Zum Geburtstag bekam ich dieses Jahr als schöne Überraschung eine Eintrittskarte zur Stuttgarter Yogaexpo, was vom Burgwald aus durchaus eine kleine Reise bedeutet. Hotel gebucht, und auch der Mann kam mit, der sich zum Tüten tragen anbot. Freitag Abend ging es dann nur ins wirklich nahegelegene Wyndham Messehotel zum Schlafen in stylischem Ambiente. Nach dem Frühstück konnte ich dann mit meiner Yogamatte direkt zur Messe laufen und das Terrain erkunden.
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Um 10.30 Uhr ging es ersteinmal zum Aufwärmen zum intense Yoga mit Stephan Suh, einem kraftvollen Vinyasa Flow. Die Yogastunde fand im Yogaspace statt, der recht mittig zwischen den Messeständen lag und zu 3 Seiten und nach oben offen war, so dass die Yogalehrer besonderen Wert auf Prathyahara, das Zurückziehen der Sinne legten, was auch bei Messegeräuschkulisse für mich geklappt hat. Ein Highlight war für mich die Anleitung zum Springen aus der Krähe in Chaturanga (für mich eher erstmal in 2 Schritten), eine Übung zum Dehnen von Nacken und Latissimus, sowie eine Partnerübung als Vorbereitung für Shavasana und die Wirbelsäule zu längen. Wirklich witzig war noch die Anleitung zum “yogischen Applaus” – ohne das sich die Handflächen berühren, nur mit Energie 😉

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Da ich nicht so viel mit mir herumschleppen wollte, entschied ich die Yogistar Travelmatte mitzunehmen, die sich den ganzen Tag auch gut transportieren liess. Yogistar gehörte zu den Hauptausstattern der Messe, so dass man gar keine eigene Matte brauchte. Komfortablerweise legte ich dann die dünne Matte auf eine Yogistar Basic, und das Hauptproblem der Matte, die nicht vorhandene Dämpfung, hatte sich erledigt. Allerdings hatte ich vergessen die Matte vorher mit etwas Spüliwasser abzuwaschen, so dass sie immer noch recht rutschig war und ich in Adho Mukha Shanasana mit den Händen ein wenig rutschte, was nicht so zuträglich war, wollte ich mich doch mehr auf meine Bandhas konzentrieren.

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In der darauf folgenden Stunde, ebenfalls im Vinyasa Stil erzählte Yogalehrerin Anke Vanessa Bek zum Flow verschiedene Geschichten aus der indischen Mythologie, bis wir ganz spielerisch (fast) in Hanumanasana landete. Diese Stunde hat mir an diesem Tag am allerbesten gefallen und mich sehr inspiriert.

Anschliessend nahm ich mir Zeit zum shoppen & fürs Mittagessen. Die Messe war sehr gut besucht und man drängelte sich fast von Stand zu Stand. Yogaausstatter boten ihre Warenzumeist zu Messepreisen feil und ich erstand 2 tolle Teile von Jaya und eine Yogapiano-CD von Andreas Loh. Ansonsten herrschte ein wenig Reizüberflutung, und einige Anbieter hatten auch nicht mehr alles in allen Größen da.

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Ein völliger Reinfall war leider das echt teure vegetarische/vegane Essen von Govinda Catering. Wahnsinnig hohe Messepreise, die ayurverdische Gemüsepfanne war schon aus und beim Chili con Soja war der Reis das Beste. Wären wir mal lieber direkt zur nebenan gelegenen Slowfood & Fair handeln-Messe gegangen. Hier gab es eine Riesenauswahl an leckeren Bioköstlichkeiten.

Die 3 .Yogastunde, die ich besuchte, widmete sich dem Thema Hüftöffnern, sehr ruhig und schön angeleitet von Christiane Klann und Birgit Hortig. Der Yogaraum 2 war bis auf den letzten Platz gefüllt und hier gab es auch keine Geräuschkulisse durch die Messe.

Zur Stärkung Zwischendurch gab es einen leckeren grünen Smoothie von Pure Raw.

