ich bin ein wenig zwiespältig aus dem Workshop rausgegangen. Auf der einen Seite habe ich fast keine Ashtangaerfahrung, d.h. ich kenne die Ashtanga-Sonnengrüße, weiß, dass es mehrere Serien gibt und immer festgelegte Abfolgen, aber ich habe noch nie eine reine Ashtangapraxis mitgemacht. Ich bin sehr neugierig und voller Erwartungen in den Workshop reingegangen, habe auch viel davon mitgenommen, aber mir persönlich fehlten dann noch ein paar mehr Tricks und Hinweise wie ich in bestimmte Asanas reinkomme. Um das Thema Bandhas ging es erst ganz zum Schluss, das hätte ich mir mehr am Anfang oder Zwischendurch gewünscht. Die Gruppe war natürlich sehr groß und die Levels sehr unterschiedlich (ich gehe mal davon aus, dass keine Anfänger dort waren, aber ein bestimmtes Level war auch nicht ausgeschrieben). Ashtanga Yoga fasziniert und schreckt mich gleichermassen ab. Ich bin beeindruckt von der Disziplin, die dahinter stecken kann (oder sollte)(nicht dass ich völlig undiszipliniert wäre, aber ein bisschen mehr wäre auch bei mir wünschenswert) und mir gefällt die Patanjaliausrichtung. Wovon ich persönlich keine Freundin bin, ist die Festgelegtheit und die immergleichen Abläufe. Manche Menschen scheinen aber genau das zu brauchen um nicht darüber nachzudenken.  Meistens braucht man ja genau das, was einem am schwersten fällt um weiter zu kommen. Was ich nicht gut fand, war ein gewisser abschätziger Seitenhieb in Richtung Vinyasa/Prana Flow Yogastile, die Mehrheit der Teilnehmer zu großem Gelächter brachte. Das fand ich leider echt respektlos. Zum Glück ist jeder Mensch anders und die Vielfalt groß. Dennoch habe ich viele Anregungen und Inspirationen aus dem Workshop mitgenommen und es wird sicher nicht mein letzter Ausflug in die Ashtanga-Richtung gewesen sein. Bis dahin freue ich mich über die guten Videos mit Ronald auf Yogaeasy und werde mir als Ziel setzen in den Handstand zu kommen. Mit Hilfe klappt es inzwischen gut und ich bin Ronald besonders über folgenden Tipp dankbar: Man muss das Gehirn überlisten und die Hände darauf trainieren als Füße zu funktionieren. Dafür sollte man über einen Zeitraum von 2 Monaten jeden Tag 5 mal über den Tag verteilt versuchen in den Handstand zu gehen. Mein Zwischenziel ist es, ohne Angst mit den Beinen hoch an die Wand zu kommen (im Unterarmstand klappt das), um dann irgendwann frei stehen zu können.

Welche Erfahrungen habt ihr mit Ashtanga Yoga & Umkehrhaltungen?

 

 

Meine Woche Frühjahrsurlaub wurde mit einem ca. 5 Std. Adjustment Workshop im Barfusstempel bei Lars in Kassel eingeläutet. In meiner Ausbildung sind Korrekturen und Adjustments (die Übenden tiefer in die Asanas hineinbringen) immer wieder Thema, im Vinyasa Yoga stehen sie noch mehr im Vordergrund und können sehr körpernah sein. Für den angehenden Yogalehrer sind solche Workshops dann ein willkommener Spielplatz um bereits Gelerntes zu wiederholen und zu vertiefen sowie neue Gedanken und Ideen aufzuschnappen und mit zu nehmen. Jeder Lehrer bringt auch immer wieder neue Aspekte mit sich, was ich wahnsinnig spannend finde. Nach einem knackigen Aufwärmprogramm mit Sonnengrüßen und Variationen (ich hatte fast vergessen wie anstrengend Vinyasa Yoga sein kann), ging es dann im ersten Teil um stehende Asanas, später um Vor- und Rückbeugen. Wir sind die Asanas nacheinander durchgegangen, erst von Lars vorgestellt, dann in 2-3er Grüppchen ausprobiert. Gerade in Workshops geht man wieder mit einem anderen Aspekt an die Asanas dran, erinnert sich an Einzelheiten und lernt neue dazu. Ich habe recht viel mitgenommen aus diesem lehrreichen Workshop, nicht nur, was die praktischen Adjustments angeht, sondern besonders auch noch einmal Details in den einzelnen Asanas.

