…war es hier sehr sehr ruhig auf dem Blog. Der Grund ist klein und blond, sehr niedlich, aber auch recht anstrengend, aber immer herzerfüllend. Der kleine Sohn ist nun genau 22 Monate alt. Häufig habe ich überlegt einen Post zu schreiben, aber wie oft war ich abends einfach nur müde von schlaflosen Nächten, oder den Haushalt auf Vordermann bringen war in dem Moment wichtiger. Oder ich habe die Matte ausgerollt (leider eher viel zu selten!). Meine eigene Yogapraxis hat definitiv gelitten und das tut sie auch immer noch. Ich denke, das ist in dieser Lebensphase normal.

Seit August 2014 unterrichte ich wieder regelmässig einen Kurs, mache hier und da Vertretungen.

Yon unserer Yogalehrerausbildungsgruppe aus hatten wir ein paar Treffen an denen wir gemeinsam Yoga praktizierten, redeten, frühstückten oder “Yoga”-Sekt (mit Ingwer) tranken.

Ein tragisches Ereignis führte unsere Gruppe dann dieses Jahr zu einem Friedwald und wir suchten den Baum unserer Yogalehrerfreundin. Nach dem durchforsten des Waldes fanden wir ihn kurz vor Anbruch der Dunkelheit. Ruhe in Frieden, liebe J.!

Im Sommer nahm ich an 2 Forrest Yoga Workshops teil, die sehr interessant waren & ich ich über die intensive Yogapraxis freute.

Beim Yogafestival des Yoga Balance in Marburg war es wunderbar ein paar Yogastunden und einen Thai-Massage-Workshop zu besuchen & den Grossteil meiner Yogalehrerausbildungstruppe und meinen Lehrer Werner wieder zu sehen. Sehr schön war auch das Mantra-Konzert am Abend.

Kürzlich waren wir im Urlaub auf Fuerteventura. Dort habe ich ein paarmal am Yogakurs im Hotel teilgenommen. Prinzipiell Anfängerstunden, in einem sehr ruhigen Hatha Yoga, fast Yin Yoga mit viel wohltuendem Yoga Nidra. Mein Sanskalpa ist, wieder mehr eigene Yogapraxis zu bekommen, der Anfang ist gemacht. Jetzt heisst es, den inneren Schweinehund zu überwinden und aus der müden Mama-Komfortzone wieder rauszukommen.

Nun soll es nicht nur auf der Matte stetig weitergehen, sondern auch hier im Blog. Vielleicht eher unregelmässig, wir werden sehen….

Mein letzter Beitrag ist schon wieder ein wenig her, dafür blogge ich hier über meine aktuellen Lebensumstände. Yoga und Schwangerschaft ist in der Medienlandschaft immer wieder ein beliebtes Thema, passt doch der “sanfte indische Sport” so gut zu kugeligen Bäuchen. Wie Katharina von Yogaeasy ging es mir auch, besonders die regelmässigen Sportpläne wurden von Übelkeits- und Müdigkeitsattacken in den ersten Monaten boykottiert. Erst war ich Feuer & Flamme um auch Schwangerenyoga unterrichten zu wollen, bestellte mir Literatur und schaute Videos bei Yogaeasy und YogaMeHome, stellte aber schnell fest, dass dies hauptsächlich für eine yogaunerfahrene Zielgruppe, mit der sehr vorsichtig umgegangen werden muss, zugeschnitten ist. Daher stellte ich das Mitmachen der Videos relativ schnell wieder ein und konzentrierte mich auf das normale Unterrichten meiner Kurse im Vinyasa Flow und machte auch für mich meine Flows auf der Matte. Und natürlich freute ich mich, wie einige Asanas noch mit wachsendem Bauch gut klappten. Schwangerenyoga war eher ein Thema was mich langweilte, zumal die Videos nicht sehr flowmässig sind. Daher habe ich das erst einmal gelassen, zumal ich ja neben meinem Vollzeitjob noch 2-3 Kurse unterrichtete. Der Abschied von meinen Kursen, die mir mit den tollen Teilnehmer/innen sehr ans Herz gewachsen waren, fiel mir schwer, die letzte Yogastunde habe ich Mitte Dezember gegeben. Mitte November ging es dann in Resturlaub und im Dezember in den Mutterschutz, aktuell bin ich in der 39. Woche und mache zu Hause mehr Yoga denn je, auch wenn sich die Asanas sehr eingeschränkt haben und ich recht sanft praktiziere. Momentan übe ich sehr regelmässig fast die gleichen Asanas, kombiniert mit Meditation und Übungen aus dem Hypnobirthing, was mich sehr in Ruhe und Entspannung bringt und auf die Geburt vorbereiten soll. Eine schöne Auswahl an Yogaübungen für Schwangere hat Yogastern gerade erst gebloggt. So ähnlich sieht das bei mir derzeit auch aus.