IMG_0864Als letzten Programmpunkt nahm ich noch den Vortrag “Marketing und Präsentationstechniken für Yogalehrer” von Carolin Zisgen mit. Für mich wurde jetzt hier nichts Neues erzählt, hatte ich doch auch BWL als 1. Nebenfach im Studium. Allerdings kam mir diese Präsentation mehr wie eine Werbeveranstaltung vor und es wurde wiederholt auf die “Konkurrenz” von inzwischen 20.000 Yogalehrenden in Deutschland hingewiesen.

Bevor es wieder auf Heimreise ging, schoben wir uns über die wirklich interessante Slow Food & Fair handeln- Messe und erstanden noch ein paar kulinarische Köstlichkeiten & ein schickes faires T-Shirt von Eco Carrots.IMG_0865

Fazit: Es war ein toller Tag und schöne Kurzreise mit vielen neuen Inspirationen. Wenn die Expo näher wäre, würde ich sie wahrscheinlich auch wieder besuchen, aber so war es doch auch mit sehr hohen Nebenkosten (Parken, Hotel, Verpflegung auf der Messe) verbunden. Es ist toll um mal in verschiedene Sachen rund um Yoga hereinzuschnuppern, mir persönlich waren die Yogastunden mit je 45 min. eigentlich ein bisschen zu kurz (Muskelkater habe ich heute trotzdem). Und der Grat zwischen Nicht-Anhaftung und Konsum ist auf einer Messe, auf der das Verkaufen und der Konsum im Vordergrund stehen besonders für Yogis schwierig. Mit EUR 12,- Tageseintritt ist es eine echt günstige Yogaveranstaltung auf der auch viel für unterschiedlichste Geschmäcker geboten wird. Zum Vergleich: Total gern würde ich auch die Yogakonferenz in Köln besuchen, aber die ist mir mit >200,- Tag (!)  echt viel zu teuer. Nächstes Wochenende bin ich im Sauerland in Wilde Wiese zum Yogawochenende von Cool Yoga aus Dortmund. Das sind auch noch 2 Plätze frei.

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Am 24.02.13 war zum 7. Mal der Weltyogatag und nachdem ich letztes Jahr teilgenommen hatte, habe ich mich sehr darauf gefreut in diesem Jahr selbst eine Benefiz-Yogastunde unterrichten zu können.

Mit dem Charisma Fitnessclub in Frankenberg/Eder hatte ich einen tollen Partner, die mich mit dem Raum und der Werbung, sowie Deko & kleinen Geschenken für die Teilnehmer unterstützt haben.

Im Vorfeld hatte ich eine Pressemitteilung verfasst, die bei Ederdampfradio und in der Frankenberger Zeitung erschienen sind, sowie Plakate im Fitnessstudio.

Meiner Erkältung und dem Winterwetter mit viel Schnee zum Trotz freute ich mich sehr, dass sich zu der Charity-Stunde um 11 Uhr 20 Teilnehmer und -innen (ja, 3 Männer waren dabei!) eingefunden haben, zum Teil mit Yogaerfahrung, zum Teil ganz ohne.

Das Thema der Stunde war Herzöffnung mit einigen Rückbeugen im Vinyasa Flow Stil.

Wir konnten EUR 90,20 an Spenden sammeln und ich habe mich sehr über die Resonanz der Teilnehmer und die tolle Unterstützung durch das Charisma-Team gefreut.

 

 

 

 

 

Die Spenden gehen dieses Jahr an FIAN international, die mit Menschenrechten gegen den Hunger in der Welt angehen.

Eine kleine Impression an Bildern findet ihr auf meiner Facebook-Seite und ich hoffe auch nächstes Jahr wieder den Weltyogatag unterstützen zu können.