Was ich aber immer wieder feststelle: 3 Yogalehrer = 4 Meinungen. Unterschiedliche Yogastile und Yogalehrer leiten manche Übungen durchaus anders an. Was mein Yogaweltbild etwas erschütterte war, dass Lars uns darauf hinwies, in Rückbeugen, besonders auch in der Kobra (Bhujangasana), die Gesäßmuskeln locker zu lassen (dafür die Beinmuskeln anzuspannen), hatte ich doch gelernt, den Po anzuspannen um den unteren Rücken zu schützen. In verschiedenen Büchern nachgeschlagen, kommt man hier auch auf unterschiedliche Ergebnisse: Inge Schöpps sagt Po loslassen, Iyengar & mein Lehrer Werner sagen anspannen, Anna Trökes enthält sich… Ich finde es sehr spannend wie facettenreich Yoga ist und auch, dass man sich so unterschiedlich ausprobieren kann. Die Wahrheit, die für einen selber gilt, ist in einem selber angelegt und wartet nur darauf erforscht zu werden durch Yoga. Die Menschen sind nicht nur anatomisch unterschiedlich, daher bin ich der Meinung, dass auch im Yogaunterricht nicht pauschalisiert werden darf. Es geht darum sich selber kennenzulernen & zu finden, Gleichgewicht, inneren Frieden oder Befreiung zu erreichen, aber man muss den Weg selber gehen.

 

P.S. Nach dem Workshop und einem ordentlichen Yoga- und Sportprogramm diese Woche + Fensterputzen habe ich einen riesigen Muskelkater!

Habe heute in Kassel meinen Flow gesucht & gefreit und sitze jetzt mit ziemlich müden Muskeln auf dem Sofa und muss die Gelegenheit direkt am Schopfe ergreifen und endlich wieder ein wenig mehr bloggen.

Heute morgen ging es dann früh raus aus den Federn und nach Kassel ins Mokshayoga, wo Alexandra Harfield, die auch im Balance Yoga in Frankfurt unterrichtet, einen Workshop mit dem Titel “Free your Flow” gab. Nach kleineren technischen Schwierigkeiten, die dem ganzen aber keinen Abbruch taten, erzählte Alex in liebenswürdigem “Denglish” was es mit den den Yin und Yang Flows auf sich hat. Nach der kurzen Einführung ging es dann mit dem dynamischen, kraftvollen und anstrengenden Yang Flow  für 2,5 Std. auf die Matte. Der Flow mit vielen Sonnengrüßen, unterstützt durchtolle Musikauswahl hatte es in sich und größte Konzentration lag auf der Ujjayi-Atmung. Die 2,5 Stunden waren wie im (P)Flug vorbei und zum Schluss spürte man auch die dynamischen Yogaflows in allen Knochen & Muskeln. Nach der Mittagspause wurde es dann ruhiger und sehr viel langsamer, dafür um ein vielfaches intensiver. Einige der Asanas wiederholten sich von der Vormittagsstunde, gewannen aber durch die lange und intensive Ausübung eine ganz andere Qualität. Und die “ruhigere & sanftere” Yin-Nachmittagsstunde war durchaus ziemlich anstrengend und fordernd. Vormittags wurden viele Rückbeugen, nachmittags mehr Vorbeugen geübt. Mehrere Minuten in der Taube sind nicht ohne!