Nun versuche ich alles entspannt und gelassen auf mich zukommen zu lassen. Vielleicht gibt es ja dann demnächst Mama & Baby Yoga. Bis dahin verabschiede ich mich schon einmal in die Babypause.

Ardhra Chandrasana Woche 29

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Seit kurzem ist ein neues Yogabuch aus dem Hause GU auf dem Markt – “All about Yoga” von Kerstin Linnartz – das Lifestyle Yogabuch für Körper, Geist & Seele.

Das Buch besticht durch seine sehr ansprechende Aufmachung und tolle Bilder aus Indien vor historischen Stätten und in einzigartiger Natur. Auf den 2. Blick stellte ich dann etwas überrascht fest: “Huch, es geht um Sivananda Yoga”. Bisher hatte Sivananda Yoga für mich persönlich immer einen etwas angestaubten und sehr spirituellen Touch. Eine in Deutschland durchaus sehr verbreitete Yogarichtung innerhalb des Hatha Yoga, die auch meinen Yogaweg sehr beeinflusst hat. Mein Lehrer hat u.a. eine Sivananda Ausbildung genossen und ich habe auch noch Kurse bei weiteren Yogalehrern mitgemacht, die die Rishikesh-Reihe unterrichten, was bei mir aber eher dazu geführt hat mich anderweitig zu orientieren und selber eine Yogalehrerausbildung anzufangen, da mich der immer gleiche Ablauf der Sivananda Stunden eher weniger anspricht. Der Stil ist eher ruhig mit meditativen Sequenzen und lang gehaltenen Asanas. Die Rishikesh-Reihe besteht aus sehr grundlegenden Asanas, beginnt aber auch direkt mit fortgeschrittenen Übungen wie Schulterstand und Kopfstand, die meiner Meinung nach nicht für jeden Anfänger was sind. Die Asanas, und auch Alternativen, sind gut und anschaulich erklärt und mit ansprechenden Fotos versehen. Was mir bei einigen Sivananda-Lehrern gut gefällt, ist besonders der Einsatz von Affirmationen und Bildern. Im Buch und auf der DVD kommt es jetzt nicht so sehr vor, da es auch Anfängern gerecht werden will und sich auch viel mit den physischen Aspekten beschäftigt. Wie gesagt, bin ich eher für fliessende Übergänge wie auch abwechslungsreiche und kreative Stunden zu haben, Sivananda ist mir meist zu statisch, aber man kann viel daraus Lernen.

Mein Fazit: Ein schönes & anschauliches Yogabuch mit sowohl Asanas und auch Yoga-Philosophie für alle, die sich einen Einblick in die (Sivananda) Yogawelt verschaffen wollen.

IMG_1278Wie auch vor einem Jahr habe ich wieder an der Inside Yoga Conference in Frankfurt teilgenommen. Seit das Baby im Bauch wächst ist es wieder recht still hier im Blog geworden, und auch etwas “stiller” auf der Matte. Derzeit unterrichte ich noch 2 Kurse nach der Arbeit, mache aber für mich selber zu Hause eigentlich zu wenig Yoga. Daher hatte ich auch im Vorfeld ein wenig Respekt vor der frühgebuchten Yogakonferenz, bei der ich bereits im Juli 2 Workshops gebucht hatte, ob ich alles mitmachen kann & nicht beim ersten Chaturanga vor Erschöpfung zusammenbreche… Aber alles wurde gut.