 

Ab ins Kloster war die Devise am letzten Wochenende und ich unternahm eine kleine Reise in den schönen Rheingau. Durch einen Tweet von Yoga_Ulli bin ich auf dieses Retreat aufmerksam geworden und das Programm von Majayoga aus Eltville gefiel mir sehr gut und es lag auch noch in durchaus für mich erreichbarer Distanz. Zum Kloster Johannisberg, welches inzwischen ein Hotel ist, war ich keine 2 Autostunden unterwegs, das Wetter war winterlich trüb und ließ die schöne Landschaft der Weinberge des Rheingaus eher erahnen. Nach Check in ins große Zimmer und Begrüßung durch die Organisatorinnen Maja und Ana gab es gleich die erste Yogastunde im Vinyasa Stil unterrichtet von Maja. Während der Stunde wusste ich bereits, dass ich hier richtig bin und es gut zu meinem Yogageschmack passt. Tolle Ansagen, gute Adjustments und viele Hüftöffnungen um im Retreat anzukommen.

Beim Abendessen konnte man dann die Tischnachbarn kennenlernen, und ich hatte direkt nach dem Abendessen eine Shiatsu-Massage bei Annette, die ein echtes Highlight des Wochenendes war. Das Gespräch & die Massage haben mich bei einem Thema bewusster werden lassen und Annette traf bei der Massage auch ganz zielsicher meine Punkte. Eine sehr wertvolle Erfahrung und wer im Rheingau unterwegs ist, dem sei eine Massage bei Annette angeraten! Leider verpasst ich die Klangschalenmediation, da es sich mit der Massage überschnitt, aber ich ging relaxed, aufgebaut und mit neuen Perspektiven ins Bett. Von den anderen hörte ich, dass die Klangschalenmeditation sehr gut gewesen sei.

Der Samstag startete mit einer dynamischen Kundalinimeditation mit Ana, die sehr kraftvoll, erhitzend und befreiend war. jeweils 7 Minuten wurde zu Musik auf der Stelle gelaufen, “Holz gehackt”, die Hüften in 8en gekreist und still meditiert. Darauf folgte eine knackige Hatha Yoga-Stunde mit dem Thema Offenheit. Twists und zum Teil sehr lange gehaltene Standübungen waren angesagt. Die Stunde war geprägt von Anas ruhiger Art, die viel Raum in den Asanas ließ. Echt anstrengend war dann eine Abfolge von vielen Standübungen hintereinander, die lange gehalten wurde. Die Beine brannten und das Frühstück hatten wir uns wohl verdient.

Nach Frühstück/Brunch und vielen anregenden Gesprächen trafen wir uns mittags für einen stillen Spaziergang durch die Weinberge. So konnte jeder die frische Luft und die schöne Landschaft für sich geniessen.

Am Nachmittag unterrichtete Ulli eine – wie ich fand – wirklich tolle Stunde, mit sehr präzisen anatomischen Ansagen und mir gefiel auch der Workshopcharakter, wir machten ein paar Partnerübungen und einige Übungen mit Blöcken, die echt knackig waren. Thema waren Hüftbeuger und Core, so wurde besonders auch die Bauchmuskeln mit interessanten Übungen strapaziert, so das wir stabil im hier & jetzt ankommen konnten. Aus der Stunde habe ich auch echt viel mitgenommen, was ich am Montag direkt in meinem Unterricht eingesetzt habe. Nach etwas Pause & leckerem Abendessen gab es abends noch eine relaxende Yin-Yoga-Klasse mit Ulli, die uns auch mit vollen Bäuchen (zum Nachtisch gab es tolles Mousse auch Chocolat) sehr ruhig in den Abend und die Nacht begleitete. Ulli unterrichtet im Raum Mainz/Wiesbaden und hat sich vor kurzem selbständig gemacht. Ich drücke ihr die Daumen, dass es erfolgreich läuft!

Am Sonntag grüßten wir vor der Meditation ein paar mal die Sonne und machten ein paar hüftöffnende Übungen um uns dann ruhig für die Meditation hinzusetzen. Nach meinem Geschmack hätten die Meditationen etwas länger dauern können, aber im Gros war war es eine gute und abwechslungsreiche Mischung. Eine schöne fliessende und Herzöffnende Yogapraxis gab es zum Abschluss mit Annette P., auch wieder mit wunderbaren kreativen Flows, was ich wirklich liebe.