Fazit: Mir hat der Workshop wieder eine große Bereicherung gebracht & Alex hat einen tollen Unterrichtsstil mit präzisen Ansagen der Asanas & besonders der Atmung. Die Unterrichtssprache ist englisch, was aber gar kein Problem ist, sondern für mich eine neue, aber sehr gute Erfahrung, da man auf englisch einige Sachen doch ganz anders ausdrückt als auf deutsch, was aber sehr gut zum Yoga passt. Ich freue mich immer von  verschiedenen Lehrern zu lernen und besonders bei Workshops ist die Praxis viel intensiver als in einer normalen Yogastunde.

Um den Yogakurs im Fitnessstudio ein bisschen zu promoten und Einsteigern eine Möglichkeit zu bieten ausserhalb des Kurses ins Yoga hineinzuschnuppern, habe ich zusammen mit dem Charisma Fitnessstudio in Frankenberg/Eder einen 2std. Yogaworkshop vorbereitet und letzten Samstag, den 12.02.11 15-17Uhr, erfolgreich durchgeführt.

Betitelt mit “Yoga for Power” war der Titel auch Programm, denn mein Stil (der an sich innerhalb des Hatha Yoga keiner festen Stilrichtung untergeordnet ist) geht etwas mehr in Richtung Power Yoga und Vinyasa Flows.

Mit 13 Teinehmern  – für das eher ländliche Waldeck-Frankenberg ein recht guter Schnitt – war der Kursraum auch gut gefüllt.

Zum Willkommendrink (Mango-, Himbeerlassi und Mangosaft) gab es nach einer kleinen Vorstellungsrunde einen kleinen theoretischen Teil, was Yoga überhaupt ist, wofür es gut ist,  versuchte ich den Teilnehmern ein paar Grundlagen und Grundbegriffe näher zu bringen: was ist Namaste? Was hat es mit dem ominösen OM auf sich? Warum atmet man beim Yoga durch die Nase und warum macht man Yoga barfuß? Übrigens gibt es Antworten auf diese und noch mehr Fragen in Dianas schönem & informativem Yogablog.

Dann ging es mit der Anfangsentspannung und der Stufenatmung als Pranayamaübung praktisch auf die Matte, gefolgt von der Mobilisation und dem langsamen Heranführen an den Sonnengruß, der anschliessend durch die Kriegersequenz variiert wurde. Weitere Asanas auf dem Bauch, im Sitzen und im Stehen folgten, natürlich durfte der Baum nicht fehlen. Nach der Abschlussentspannung und dem dreimaligen intonieren des OM gab es noch ein kleines Get together mit Obstspießen und Gesprächen. Das Feedback der Teilnehmerinnen – 1 Mann war mit dabei, der aber schnell verschwunden war –  war recht positiv und ich hoffe einige der Yogaeinsteiger am Dienstag abend im fortlaufenden Kurs wieder zu sehen.

Mir hat das vorbereiten und das unterrichten Spaß gemacht und es hat sich gelohnt ordentlich Kraft – ausdauerndes Üben vor dem Workshop-  und Energie – viele Gedanken, die Ausarbeitung des theoretischen Teils & der Yogastunde – sowie die Planung und Organisation, die ich zusammen mit Knut vom Charisma gemacht habe.

Ich habe einen ordentlichen Muskelkater vom vielen Üben und ein leichtes Kratzen im Hals vom vielen Ansagen sprechen davongetragen (habe das Ansagen ja auch 2x vorher im Wohnzimmer geübt) und habe selber einen recht großen Lerneffekt.

Heute habe ich dann die Stunde für Dienstag vorbereitet, die ich dann morgen Abend nach dem Stepaerobic nochmals üben werde. Zum täglichen Üben komme ich jetzt allein schon dadurch, die vielen Yogastunden vorzubereiten und selber auszuprobieren und habe Lerneffekt und Yogastunde für mich selber – bisher ist die Entscheidung für die Yogalehrerausbildung eine der besten meines Lebens und es ist grandios alles Gelernte bereits umsetzen zu können.