Mit Anusara Yoga habe ich bisher sehr wenig Erfahrung, daher habe ich den Workshop zum Muladhara Chakra bei Barbra Noh am Samstag morgen gewählt. Eine gute Wahl mit sehr viel Feinarbeit von Mula Bandha und Beinen und einem schönen Thema der Stunde (“Wir sind spirituelle Wesen, die in einem menschlichen Körper sind”). Es war ein richtiger Workshop mit einigen Unterbrechungen zum genauen Gucken und bis auf 2-3 Kobras am Anfang konnte ich alle Asanas gut mitmachen. Die Detailarbeit war sehr bereichernd, aber mir fehlte ein wenig der Flow.

Mit Henrike von Yogaeasy machte ich eine Partnerübung in Trikonasana und wir kamen dann später am Stand IMG_1276ins Gespräch, wo ich auch noch Kristin und Sven kennenlernte. Ich outete mich als Fan des Onlinedienstes über den ich bereits einmal berichtet hatte.

Die Mittagspause konnte man bei schönstem Sonnenschein und fast 20°C draussen verbringen, also schnell noch einen Cappuccino mit Freundin Anja getrunken, bevor es in die Chakra Challenge Stunde von Nicole Bongartz von Vishnus Couch ging.

Hier ging es dann auch in den Flow, jeweils kurz unterbrochen wenn ein neues Chakra kam und wir das Bija-Mantra gemeinsam sangen. Ein paar Übungen habe ich dann ausgelassen oder Alternativen praktiziert, aber ich war erstaunt wie gut ich mitkam und auch gar nicht so angestrengt war. Diese Stunde hat sehr gut getan. Nicoles Unterricht kannte ich bisher nur von Yogaeasy und habe mich sehr gefreut sie mal live zu erleben.

Fazit: Besonders gut gefällt mir, dass man einzelne Module buchen kann und eine spannende Auswahl an Top-Lehrern hat. Es war wieder eine schöne Konferenz, das Programm hat einem die Entscheidungen für die Workshops nicht leicht gemacht und ich hoffe, nächstes Jahr wieder dabei zu sein!

 

Hier im Blog war mal wieder ein wenig Sendepause angesagt. Erst war ich mit dem mixen und ausprobieren von grünen Smoothies mit dem Vitamix vollauf beschäftigt, 3 Yogakursen neben der Arbeit & meist vollem Wochenendprogramm mit Hochzeit, Festivals etc.

Nun ist ein Wunsch in Erfüllung gegangen….

 

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Und deswegen mochte ich im Juni keine grünen Smoothies mehr…Die Übelkeit schlug zu, leider ganztägig, aber vielleicht jammere ich auch auf hohem Niveau. Mir ist den ganzen Tag flau im Magen & mein Körper verlangt ständig nach Essen um den Blutzuckerspiegel auf einem gewissen Level zu halten. Viele sagen, es hört nach dem 3. Monat auf…ich warte noch drauf, aber ich fühle mich seit ein paar Tage schon sehr viel fitter als die letzten Wochen. Daher habe ich meine Yogapraxis auch ein wenig zurückgeschraubt, nach der Arbeit war dann eher Sofa angesagt. Gut war, dass ich “gezwungen” war, die 3 Yogastunden zu unterrichten. Sie haben mir auch immer sehr gut getan, und vor allen Dingen auch von der Übelkeit abgelenkt, auch wenn ich vorher manchmal nicht wusste wie ich die Stunde überstehen soll. Hinterher wars immer besser!

