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Yoga lehren macht mir bisher wirklich Spaß. Das habe ich auch wieder bei meiner 2. Vertretungsstunde am letzten Dienstag im Fitnessstudio festgestellt und bin schon ein wenig traurig, dass die Vertretung jetzt ersteinmal vorbei ist. Die Vorbereitung für meine beiden ersten Yogastunden haben zwar auch enorm lange gedauert und ich habe bestimmt je 4 Std. mit Theorie & Praxis verbracht bis alles passte und ich die Stunde halbwegs eingeübt hatte. Auch die 2. Stunde lief gut, diesmal waren 4 Teilnehmerinnen mit unterschiedlichen (Flexibilitäts-) Levels da, aber alle mit Yogaerfahrung. Dadurch, dass ich die Stunden jeweils sehr abwechslungsreich und auch recht anders als die Lehrerin im Fitnesstudio (sie macht die Yoga Vidya Rishikesh Reihe) aufgebaut habe, habe ich auch sehr positive Rückmeldungen von den Teilnehmern bekommen, die sich teilweise auch über die enorme Abwechslung gefreut haben. Einige würden auch gern in die etwas dynamischere Richtung gehen, was mir auch eher mein Stil ist. In meinen Yogastunden habe ich dann auch besonderen Wert auf die Vinyasas und fliessende Übergänge gelegt, was mir auch in der Vorbereitung viel Spaß gemacht hat. Und es war schon einmal eine grandiose Übung für meine Ausbildung. Natürlich ist es auch gut festzustellen, dass der eingeschlagene Weg der richtige zu sein scheint.

Morgen ist mein letzter Arbeitstag vor wohlverdienten 2 Wochen Urlaub, die ich mit einem Yogawochenende “Zeit für Yoga” von der Kasseler Yogaschule Satya Yoga einläute. Auf dem Programm steht Yogapraxis, Workshops (Vinyasa Yoga) und Vorträge und ich bin schon sehr gespannt. Allerdings fürchte ich mich noch ein wenig vor dem Programmpunkt 07.00-09.00h Meditation & Yoga (vor dem Frühstück!). Ich bin jetzt nicht so der Langschläfer, aber ohne Frühstück eher unerträglich. Also werde ich mich morgen noch mit Bananen eindecken, die ich vorher noch brauche, sonst bleibt das Prana im Bett.

Heute habe ich am 3. Kasseler Yogatag teilgenommen, eine tolle Veranstaltung, von der ich erst kurzfristig erfahren hatte, dass sie stattfindet. Zum Glück hatte ich nichts anderes vor und tippe jetzt mit zitternden Händen, aber kann sagen : Es hat sich echt gelohnt!

Für die erste Stunde habe ich “Yoga Intensiv” bei Satyayoga ausgewählt, eine zu kurze 3/4 Stunde bei Trautgott Lukascyk, in der ein paar Asanas etwas intensiver geübt wurden, vor allen Dingen aus dem Hund heraus. Interessant war eine dynamische Krokodilvariation (Hände hinter dem Gesäß abgestützt, das Becken angehoben und die angezogenen Knie jeweils auf die Seite bringen während der Kopf in die andere Richtung dreht). Im Yogastudio herrschte eine nette helle & offene Atmosphäre, und im kleinen Shop kann man Tee, Bücher, CDs, Matten und Klamotten kaufen. Ich habe endlich mal wieder eine Packung Chaipur Instant Chai (sehr süß, aber extrem lecker) käuflich erwerben können.

Zur Mittagspause bin ich dann ins Mokshayoga, wo ich auch den restlichen Tag verbracht habe, da mich hier das Programm am meisten interessiert hat & ich keine Lust hatte durch ständige Locationwechsel nicht so viel mitzubekommen. Hier wurde man mit leckerem Tee und einem reichhaltigen vegetarischen Buffet empfangen, wo man sich gut stärken konnte. Die erste Stunde nach der Mittagspause war Iyengar Yoga bei Andrea Bode mit sehr präzisen Ansagen und Ausrichtungen. Es war meine erste offizielle Iyengarstunde, aber eigentlich kannte ich alles, da mein Lehrer Werner auch viel aus dem Iyengar Yoga in seinen Unterricht mit einfließen lässt.

Es folgte eine Stunde zum Thema “Hip opener”, die von Andrea Rampe unterrichtet, eine richtig gute Stunde war. Hier habe ich am Ende das Prana richtig ordentlich gespürt! Und wir haben so gut das Om intoniert, was ich bisher auch noch nicht so erlebt habe. Wirklich kraftvoll! Die Stunde war bis auf die letzte Matte voll belegt, hier wurde um jeden Zentimeter gerungen, ob nicht doch noch eine Matte in den Raum passt.

Der krönende Abschluss war die Jivamukti Masterclass, die sich an Fortgeschrittene richtete. Es war meine erste Jivamuktiklasse und ich wusste nur theoretisch was mich erwartet. Also das Om am Anfang und am Schluss haben wir sogar noch kraftvoller hinbekommen, unglaublich! Ich war von den Stunden vorher schon etwas erschöpft, denn wann macht man schonmal 3 -4 Std. Yoga am Stück? Und es war echt anstrengend, aber eine tolle dynamische Abfolge von Asanas, die aber auch einiges an Kraft & Kondition voraussetzte. Aber genau das ist auch extrem reizvoll. Andrea lief dabei durch den Raum gab wirklich gute Anweisungen und korrigierte hier und da. Sehr entspannend war auch die eine oder andere witzige Ansage, was wirklich Spaß gemacht hat. Der Raum war irgendwann so heiß und der Boden total rutschig und man ist echt ausgepowert, aber sehr glücklich, rausgegangen.

Für mich hat sich der Tag in Kassel so richtig gelohnt und ich hoffe, dann und wann einmal Workshops in Kassel mitzunehmen. Morgen werde ich definitiv Muskelkater haben 🙂

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