“Erwecke deine Lebensenergie” war der Titel des einen Workshops, den ich vorletztes Wochenende mitgemacht habe. Der Workshop bestand aus einem theoretischen Teil und praktischen Asanas teilweise mit Partnerübungen.

Yoga ist erst einmal ein Weg zu sich selber. Wir verbinden uns mit unserem Atem – Prana, der Lebensenergie. Beim Yoga geht es darum einen Ausgleich zu schaffen: Hatha Yoga bedeutet die Einheit entgegengesetzter Energien – Sonne und Mond, männlich und weiblich, oben und unten. Yoga ist Integration und die Herausforderung beim Yoga für einen selber ist die Integration auch von solchen Dingen, die man nicht so gut kann, oder nicht so sehr mag. Es geht darum sich etwas stellen um damit und daran zu wachsen.

Patanjalis 8-gliedriger Pfad lehrt über die Yama und Nyamas (Soziales Verhalten gegenüber anderen und sich selber), an 3. Stelle kommen erst die Asanas. Für mentales Wohlbefinden sorgen Pranayama, Pratyahara und Dharana , Dhyana und Samadhi.

Beim Yoga geht es darum sich Herausforderungen auf allen Ebenen zu stellen um aus alten Mustern auszubrechen und an diesem Prozess zu wachsen. Es geht darum für sich selber neue förderliche Muster zu erarbeiten: “Öffne dein Herz und sei neugierig wie ein Kind!”

In der Asanapraxis ist es wichtig, dass jede Asana fest und stabil und gleichzeitig bequem und ausgeglichen ist. Der Atem ist dabei Merkmal und Feedback. Was kann der Atem an Informationen transportieren? Wenn man auf seinen Atem achtet, kann er einem viel Aussagen – fließt der Atem tief und entspannt oder stockt einem der Atem?

Wenn wir durch Yogapraxis Energie produzieren, muss man sich auch fragen wohin mit der ganzen Energie. Diese Frage sollte man für sich im Hinterkopf behalten und sich immer fragen was man jetzt gerade mit dieser Energie verstärken möchte und wo man sie hin senden möchte.

Der Praxisteil begann mit Ujayi-Atmung und dem Sonnengruß mit Ujayi-Atmung. Darauf folgte eine Partnerübung einer Umkehrhaltung an der Wand. Wir begannen im 4-Füßlerstand, die Fersen an der Wand. Der Partner drückt unterstützend zwischen die Schulterblätter während der andere  mit den Füßen die Wand hochgeht bis man im rechten Winkel angekommen ist. Die nächtse Partnerübung war der nach unten schauende Hund, während der helfende Partner von vorn  zwischen die Schulterblätter bzw. gegen das Becken drückt. Das ganze wurde noch gesteigert indem der Partner aus dem Vierfüsslerstand mit den Füssen auf das Becken des Partners im nach unten schauenden Hund ging.

Abschliessend ging es um eine Visualisierungsübung im Sitz mit gekreuzten Beinen. Wir “ummalten” unseren sitzenden Körper von oben über die rechte Seite und von den Füßen wieder über die linke Seite mit zum Scheitel mit einer goldenen Linie. Diese goldene Linie stellt eine Abgrenzung zur äusseren Welt dar und diese Übung kann sehr hilfreich sein um seine eigene Persönlichkeit aus einer Situation “herauszunehmen” und sich abzugrenzen.

Eine weitere Pranayamaübung war die Hirschatmung: Einatmen – Atem halten und den Beckenboden 7 mal an- und entspannen – Ausatmen (im eigenem Rhythmus wiederholen).