Warum ich diesen Blogpost etwas ausführlicher über ein sehr persönliches Thema schreibe? Ich möchte Mut machen! Vor allem denjenigen, die sich ein Baby wünschen und es will & will nicht klappen. Bei mir hat es auch nicht auf Anhieb geklappt (obwohl ich die Pille schon seit Jahren nicht mehr nehme), viel Yoga mache & gesund bin. Es ist Kopfsache. Es ist Loslassen. Und es ist sehr individuell. “Jetzt lass doch mal los” und gut gemeinte Ratschläge helfen auch nicht. In den Medien wird besonders auch bei Unfruchtbarkeit zu Yoga geraten. Ha, dachte ich, ich bin Yogalehrerin, warum klappt es nicht? Und von Monat zu Monat wird es verkrampfter.

Die Yogapraxis hilft in jedem Fall, sei es auf der körperlichen und hormonellen Ebene, sowie auf der geistigen Ebene eben mit diesem verdammten Loslassen und dem Annehmen von dem was ist. Aber man darf auch keine Wunder erwarten. Man muss etwas gleichmütiger werden. Ich kann jetzt nur aus meiner persönlichen Erfahrung schreiben. Denn ich habe irgendwann den Entschluss gefasst, dass falls es bis Ende diesen Jahres es nicht klappen sollte, dass ich versuchen würde meine Stunden auf der Arbeit zu reduzieren und ich habe 2 Reisen gebucht (u.a. die Yogareise mit Yogamour nach Marokko). Ob ich diese Reise jetzt tatsächlich antreten kann steht noch ein bisschen in den Sternen, aber ich habe sie noch nicht ganz abgeschrieben. Und dann hat funktioniert. Vorher hat mich der Wunsch blockiert, ich habe mich gefragt, was wohl nächsten Monat sei, oder in 3-4 Monaten. Ich hatte mir überlegt Reisen zu machen, die Pläne dann aber doch wieder verworfen.

Nun wird sich meine Asanapraxis bald verändern, sie ist bereits seit Wochen im Umbruch. Die Themen der nächsten Zeit:

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Der Kopfstand klappt aber immer noch:

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Vor einiger Zeit bin ich beim surfen oder durch die (fast) wöchentliche Yogalinksammlung des Feierabendyogi auf HappyMind_SHOPdas Happy Mind Magazine gestossen und blieb an vielen der interessanten Artikel zum Thema Yoga, Ayurveda & Lifestyle hängen. Bei einer aktuellen Verlosung für ein Jahresabo vom Yoga-Online-Video-Dienst YogaMeHome hab ich dann mal spontan mitgemacht …und oh Wunder…Gewonnen! Dabei habe ich in meinem Leben noch gar nicht so viel gewonnen und mich riesig gefreut. YogaMeHome probiere ich derzeit zu Hause aus (wenn ich dazu komme), ein Bericht wird noch demnächst folgen. Ist natürlich ideal für mich hier in der ländlichen Pampa, ist das nächste Yogastudio 25km entfernt in Marburg.

Zurück zum eigentlichen Thema: Im Happy Mind Magazine werden regelmässig neue interessante Artikel veröffentlicht und es gibt auch viele Gewinnspiele.

Recht neu ist noch der Online Shop, in dem u.a. Yogakleidung und Taschen mit witzigen Sprüchen, aber auch schöne Accessoires wie Schlüsselbänder und iPhone-Hüllen mit der Abbildung vom Sonnengruß feilgeboten werden.

Mir persönlich hat direkt das rote T-Shirt “Happiness” gefallen. Im Fitnessstudio, in dem ich einen meiner Yogakurse gebe, ist der Dresscode ein rotes T-Shirt…passt perfekt!

Und jetzt kommt es zur ersten Verlosung hier im Yogalinus-Blog: Zusammen mit dem Happy Mind Magazin HTB_TShirtverlosen wir ein T-Shirt “Happiness” aus 100% Biobaumwolle:

-> Schreibe mir, was DU noch auf der Liste auf dem T-Shirt ergänzen würdest. Was macht dich glücklich?

Du kannst dazu entweder die Kommentarfunktion nutzen oder mir eine e-mail an caro@yogalinus.de schreiben.