Das angenehme Retreat endete mit einem gemeinsamen Frühstück und guten Gesprächen und mir hat es viel Kraft, Kreativität und Freude gebracht. Davon werde ich noch zehren und vieles auf meinen Yogaweg mitnehmen. Ich bin wirklich dankbar für diesen Austausch, die angenehme Gesellschaft und den Spirit des Yogas und es ist so schön Gleichgesinnte zu treffen.

Also wer im Rheingau und/oder Mainz/Wiesbaden unterwegs ist, schaut doch mal bei Majayoga und Ulli vorbei, ich finde es lohnt sich! Und ich hoffe auf ein weiteres Retreat spätestens im nächsten Jahr!

Für April bin ich auch schon für ein Yogawochenende angemeldet, diesmal ist es nicht ganz so weit für mich, es geht ins Sauerland & Fit in den Frühling mit Cool Yoga.

Das Thema Meditation kam erst im Laufe meiner Yogalehrerausbildung für mich konkret auf. In einer normalen Yogastunde meditiert man ja meist nicht ganz so viel, vielleicht ein wenig am Ende der Yogastunde, dann aber meist auch nicht mehr als 3-5 Minuten. Ich habe mich lange ein wenig geziert, mochte mich nicht überwinden es mal zu tun und mir fehlte schlicht & einfach auch die Anleitung. Ins kalte Wasser wurde ich auf einem Yogawochenende (mein erstes) geworfen, als wir morgens – ganz ohne Anleitung – 30 min. meditiert haben. Die anderen schienen zu wissen wie es funktioniert. Das war eine interessante Erfahrung, aber ein bisschen Anleitung hätte mir definitiv was gebracht. So saß ich 2x 30 Minuten und meine Beine sind eingeschlafen oder meine Nase lief unaufhörlich.

Meditation ist ein sehr wichtiger Teil des 8-fachen Yogapfades, sollen doch Yamas & Nyamas, Asana & Pranayana zu Konzentration und Meditation führen – wobei ich Patanjalis 8 Stufen als zyklisches und nicht als hierarchisches System verstehe.

Im Rahmen meiner Yogalehrerausbildung führte uns Lehrer Michael, der einen sehr meditativen Yogastil unterrichtet, an die Meditation ran. Mein wichtigstes Mantra wurde und ist bis heute “Om Gam Ganapataye Namah” – Anrufung an den Gott Ganesha, welcher Hindernisse entfernt und den Weg zur Erleuchtung begleitet und sichert. Seine Segnungen sind wichtig für alle Anfänge und Neubeginne (siehe auch Zitat Lord Vishnus Couch). Und die Konzentration auf das 3. Auge, und den Atem.

Für mich zuhause hat Headspace von Andy Puddicombe sehr sehr viel gebracht, da ich so tatsächlich morgens vor der Arbeit mit der iPhone App und den Take10 eine Technik zum Meditieren gelernt habe. Ich plane immer mal wieder Take15 & 20 zu machen, aber bis dahin setze ich mich selber hin, mal mit einem Mantra, mal mit Atembeobachtung & Körperreise. Bisher 10 min. morgens ziemlich regelmässig vor allem unter der Woche, was ich gerade auf 13-15 Minuten am ausbauen bin. Allerdings schlafen mir bei über 10 min. Sitzen die Beine/Füße ein (ich sitze auf einem flachen Meditationskissen in Easy Pose (Sukhasana). Tipps anyone?

Mal hat man das Gefühl sich überhaupt gar nicht konzentrieren zu können und dann kommen Phasen, in denen man am liebsten Sitzen bleiben würde um einfach nur in der Meditation zu sein.

Zu Weihnachten gab es auch noch ein passendes Geschenk:

Ein wunderschönes rundes Yogaprogramm gibt es mit Patrick Broome auf Yogaeasy mit einer leider viel zu kurzen, aber sehr tiefgründigen Meditation am Ende. Diese hat mich schon zum zweiten Mal wirklich zu Tränen gerührt und sehr bewegt.

Welche Erfahrungen hab ihr mit Meditation?

Für die einen die Krönung der Yogastunde, für die anderen der schwierigste Teil der Yogapraxis. Und das obwohl man hier gar NICHTS mehr machen muss. Keine Aktivität, nur Liegen. Geniessen. Entspannen.