Zum Schluss des Workshops folgte eine interessante Gruppenübung: Nacheinander stand jeweils eine Person mit verbundenen Augen in der Mitte, während alle anderen die Person umkreisten und ihr nette und positive Sätze zuflüstertern, die die Person beschreiben und ausmachen. Ein unglaubliches Gefühl wenn man in der Mitte steht! Und man geht mit einem neuen Selbstbewusstsein aus der Übung.

Fazit: Ein äusserst interessanter Workshop mit für mich vielen neuen Aspekten was sowohl Theorie als auch Praxis anbelangt. Ich habe viel daraus mitgenommen und bin sehr froh mich damit auseinandergesetzt zu haben.

Zeit für Yoga habe ich mir am letzten Wochenende genommen und ein Wochenendseminar der Kasseler Yogaschule Satya Yoga besucht. Das Seminar fand im Alten Forsthaus Germerode in naturnaher und schöner Umgebung des Hohen Meißners in Hessen statt. Am Freitag abend um 18h ging es los mit einer Vorstellungsrunde und gemeinsamen Abendessen. Um die 30 Teilnehmer, wie sich herausstellte hauptsächlich Yogalehrer(innen) oder angehende Yogalehrer(innen), fanden sich zusammen um intensiv Yoga zu praktizieren und in Workshops Neues zu Lernen oder Wissen aufzufrischen und sich einfach Zeit für Yoga zu nehmen.

Ich bin komplett allein angereist und kannte auch niemanden, fand aber sehr schnell Anschluss zu Gleichgesinnten und hatte eine sehr nette Zimmergenossin aus dem hohen Norden.

Das Abendprogramm begann mit einer Kundalinimediation mit Schütteln, (wildem) Tanzen und anschliessend Meditation im Liegen, was eine schöne Einstimmung war und ausserdem ein “Abschütteln” des Alltags aus dem wir alle kamen.

Ins Bett ging es dann recht früh, denn das Seminar war was für Frühaufsteher: Um 7h morgens ging es pünktlich los mit einer 30min. Meditation im Sitzen. Dazu muss ich sagen, dass ich bisher nicht der große Meditierer war und dieser Programmpunkt schon eine ziemliche Herausforderung für mich darstellte. Aber es ging gut und man wächst ja auch an den Herausforderungen. Bis auf einen eingeschlafenen Fuß empfand ich es als angenehm. Anschliessend teilten wir uns in 2  Gruppen um 1,5 Std. Yoga zu machen. Die Yogastunde bei Ruth fand ich sehr sanft und angenehm mit sehr präzisen Anweisungen und sehr langsam aber intensiv ausgeführten Asanas.

Nach ordentlichem Frühstück (mein Trick um das Prana nicht im Bett liegen zu lassen war vor der Meditation noch eine Banane zu essen – sonst hätte ich das nicht durchgehalten) und kurzer Pause ging es weiter mit dem ersten Workshop. Hier musste man sich zwischen 2 Workshops entscheiden. Meine Wahl fiel auf den Workshop “Erwecke deine Lebensenergie” bei Ruth, der mir sehr gut gefallen hat und wir auch neben etwas Theorie ein paar interessante Asanas geübt haben (ich überlege über diesen 2,5Std. Workshop noch einen eigenen Blogartikel zu verfassen).

Grandioses Mittagessen (Indonesische Reistafel) – insgesamt sei zum Seminarhaus gesagt, dass ich kaum ein besseres erlebt habe: Schöne Doppelzimmer mit eigener Du./WC und vor allem – richtig gutes Essen! Mein Motto ist  ja auch “Essen gut, alles gut”. Das Essen war durchweg vegetarisch, was mir als halbem Vegie auch sehr recht war, denn man musste nicht schauen welche Beilagen man zu Essen bekommt.

Nach dem Mittagessen hatten wir erst einmal etwas Freizeit und ich war kurz am überlegen mich kurz auf Ohr zu hauen, aber das Wetter war so schön, so dass ich mit 2 netten Teilnehmerinnen eine gute Stunde bei interessanten Gesprächen durch die schöne Landschaft am hohen Meißner rumgelaufen bin. Hat sich definitiv mehr gelohnt als schlafen.