Bitte gib deine e-mail-Adresse an und die gewünschte Größe (S, M, L).

Die Verlosung läuft bis zum 17.06.13.

Der oder die Gewinner(in) werden schriftlich per Email benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Barauszahlung des Gewinns ist leider nicht möglich.

Viel Glück!

Schon seit längerem halte ich immer mal wieder Ausschau nach schönen Retreats oder auch Yogareisen. Nun bin ich auch bei einer Reise fündig geworden, die sowohl vom Stil (Jivamukti / Vinyasa) als auch vom Datum her für mich passt. Die letzten 2 Urlaube hat es mich bereits auf die Kanaren gezogen, nun will ich mal schauen wie der Atlantik vom afrikanischen Kontinent aus aussieht: Es wird mit Yogamour nach Marokko gehen und allein durch dieses Video bin ich schon voll in Yogaurlaubsstimmung:

http://surfmaroc.co.uk/video_mandala.php

Sieht aus wie aus 1001 Nacht, oder?!

Yogamour kenne ich schon seit längerem durch den tollen Videopodast und als letztes Jahr die erste DVD mit 70 min. Vinyasa Yoga für Fortgeschrittene raus kam, habe ich sie direkt bestellt – und übe gern damit in meinem Wohnzimmer.

Nachdem ich die Anreise recherchiert habe, beantwortete Bärbel mein Anfragemail sehr ausführlich und ich habe auch noch 2 Zusatznächte bei Surf Maroc direkt gebucht. Auch die haben einen super Internetauftritt und die Kommunikation lief schnell & einwandfrei.

Ganz mutig habe ich mich allein angemeldet & suche noch nette Mityogi(ni)s zum mitreisen & eine nette Zimmergenossin.

Die Reise geht vom 16.11.-23.11.1013 und Zielflughafen is Agadir in Marokko. Da ich mit dem Linienflug mit Umsteigen in Casablanca von Frankfurt nach Agadir reisen werden, habe ich mich mich noch entschlossen vom 15.11.-24.11. zu buchen.

Neben 2 Yogaeineinheiten täglich freue ich mich vor allem aufs Relaxen, Lesen, den einen oder anderen Ausflug und wer weiß, vielleicht traue ich mich doch auch einen Surf-Schnupperkurs zu machen?!

Weitere Infos zur Reise findet ihr bei Yogamour.

Und bei Buchung bis 16.07.2013 gibt es noch 10% Frühbucherrabatt.

Wie heißt es doch: Vorfreude ist die schönste Freude!

Forscher der University of California in Irvine haben empirisch belegt, dass Vorfreude den Endorphin-Spiegel erhöht und Stressgefühle vermindert. (Quelle: Wikipedia).

 

 

 

 

 

Jetzt hatte ich es mir heute am Feiertag gerade draussen auf der Terrasse bequem gemacht und das Sommerbüro IMG_0983mit Blick auf eine friedliche Kuhherde mit Kälbchen eröffnen wollen, scheuchte mich ein Frühlingsgewitter wieder nach drinnen.

Draussen ist in den letzten Wochen die Natur explodiert und es grünt und blüht an allen Ecken. Also der beste Zeitpunkt sich mit einem grünen Thema zu beschäftigen.

Von einigen Freunden habe ich in letzter Zeit mitbekommen, dass sie grüne Smoothies trinken und auch in vielen Blogs oder Onlinemagazinen und vor allem in der Yogawelt werden diese Grünen total gehypt.

Bei vielen Dingen bringe ich erst einmal eine (gesunde) Skepsis mit und muss auch nicht “jeden Mist” sofort mitmachen nur weil es alle machen oder weil es gerade hip ist. Da ich mich in letzter Zeit immer mal wieder mit dem Thema Ernährung, und seit neuestem auch mit Ayurveda beschäftige, wollte ich auch diese hochgelobten grünen Smoothies ausprobieren.