Aber dann ist da dieses Gedankenkarussel. Der Affe im Kopf. An was muss ich morgen noch denken? Ach, da hab ich gerade eine gute Idee!

In Shavasana liegen wir wie tot am Boden. Shavasana – die Totenstellung.

Der Körper liegt unbewegt, aber der Geist will sich einfach nicht tot stellen!

Auch in Shavasana gelten die Prinzipien von Abhyasa & Vairagya – das kontinuierliche Üben und das gleichzeitige sich Loslösen, Wunschlosigkeit.

Ich persönlich schätze eine angeleitete Schlussentspannung nach dem aktiven Part der Asanas und auch in meinen Yogastunden gibt es immer eine geführte Shavasana, egal ob Anfänger oder Fortgeschrittene.

Besonders im dynamischen Yoga fällt mir immer wieder auf, dass viele Lehrer die Schüler in Shavasana allein auf sich gestellt lassen. Dabei gibt es wunderbare Techniken (Körperreise, Elemente aus dem Autogenen Training und anderen Entspannungsmethoden), die einen die tanzenden Affen vergessen lassen, so dass man im Gefühl der Wonne bei sich selber ankommen kann. Ich bin auch ein großer Fan des Yoga Nidra und würde mich in diesem Bereich gern weiterbilden – hat jemand Tipps für mich?

Wier sind eure Erfahrungen? Shavasana mit Anleitung oder nicht?

 

Mein Beruf ist touristischer Natur und ich habe ihn ergriffen weil ich auch selbst gern reise. Und weil der Job so stressig ist, mache ich soviel Yoga. Als das Angebot vom deutschen Yogamattenhersteller Yogistar kam, ob ich nicht eine Yogamatte meiner Wahl testen & darüber berichten möchte, und auch eine Reise nach Finnisch Lappland vor der Tür stand, war klar: Es wird eine Travelyogamatte!

Wie ich es auch von vergangenen Bestellungen beim Yogishop gewöhnt war, liefern die schneller als man gucken kann, so dass ich die Matte in meiner Lieblingsfarbe Bordeaux bald auspacken konnte.

Das Format klein zusammengerollt, schon handlich, aber mein erster Eindruck war auch, dass sie nicht ganz so leicht ist wie ich mir das vorgestellt hatte. Lt. Angaben wiegt sie 1,1 kg.

Zum ersten Einsatz kam sie dann spontan in einer Yogastunde, die ich montags unterrichte und der zweite Eindruck: Ganz schön hart, aber rutschfest. Die Matte ist ja auch nur 1,5 mm dünn, also halb so dünn als eine Basic-Matte von Yogistar, die ich auch aus dem Marburger Yoga Balance kenne. Meine Erste war auch eine Yogistar Basic, bis ich auf etwas dämpfendere Matten umgestiegen bin. Die Basic empfehle ich jedem Yoga-Einsteiger, eine super Matte.

Aber zurück zum Rezensionsexemplar:

Sie passte nicht in meinen kleinen roten Koffer! Da ich auf die Reise nach Lappland über ein verlängertes Wochenende mit kleinem Gepäck reisen wollte, musste die Travelmatte doch zu Hause bleiben. Aber ich habe es das erste Mal geschafft mit minimalem Gepäck zu reisen und kaum ein Teil zu viel mitzunehmen! Und das bei winterlichen -20°C und Winteraktivitäten.

Dafür hatte ich das Yogatowel von Yogistar dabei, mein bisheriger Reisebegleiter wenn’s weniger Gepäck sein soll & ich auch weiß, dass ich wahrscheinlich nicht so viel Zeit auf der Matte verbringen werde. Das Towel kam dann auch in meinem Hotelzimmer in Rovaniemi zum Einsatz.

Der Test geht noch weiter. Über Weihnachten geht’s auf Reise zu den Eltern, da kommt die Reisematte auch mit. Und dort gibt es Teppich 🙂

 

Wie üblich komme ich selten zum bloggen, da ich momentan 3 Kurse die Woche neben meinem Vollzeitjob unterrichte und auch an den Wochenende viel unterwegs bin, sei es beruflich in Finnisch Lappland, Yoga-Workshops unterrichten oder bei Fitnessstudio-Eröffnungen dabei sein.