Nach etwas Apfelkuchen & Kaffee ging es dann mit dem Nachmittagsworkshop weiter: Vinyasa Yoga mit Claudia. Dieser Workshop war auch mit ein Grund, warum ich mich zu diesem Wochenende angemeldet hatte. Es war nach dem bereits langen Tag echt anstrengend, aber hat sich richtig gelohnt & richtig Spaß gemacht. Claudia fing wie bei einer normalen Hatha Yoga Stunde erst mit langsamer Mobilisation an, bevor es dann 30 min. ins Eingemachte ging und wir den Sonnengruß unterbrochen von verschiedenen Asanas fliessend durchliefen. Beim Vinyasa (und Power, Jivamukti..) sind die vielen Yogaliegestütze und heraufschauende Hunde echt herausfordernd und haben durchaus ein wenig Muskelkater in meinen Schultern und im Rücken verursacht. Auch diese Yogastunde dauerte ca. 2,5 Std., schloss aber wieder mit entspannenden Asanas & Schlussentspannung ab. Und ich habe wieder festgestellt, dass die dynamischen Stile mein Ding sind. Möchte ich gern vertiefen und hoffe auf ein Seminar bei Claudia in Kassel in naher Zukunft.

Das Abendessen war wieder sehr lecker und nach kurzer Pause war um 20.30h wieder Abendprogramm angesagt. Vorher wusste auch kein Teilnehmer womit Birgit & Traugott uns überraschen würden. Traugott wurde dann zum DJ und forderte alle zum Tanzen auf. Neben fetziger Yogamusik tanzten wir zu Diskoklassikern und es ging auch eine Polonese durch den Raum. Wie vorher angekündigt wurde die Musik dann irgendwann ausgemacht und wir versanken wieder in Meditation bevor wir dann 30 min. ein Mantra (Sa Re Sa Sa) sangen. Dies war auch komplett neu für mich und definitiv eine Erfahrung.

Am Samstag abend ging es für mich früh ins Bett. So viel Input will erst einmal verarbeitet werden und am Sonntag morgen stand der Wecker wieder auf 6.30h um um 07h bereit zur Meditation zu sein.

Die Meditation am Sonntag morgen fiel mir schwerer als am Samstag. Meine Nase lief und ich konnte keine rechte Ruhe finden. Ausserdem war ich das lange Sitzen auf dem Boden nicht so gewöhnt. Die anschliessende Yogastunde bei Traugott war echt gut. Er liess die Asanas recht lange halten, was auch sehr herausfordernd war mit gewissem Muselkater. Viele Asanas sagte er dann aus dem Sonnengrußflow heraus an, was mir gut gefällt. Alles in allem eine echt gute Yogastunde mit präzisen Anweisungen und recht langem Halten der Asanas.

Nach dem Frühstück nahm ich am Workshop “Yoga und Gefühle” bei Birgit teil. Dies war ein rein theoretischer Workshop mit einem spannenden Thema, das sicher alle Teilnehmer irgendwie berührt hat. Es ging um Gefühle an sich, den Yoga-Weg, vor allem auch um Wut und wie man damit umgehen kann, indem man sich mit diesem Gefühl auseinandersetzt und es für sich annimmt. Ein hochinteressantes Thema und jeder Teilnehmer wird sicher beim nächsten fluchenden Autofahren an Birgit und ihre Worte denken.

Gemeinsames Abschiedsrunde,  leckeres Mittagessen, allgemeine Verabschiedung und Fahrt nach Hause. Es war ein wirklich bereicherndes Wochenende und mein Dank geht an das engagierte Satya Yoga Team, die alle in ihrer Individualität Aspekte des Yoga vermitteln und mit viel Herz dabei sind. Namaste.

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