IMG_0929Erstmal dazu gegoogelt, ein paar Blogs gelesen und Freunde auf Facebook befragt. Ok, ein Mixer muss her. Die alte Küchenmaschine oder der billige Stabmixer werden es wohl nicht bringen. Der Feierabendyogi hat vor einiger Zeit schon einmal über DEN Hochleistungsmixer berichtet und nach einer Anfrage schickte mir die Firma Keimling umgehend einen Vitamix zum Testen zu. So schnell hatte ich gar nicht mit dem Ferrari unter den Hochleistungsblendern gerechnet, also nochmal schnell in den Supermarkt um ein paar Zutaten zu kaufen. Und ich sage euch, dieser Mixer ist ein Höllengerät – im positive Sinne!

Ich bin eher nicht so der Rohkosttyp, da zu meiner ayurvedischen Konstitution eher warme Speisen passen IMG_0982(warme Suppen, warmes Frühstück), aber ich bin so neugierig auf das Thema, dass ich es die nächsten 8 Wochen intensiv ausprobieren möchte, ob und wie ich die grünen Smoothies in meinen Speiseplan einbauen kann. Und ich kann jetzt schon sagen, dass es mit dem Vitamix doppelt so viel Spaß macht!

Im Lieferumfang des Vitamix sind u.a. eine ausführliche Bedienungsanleitung und Kochbücher mit Vollwertkost-Rezepten und ein Vollkorn-Kochbuch. Meine erste Erkenntnis: Ok, die Höllenmaschine kann noch viel mehr als Smoothies und Suppen. Es ist gleichzeitig eine Getreidemühle, kann Nussmilch machen und für Teig genutzt werden, sowie für Brotaufstriche. Mein alter Stabmixer scheitert fast jedes mal wenn ich Kichererbsen zu IMG_0931Hummus pürieren möchte und läuft sehr heiß. Für den Vitamix ist das eine Kleinigkeit für wenige Sekunden…

Die ersten grünen Smoothies hab ich dann schon mal “frei Schnauze” gemischt mit Anregungen von Rezepten aus dem Internet (z.B. http://www.gruenesmoothies.de/ ). Dann kam noch etwas Fachliteratur aus dem Ratgeberhause GU dazu. Das Buch ist leicht verständlich aufgemacht und die Fakten sehr gut präsentiert und zusammengefasst. Den größten Teil macht dann der Rezeptteil aus mit wirklich vielfältigen Smoothie-Rezepten (nur finde ich es teilweise etwas schwierig manche IMG_0934Zutaten auf die Schnelle zu beschaffen). Die Rezepte sind nach Jahreszeiten sortiert, was ich auch sehr gelungen finde.

Eine der größten Fragen, die mich auch jetzt noch beschäftigen sind, 1. wie viel grünen Smoothie soll oder kann ich pro Tag zu mir nehmen, 2. wann und 3. als Hauptmahlzeit oder Zwischendurch. Im Internet hies es, dass man den Smoothie (dann aber auch eine ausreichende Menge) statt einer Hauptmahlzeit zu sich nehmen sollte, am besten sogar zum Frühstück. Gerade habe ich allerdings mein Frühstück auf den warmen Brei umgestellt, aber ich würde gern die Mahlzeit, zu der ich sonst 2 Scheiben Brot oder ein IMG_0936Brötchen esse kohlenhydratärmer gestalten und auch wenn möglich auf Zwischenmahlzeiten verzichten (das fällt mir echt schwer!)

Also habe ich wieder eine Umfrage unter Freunden gestartet. Die Meinungen waren geteilt. Neulich Abend hatte ich es ausprobiert, die Brotmahlzeit vollständig durch den Smoothie zu ersetzen, es macht mich durchaus schon nachhaltig satt, aber nicht IMG_0938glücklich. Das Kauen hat gefehlt. Der Tipp von Stephan war z.B. Mandeln dazu zu fügen, dass man was zum Kauen hat.