Beim Yoga geht es um Achtsamkeit. Und darum über das im-hier-und-jetzt-sein glücklicher und zufriedener zu werden, bei sich anzukommen und konzentrierter zu werden. Mich persönlich beschäftigt derzeit das Thema Achtsamkeit beim Essen. Vorgestern habe ich Susanne Fröhlich in einer Talkshow gesehen, die mit Yoga 30 kg abgenommen hat. Das Stichwort “Somatische Intelligenz” fiel. Hmm, ich habe bisher mit Yoga nix abgenommen. War jetzt auch nie mein Ziel, aber wäre ja auch mal ein schöner Nebeneffekt. Ich habe seit Jahren fast die gleiche Konfektionsgröße, aber so 3-5 kg weniger wären schön. Aber ich lehne Diäten absolut ab, verbiete mir nichts und versuche mich seit Jahren vollwertig zu ernähren, mit viel Vollkorn und natürlichen Lebensmitteln, hauptsächlich vegetarisch (98% bis auf ein wenig Biohühnchen). Für vegane Ernährung konnte ich mich noch nie erwärmen, ernähre ich mich doch hauptsächlich von Frischkäse und Käsekuchen. Oh ja, Kuchen, da sind wir schon beim Thema & meinem Laster. Kuchen & Süßes…hier setzt meine somatische Intelligenz einfach aus. Und da sind wir bei der Erkenntnis, die hoffentlich der erste Schritt zur Besserung ist. Und als Vegetarier habe ich das Gefühl mich hauptsächlich von Kohlenhydraten ernähren zu müssen um keinen Hunger zu leiden. Wie macht ihr das?

Gestern habe ich einen interessanten Blog gefunden und möchte mich mehr mit dem Thema achtsames Essen auseinandersetzen. Da ich nichts von Neujahrsvorsätzen halte, versuche ich mich auch direkt dran zu machen. “Du bist was du ißt” oder “Du bist wie du ißt”…

Ich werde mal versuchen, das Brot in der Mittagspause nicht herunterzuschlingen während ich nebenbei schaue was meine Freunde auf Facebook oder Twitter so treiben. Das wäre ein Anfang.

Da ich eher zu den langsamen Essern gehöre und viel & gerne genieße, versuche ich jetzt auch noch bewußter mit dem Essen umzugehen und mich eher mit einer Yogastunde als mit Schokolade zu belohnen.

Ein nachdenkenswertes Thema. Welche Essens-Erfahrungen habt ihr mit Yoga & Achtsamkeit?

Zurück bin ich aus Göttingen vom 2. Teil des Vinyasa Yoga Teachertrainings (ich berichtete) mit Anna Geisenhainer von der Vinyasa Power Yoga Akademie. Ganz ganz viel Praxis stand wieder im Vordergrund, und da unsere Gruppe sehr klein war, hatten wir ordentlich Zeit und Raum um uns über alles mögliche vom Alignment in Asanas über Flows und die Yogawelt an sich auszutauschen. Es wurden richtig viele Fragen gestellt, die alle zufriedenstellend geklärt werden konnten. In der Zusatzausbildung waren ausgebildete Yogalehrer aus unterschiedlichen Richtungen und daher hatten wir als Hausaufgabe eine Vinyasa Yogastunde auszuarbeiten & zu unterrichten. Es war auch spannend zu sehen was sich schon seit dem ca. 6 Wochen zurückliegenden Ausbildungswochenende getan hatte und alle Stunden haben viel Spaß gemacht, auch wenn es nach etlichen Sonnengrüßen und Flows zwischendurch anstrengend wurde. Heute haben wir dann noch in der Göttinger Barefoot Yogaschule, in deren Räumen unsere Ausbildungswochenenden stattfanden, in einer normalen Yogaklasse assistiert und die bisher besprochenen und geübten Adjustments & Hands On an normalen Teilnehmern ausprobiert, was eine gute Gelegenheit war Scheu abzubauen & Hand anzulegen.