IMG_0979Heute habe ich die Mittagsbrotmahlzeit halb ersetzt, also eine Scheibe Brot mit Avocado und dazu 2 Gläser Smoothie. Das hat ganz gut gepasst und macht auch gut satt. Und ich hatte was zum Kauen. Im GU-Buch steht auch, dass man den Smoothie gut als Vorspeise oder als Nachtisch einsetzen kann. Ich glaube, dass passt besser für mich. Die nächsten Wochen werde ich dies mal ausführlich testen und wieder darüber berichten.

Welche Erfahrungen habt ihr mit grünen Smoothies? Ich würde mich sehr über Kommentare & Anregungen von euch freuen!

 

 

 

Alles neu macht der Mai, heißt es. Der 1. Mai ist so ein bisschen wie der 1. Januar. Nur nicht so kalt, aber ein Neuanfang, die Natur beginnt wieder zu erblühen und man fühlt sich aufgrund der längeren Tage wieder viel aktiver und voller neuer Kraft.

Ich finde, dies ist ein guter Zeitpunkt mit einer eigenen Yogapraxis zu Hause zu starten. Viele von euch besuchen vielleicht ein oder zweimal die Woche einen Yogakurs, aber Yoga zu Hause üben…unvorstellbar??

Dabei braucht man nicht viel: eine eigene Matte (gibt’s ab ca. 15,-), vielleicht ein bis 2 Blöcke und einen Gurt IMG_0758(aber auch kein Muss), eine Decke & bequeme, nicht einengende Kleidung (und das Gute ist: zu Hause kannst du auch im Schlafanzug üben!). Am besten eine kleine Ecke (z.B. im Wohnzimmer oder Schlafzimmer) einrichten, wo du eine kleine Weile vielleicht ungestört sein kannst. Dann vielleicht noch den/die Partner/in mit Hund und Kindern auf einen Spaziergang schicken.

Häufig werde ich nach der Yogastunde nach guten Yoga DVDs gefragt. Und ja, der Markt ist echt unübersichtlich. Es kommt drauf an welchen Stil du willst und so weiter. Da ich selber seit einiger Zeit Yogaeasy zu Hause nutze, empfehle ich allen mit Internetzugang (und am besten auch noch Laptop/WLAN) dieses komfortable Yoga-Online-Studio.

Wenn ihr meinen Blog regelmässig lest, werdet ihr wissen, dass ich auf dem Land lebe und das nächste richtige Yogastudio 25 km entfernt ist. Unter anderem bin ich ja deswegen auch Yogalehrerin geworden. Da ich bei mir in der Region bisher wenig Angebot an Yogakursen hatte, oder nur in Stilen, die mir nicht so 100% lagen, ist Yogaeasy die Lösung! Eine wirklich breit gefächerte Auswahl an unterschiedlichsten Yogastunden und -stilen, für Anfänger, Fortgeschrittene und für bestimmte Themen. Und die Yogastunden sind ganz unterschiedlich lang, wenn man nur kurz Zeit hat, wählt man eine Ministunde mit 20 min., wenn man ausgiebig üben will eine mit 90-100 min. Besonders gefällt mit auch die Auswahl der Lehrer, hier sind wirklich Deutschlands Top-Yogalehrer vertreten von der Hatha Yoga Ikone Anna Trökes bis zu spritzigen Jivamuktilehrern. Und für Yogalehrer selbst gibt es hier ganz viele Inspirationen ohne zum anderen Ende Deutschlands reisen zu müssen.

Was natürlich fehlt sind die Adjustments und Hands on durch den Yogalehrer, daher ersetzt Yogaeasy nicht die Teilnahme an einem Yogakurs vor Ort. Aber es ist eine wunderbare Ergänzung, da man zu jederzeit und fast überall mit der großen Auswahl an Yogavideos üben kann. Des weiteren ist es ein Top Preis-Leistungsverhältnis, vergleicht man den monatlichen Beitrag mit dem Kauf einer DVD.