Als Yogalehrer ist es auch gut professionelles Feedback zu bekommen (was man ja so meist nicht von den Teilnehmern bekommt) um sich weiter zu entwickeln und in manchen Bereichen zu verfeinern. Obwohl ich jetzt relativ frisch aus meiner Yogalehrerausbildung komme, hat mich die Weiterbildung im Vinyasa Stil auch jetzt schon weiter gebracht. Ich habe sehr viel gelernt und mitgenommen und bin heiß drauf alles Gelernte in die Praxis umzusetzen.

Und es ist immer wieder schön Gleichgesinnte zu treffen, sich auszutauschen und gemeinsam zu wachsen. Schade, dass sich die Wege jetzt wieder trennen, aber wir werden uns sich hier oder da wieder begegnen. Mich hat die Zusatzausbildung auf meinem Weg bestärkt und ein großes Dankeschön geht an die Lehrerin Anna & die anderen superlieben Teilnehmerinnen.

Heute war es endlich soweit, meine erste Yogakonferenz fand in der Mainmetropole statt. Von der Workshopphase direkt in die Yogakonferenzphase. Und es war so richtig gut! Die Inside Yoga Conference fand in den noblen Räumen des Gesellschaftshauses des Frankfurter Palmengartens statt, ich hatte mir nur für den Sonntag 3 Kurse gebucht. Das Modulsystem, dass man einzelne Kurse buchen kann, fand ich auch sehr ansprechend, auch wenn die Auswahl wirklich schwierig war, aber ich hatte zum Glück noch den Early Bird Rabatt. Im Vorfeld hatten wir allerdings ein wenig Sorgen wegen der Anfahrt, da gleichzeitig der Frankfurter Marathon die Innenstadt verstopfte, was sich aber als völlig unproblematisch erwies, da wir richtig früh dran waren und um die Ecke kostenfrei parken konnten.

Meine erste Stunde um 9 hatte ich bei Gabriela Bozic. In letzer Zeit fnde ich den Jivamukti-Stil sehr ansprechend (auch wenn ich kein Veganer bin), gerade auch die spirituelle Seite & die dynamische Praxis. Es ging los mit einem Mantra & “Dharma Talk” über das Thema der Stunde “Befreie deinen Geist und alles andere kommt allein”. Die Stunde war echt toll & authentisch unterrichtet, die Asanapraxis im klassischen Jivamukti-Stil. Die Stunde hat mich sehr berührt, besonders als wir ins 3. Urhdva Dhanurasana (Rad) gegangen sind und es darum ging Verantwortung zu übernehmen um Freiheit zu erlangen. Grandios & ich bin völlig geflasht & berührt aus dieser Yogastunde raus.

 

 

In der folgenden Stunde wurde es sehr knackig mit den Brüdern Young-Ho & Yang-Ho Kim, die ihr Martial Arts Yoga Training dem gespannten Yogafachpublikum auf frische & erheiternde Weise in 1,5 Std. näher brachten. Es ging direkt in die Praxis. Sonnengrüße wurden kombiniert mit knackigen Übungen aus dem Kampfkunst/sport-Training, alles im fliessenden Vinyasa Stil. Besonders der Krieger Flow war spannend und ich war sehr froh vor einigen Jahren mal 2 Jahre Wing Chun Kung Fu trainiert zu haben, weshalb mich die Kombination der beiden Disziplinen auch sehr ansprach. Besonders auch der angenehme & witzige Unterrichtsstil der beiden war eine Erfahrung wert. Und zum Glück hatte ich Wechselklamotten dabei, die Luft im Raum war nach der Stunde zum schneiden & die Fenster beschlagen….

Nach der Mittagspause war ich doch sehr froh, dass Frank Schuler von der Lord Vishnus Couch mit ein wenig Theorie begann, es ging um die Verknüpfung zwischen Atem und Bewegung. Wir starten dann mit sehr langsamen und bewussten Sonnengrüßen, die Stunde wurde auch hier natürlich fordernder und das Bewusstsein wurde immer wieder auf die Atmung geführt, die Atmung beginnt vor der Bewegung und endet erst nach der Bewegung. Alles in allem eine schöne Stunde mit sehr guter Anleitung.