Ich habe bisher auch nur einen Bruchteil der Videos mitgemacht, einige dafür schon mehrfach und zu meinen Lieblingsvideos gehören “Yoga für alle” von Patrick Broome, die Videos von Nicole Bongartz im Vishnus Couch-Stil, die Jivamukti-Videos mit Antje Schäfer & Petros Haffenrichter und aktuell die Videos mit Irina & Valentin Alex.

Wenn ihr Lust habt, dann probiert Yogaeasy doch mal unverbindlich für einen Monat kostenlos aus. Hier ein kleines Geschenk für den Mai, den Gutscheinlink:

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…war das Motto des Yogawochenendes in Wildewiese im Sauerland an diesem Wochenende. Organisiert von Natascha von Cool Yoga aus Dortmund und Iwie von Iwieyoga aus Mettmann, beide bei Vishnus Couch ausgebildet ging es in der Yogapraxis auch sehr dynamisch und kreativ zu. Gefunden hatte ich dieses Wochenende beim googlen im Internet & da ich auf der anderen Seite des Sauerlandes lebe, ist es zum Glück auch keine Weltreise für mich, und der kreative Couch Stil gehört zu meinen Favoriten. Und es hat sich sehr gelohnt! Am Freitag Nachmittag ging es direkt vom Büro aus über volle Sauerländische Landstrassen in den kleinen Ort Wildewiese bei Sundern in den Landgasthof Steinberg. Flugs das Zimmer bezogen, die nette Zimmergenossin kennengelernt & in Yogaklamotte geworfen ging es um 16h zur ersten Yogastunde. Ein schöner dynamischer Flow mit der Frage/Intention “warum bin ich hier”, sehr erhitzend, und viele Twists, sehr entgiftend. Anschliessend noch fix in die Sauna & dann in die Alm zum leckeren Abendessen & Kennenlernen.

IMG_0883Das Naturhotel des Landgasthofes Steinberg ist eine wahre Perle im Sauerland! Das Gebäude ist sehr neu, alles richtig schön designed, die Zimmer geräumig und stylisch und erst der Wellnessbereich mit den zwei Saunen! Wohlfühlen pur!

Jeden Tag gab es 2 Stunden Yogapraxis, jeweils mit Themen aus den Yogasutren, am Freitag die Twists, am Samstag Hüftöffner und Rückbeugen, am Sonntag viele Steh- und Balanceübungen unter dem Thema Sthira und Sukha. Kurze Meditationen und Pranyamaübungen rundeten die Asanapraxis ab. Beide Yogalehrerinnen unterrichten sehr herzlich und gaben ganz wunderbare Adjustments und Assists, so dass jeder an Technik und Tiefe arbeiten konnten und auch der philosophische Aspekt zog sch als roter Faden durch die Stunden. Ich habe sehr viel mitgenommen, kreative Flows, Inspiration und Motivation.

IMG_0879Von anderen Yogawochenenden war ich teilweise noch mehr Asanapraxis oder yogaspezifische Programmpunkte gewohnt, aber ich muss sagen, dass die sehr intensiven 2 Stunden rein körperlich auch gereicht haben, abgerundet wurde das Programm durch eine schöne 2,5 std. Wanderung mit guten Gesprächen, genügend Zeit zum Entspannen und Lesen im wunderbaren Wellnessbereich und am Samstag abend gab es noch die Möglichkeit den Film “Der Atmende Gott” zu sehen, ein sehr sehenswerter Film über die Ursprünge des moderen Yoga und das Leben und Werk von Krishnamacharya. Ich habe den Film schon einmal im Kino gesehen als er rauskam, aber er lohnte sich auch noch ein 2. Mal.

IMG_0884Nach dem leckeren Frühstück (besonders gut war der warme Dinkel-Apfelbrei!) ging es dann wieder nach Hause. Cool Yoga bietet im Oktober wieder ein Wochenende dort an, und ich versuche es einzurichten auch dann wieder teilzunehmen, habe aber fast die Befürchtung, dass es mit der Frankfurter Inside Yoga Conference auf ein Wochenende fällt…dann wird die Entscheidung schwierig…

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