Die Shoppingmeile mit schönen Yogaklamotten, witzigen T-Shirts, Schmuck und Matten war sehr verführerisch, aber ich fühlte mich ein wenig reizüberflutet & hatte auch nicht vor so viel Geld da zu lassen. Mitgenommen habe ich ein schönes T-Shirt mit der Aufschrift “Lokah Samasta Sukinu Bhavantu”. Die Balance zwischen Kommerz und Askese finde ich in der hippen Yogawelt doch etwas grenzwertig. Und ich frage mich auch warum inzwischen so viele Retreats in Luxusresorts stattfinden müssen…anderes Thema..

Nach einem echt teuren Mangolassi ging es dann zurück nach Nordhessen, mit vielen inspirierenden Impressionen im Gepäck und die nächsten Tage werde ich wohl noch vom Muskelkater an die 3 wunderbaren Stunden erinnert werden. Ich hoffe, dass diese Konferenz auch im nächsten Jahr fortgesetzt wird, ich fand sie grandios!

Die letzten 2 Wochen hatte ich Urlaub vom Bürojob, aber zum bloggen kam ich bislang nicht; Sie kennen das (um hier mal ein Twitter-Mem aufzugreifen). Auf Twitter kann man etwas häufiger mal was in 140 Zeichen von mir lesen.

Den September über habe ich 3 meiner Kurse nach der Arbeit unterrichtet und einige Kurse vertreten, so dass ich schon ziemlich in meiner Freizeit ausgelastet war. Neben einem >40 Std. Job muss man sehr darauf achten, dass es nicht in Stress ausartet, aber bisher machen mir alle Kurse viel Freude. Auch der Schnupperkurs in dem Ort, in dem ich wohne ist gut angelaufen, so dass ich auch noch anschliessend eine Schnupperstunde in der Gymnastikgruppe des Sportvereins unterrichtet habe. Es fliesst also.

Allerdings suche ich in Ernsthausen einen neuen Raum, da der Raum, in dem der Schnupperkurs stattfand im Winter einfach zu kalt ist (und muffig riecht). Dies ist auf dem Land gar nicht so einfach, aber ich bin mir sicher, dass sich etwas ergeben wird.

Diese Woche hatte ich noch eine interessante Begegnung in Sachen Kundalini Yoga hier in dem kleinen 1000 Seelen Ort in dem ich wohne, und meine erste Kundalini-Schnupperstunde sowie einen Ausflug in die Numerologie. Ich habe einen dicken Muskelkater von den ungewohnte Übungen mitgenommen, fand es recht interessant, aber es hat mich bisher nicht “gekickt”, ich bin nicht sicher ob dies “meine Tasse Yogi-Tee” ist, aber es wird sicher nicht der letzte Ausflug in diese Richtung gewesen sein.

Derzeit nehme ich am 40h Vinyasa Yoga Teachertraining in Göttingen von der Vinyasa Power Yoga Akademie Deutschland teil, einem Aufbaukurs im Vinyasa Yoga für ausgebildete Yogalehrer aus anderen Traditionen. Und ich stelle fest: Ja, das ist mein Ding!

Ich unterrichte eigentlich fast schon die ganze Zeit intuitiv im Flow Stil, baue meinen Unterricht in Flows und Vinyasas auf. Gerade freue ich mich trotz fiesem Muskelkater über die fordernde Praxis, die undogmatische, freie & herzliche Weise von Lehrerin Anna und darüber die Technik zu verfeinern und besonders auch das Adjusten im Flow zu lernen. Wir sind eine kleine Gruppe und der Austausch ist sehr bereichernd. Bin momentan erschöpft glücklich. Morgen ist der 3. Ausbildungstag und Ende November geht es dann weiter mit einem 2. Wochenende.

Vorher freue ich mich noch auf die Inside Yoga Conference, die ja auch schon bald vor der Tür steht. Stay tuned.

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